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Archiv Nachrichten

Hier finden Sie ältere Nachrichten, die im laufenden und im vergangenen Kalenderjahr auf unserer Startseite standen.
→ Das Datum gibt den Tag an, an dem die Nachrichten ins Archiv verschoben wurden.

18.05.2019

Fledermäuse hören in 3D
Die Echoortung von Fledermäusen verwendet trotz der unterschiedlichen Anatomie von Augen und Ohren Informationen über dreidimensionale Raumstruktur, wie sie auch der Sehsinn verwendet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Ludwig-Maximilians-Universität München zeigen in einer neuen Studie, dass Echos Informationen enthalten, die es den Tieren ermöglichen, verschieden strukturierte Oberflächen voneinander zu unterscheiden. So sticht zum Beispiel eine zappelnde Beute selbst auf einer bewegten Wasseroberfläche für die Fledermäuse akustisch heraus.
http://idw-online.de/de/news714475

Deutschland sucht die Nachtigall
Das vom Museum für Naturkunde Berlin initiierte Citizen Science Projekt "Forschungsfall Nachtigall" erforscht ab April 2019 deutschlandweit den Gesang der Nachtigallen. Singt die Nachtigall in Dialekten, gibt es regionale Unterschiede? Welche Brutstätten bevorzugt sie und welche Sehnsüchte verbinden Menschen mit dem Nachtigall-Gesang? Das Bürgerforschungsprojekt ruft daher Menschen in ganz Deutschland auf, Nachtigallen in ihrer Umgebung aufzunehmen und mit automatischer Orts- und Zeitangabe mit der Datenbank des Projekts zu teilen. Dazu benötigt man die vom Museum für Naturkunde Berlin entwickelte kostenfreie App "Naturblick". ▶ http://idw-online.de/de/news714413

Bedrohte Papageien: Babyboom beim Kakapo macht Neuseeland froh
Kakapos sind die schwersten und für manche auch ulkigsten Papageien. Leider gehören sie auch zu den seltensten. Doch dieses Jahr gab es reichlich Nachwuchs. ▶ Mehr

Schreiadler überwintert auf Sizilien
Ein aus dem Bestandsstützungsprogramm in Brandenburg stammender junger Schreiadler hat den vergangenen Winter auf Sizilien verbracht. Es ist die erste Überwinterung eines besenderten Schreiadlers dort. Üblicherweise überwintern Schreiadler im südlichen Afrika. Aktuell befindet sich junge Adler auf dem Heimzug ins Brutgebiet und hat in den letzten Tagen Norditalien erreicht. In den kommenden Tagen könnte er eventuell auch über das östliche Süddeutschland fliegen. ▶ Mehr

Insektensterben: Sorgt die Windkraft für ein Insektensterben?
Einer Modellrechnung zufolge könnten zahlreiche Insekten an den Rotoren von Windkraftanlagen ums Leben kommen. In der Praxis ist dieses Phänomen aber kaum untersucht. Ist also alles "heiße Luft"? ▶ Mehr

Tiermassaker in Brasilien verhindern
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Die Jagd, also das Töten von Wildtieren, ist in Brasilien offiziell seit 1967 verboten. Doch Lobbyisten wollen nun die Jagd in Brasilien legalisieren – selbst in Naturschutzgebieten. Weiterhin soll das neue Gesetz private Jagdgebiete ermöglichen: für den Sport, für kommerzielle Zwecke sowie den gewerblichen Handel und die geschäftliche Zucht von Wildtieren. ▶ Weitere Infos und eine Petition.

Symposium: Wege zu einem nachhaltigen Einsatz von Stickstoff-Düngern
Stickstoffverbindungen sind als Düngemittel ein notwendiger Bestandteil der modernen Landwirtschaft. Gelangt eine zu große Menge an reaktiven Stickstoffverbindungen, etwa in Form von Nitraten, NOx oder Ammoniak in die Umwelt, haben sie unerwünschte Nebeneffekte, zum Beispiel auf Trinkwasser, Auswirkungen auf die Artenvielfalt und eine höhere Feinstaubbelastung. Bei einem gemeinsamen Symposium von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina wird u.a. diskutiert, wie ein umweltschonenderer Umgang mit Stickstoff in der Landwirtschaft gestaltet werden kann. ▶ http://idw-online.de/de/news714391

Petition gegen noch größere Schiffe auf der Elbe!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Der Elbe zwischen Hamburg und der Nordsee geht es immer schlechter.
- Das Wasser des Flusses wird durch den zunehmenden Schiffsverkehr und die Baggerschiffe zur braunen Brühe.
- Der Gehalt an Sauerstoff geht bedrohlich zurück.
- Fische ersticken – und fehlen auch Vögeln als Nahrungsquelle.
Forscher, Umweltschützer und Elbfischer warnen: Die nächste Elbvertiefung verschlimmert das alles. Bitte unterschreiben Sie diese Petition an den Deutschen Bundestag für eine lebendige Tideelbe
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_02/_23/Petition_91354.nc.html
Anmerkung: Nähere Informationen dazu gibt es auch in einem sehenswerten NDR-Film über den Stint, in dem unser Freund Veit Hennig eine wichtige Rolle spielt: ▶ Mehr

25.04.2019

Plettenberg und kein Ende
Die Stellungnahme zum Abbau-Erweiterungsverfahren ist abgegeben, doch die "Nachwirkungen" der Beschäftigung mit diesem komplexen Thema sind nach wie vor zu spüren. So war auch in der Presse viel zu lesen von "überschrittenen" Grenzen, einer "erfundenen" Erweiterungs­genehmigung, wenigstens unterschiedlich interpretierbaren Verträgen, falschen Darstellungen, unvollständigen Artenerhebungen und und und. Weil sich da viel Material angesammelt hat, wollten wir wenigstens für uns selbst ein wenig "Licht ins Dunkel" bringen. Und wo wir schon mal dabei waren und Manfred Grohe uns ein schönes Luftbild zur Verfügung gestellt hatte: Warum denn nicht auch der Öffentlichkeit zeigen? My dear Watson! ▶ Mehr

Protzige männliche Primaten haben kleinere Hoden
In einer neuen Studie der University of Western Australia und der Universität Zürich haben Forscher den Zusammenhang zwischen protzigem Auftreten und Hodengröße bei männlichen Primaten untersucht. Im Kampf um die Vormachtstellung bei der Paarungskonkurrenz machen Männchen mit kleineren Geschlechtsorganen ihr Defizit mit einem prunkvollen Auftritt wieder wett. ▶ http://idw-online.de/de/news713942

Pflanzenvielfalt erhöht Insektenvielfalt
Je mehr Pflanzenarten in Wiesen und Wäldern leben, desto mehr Insektenarten finden dort Lebensraum. Mehr Pflanzenarten erhöhen aber nicht nur die Zahl der Insektenarten, sondern auch die Zahl ihrer Individuen. Gleichzeitig wird die tierische Vielfalt nicht nur von der pflanzlichen Artenvielfalt bestimmt, sondern auch von der pflanzlichen Strukturvielfalt. Dies sind Ergebnisse einer internationalen Zusammenarbeit unter Führung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), die in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht worden sind. Sie haben Konsequenzen für die insektenfreundliche Bewirtschaftung von Wiesen und Wäldern. ▶ http://idw-online.de/de/news713698

UNGEWÖHNLICHE FAMILIE: Drei Adler pflegen Nachwuchs gemeinsam
Eine rätselhafte Dreiecksbeziehung unter Weißkopfseeadlern kann man live über eine Webcam beobachten. Der Hintergrund der Konstellation ist unklar. ▶ Mehr

ARTENSCHUTZ: Letzte Hoffnung für den Persischen Leoparden
Naturschutz im Kriegsgebiet: Zwei kurdische Wissenschaftler kämpfen dafür, einen »Friedenspark« für Wildtiere im Nahen Osten zu errichten. ▶ Mehr

HOMO LUZONENSIS: Eine neue Art Mensch
Die Menschheit bekommt einen neuen Verwandten. Der zwergenhafte »Luzon-Mensch« lebte vor 67 000 Jahren auf einer Philippinen-Insel. »Hobbits« waren offenbar häufiger als gedacht.
Mehr

Nordamerikas verschwundene Serengeti
Elefanten, Nashörner, Wildpferde, Antilopen und mehr: In Texas lebte einst eine Megafauna, die es mit ostafrikanischen Savannen aufnehmen konnte. ▶ Mehr

Bitte keinen Mountainbike-Park im Wald der Wildkatzen
Reinhard Behrend schreibt ein weiteres Mal: Die Europäische Wildkatze ist eine streng geschützte Art. Für ihr Überleben ist sie auf große, zusammenhängende Wälder angewiesen, in denen sie nicht gestört wird. Ausgerechnet in solch einem ausgewiesenen Schutzgebiet im Hunsrück soll jetzt ein Mountainbike-Park gebaut werden. Das könnte dort das Aus für die Wildkatze und weitere Tiere bedeuten. ▶ Petition

Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team eine weitere fossile Menschenaffenart in der Senckenberg Hominiden-Sammlung nachgewiesen. Die neue Art wurde bereits 1950 von Gustav Heinrich Ralph von Koenigswald, dem Begründer der paläoanthropologischen Abteilung Senckenbergs, als Meganthropus palaeojavanicus beschrieben, jedoch damals als Urmensch gedeutet. Durch Untersuchungen der anatomischen Strukturen der Zähne zeigen die Forschenden nun, dass es vor etwa einer Million Jahren im Lebensraum von Homo erectus mindestens drei weitere Hominiden auf Java gab. Die Studie erscheint heute im Fachjournal "Nature Ecology & Evolution".
http://idw-online.de/de/news713680

Bundespressekonferenz: Angriffe auf die Zivilgesellschaft
Sven Giegold schreibt auf change.org: BUND, DNR, Naturfreunde und Campact haben eine sehr sehenswerte Pressekonferenz gegeben. Die dokumentierten Angriffe auf die kritischen NGOs sollten viele Leute zu sehen bekommen. Bitte verbreitet doch das Video und werbt dabei für unsere Petition. ▶ Mehr

18.04.2019

Plettenberg doch noch nicht gerettet
Nicht alle haben es bemerkt, dass unsere Meldung im Sonder-Newsletter vom 1. April ein Aprilscherz (von Sch.Erz vom Zollern-Ulk-Kurier) war. Tja, da war eben der Wunsch der Vater des Gedankens. Die Argumente, die den real existierenden Akteuren dort in den Mund gelegt wurden, sind nichts desto trotz weiterhin bedenkenswert. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Wer's nochmals lesen will:
http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/meldungen/20190401.htm

Wanderfalken brüten auf Silo im Zementwerk
Ein Wanderfalken-Paar hat zum neunten Mal in Folge seine Residenz auf dem Holcim-Silo in Dotternhausen bezogen. Alle Interessierten können die Brut und Aufzucht der Jungen über eine Live-Webcam verfolgen. Der ▶ Schwarzwälder Bote berichtet.

Wanderfalkenwebcams in Heidelberg, Fellbach und Dotternhausen
Die "NABU"-Wanderfalkenpärchen sitzen auf einem Gelege aus vier Eiern. Das Heidelberger Wanderfalkenweibchen hatte bereits am 01. März das erste Ei gelegt und es dürfte demnach nicht mehr lange bis zum Schlupf dauern. Jetzt live die ▶ Heidelberger bzw. ▶ Fellbacher Wanderfalken beobachten! Auch die Webcam im ▶ Zementwerk Dotternhausen ist online.

Expertenliste Glyphosat
Es zählt zu den weltweit am häufigsten eingesetzten Pflanzenschutzmitteln: Das Herbizid Glyphosat, auch bekannt unter dem Produktnamen Roundup. Seit Jahrzehnten ist es auf dem Markt – und heute sehr umstritten. Experten der Universität Hohenheim beleuchten das Problem von verschiedenen Seiten. ▶ Mehr

Ergebnisse der Rotmilan-Schlafplatzzählung am 5./6. Januar 2019
Aus dem Newsletter des DDA: Im Dezember riefen wir über ornitho zur Erfassung überwinternder Rotmilane an Schlaf- und Sammelplätzen in Deutschland und Luxemburg auf. Das europaweite Zählwochenende fiel dieses Jahr auf den 5./6. Januar. 115 Schlaf- und Sammelplätze, 777 Rotmilane insgesamt und sieben Standorte mit jeweils mehr als 50 Individuen - so lauten die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Zählung. ▶ Mehr

Nächtliche Orientierung migrierender Fledermäuse
Ob Wale, Huftiere oder Fledermäuse – Millionen Säugetiere wandern mehrere tausend Kilometer im Jahr. Wie sie während dieser jahreszeitlichen Migration navigieren, ist jedoch im Gegensatz zu Vögeln oder Schildkröten kaum erforscht. Mit einem innovativen Doppelexperiment hat ein Wissenschaftlerteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) nachgewiesen, dass eine Fledermausart die Richtung des Sonnenuntergangs zur Kalibrierung ihres inneren Kompasses nutzt. ▶ http://idw-online.de/de/news713494

Sag mir, wo die Falter sind - Aurorafalter beobachten und per App melden
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesamtes für Naturschutz mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung • Aurorafalter im April beobachten und gleich per App melden • 3,3 Millionen Datensätze zu bundesweiten Vorkommen von Schmetterlingen bereits zusammengetragen • Wichtige Grundlage für die Erstellung der Roten Liste der Schmetterlinge Deutschlands
http://idw-online.de/de/news713488

Jetzt startet die "Spurensuche Gartenschläfer"
BUND, Universität Gießen und Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung starten in die erste Forschungssaison zum rätselhaften Verschwinden der Schlafmaus in Deutschland
http://idw-online.de/de/news713446

In Frankreich treiben massenhaft verstümmelte Delfine an
Mehr als 1000 tote Delfine wurden in den letzten Monaten an Frankreichs Atlantikküste angetrieben. Die Dunkelziffer könnte noch viel höher sein. Experten fürchten um den Bestand.
Mehr

DER KURIOSE KASUAR: Wozu trägt dieser Vogel einen Helm?
Seit 200 Jahren rätseln Fachleute, welche Funktion der Kopfschmuck der Kasuare hat. Nun gibt es eine Antwort. ▶ Mehr

INSEKTENSTERBEN: Großbritanniens Bestäuber sind auf dem Rückzug
Auch im Vereinigten Königreich wird das Verbreitungsgebiet vieler Bienen- und Schwebfliegenarten immer kleiner. Nur einige wenige haben in den vergangenen Jahrzehnten profitiert. ▶ Mehr

KÜNSTLICHE BELEUCHTUNG: Fledermäuse reagieren auf Lichtverschmutzung
Fledermäuse lassen sich nicht grundsätzlich durch Laternenlicht stören - manchmal im Gegenteil. Auf Dauer dürfte es aber schaden, ihr Ökosystem durcheinanderzubringen. ▶ Mehr

Unterschriftenaktion für eine neue EU-Agrarpolitik
Das Insekten- und Vogelsterben in Europa hat, befeuert durch eine falsche Agrarpolitik, dramatische Ausmaße angenommen. Der NABU sammelt Unterschriften, um Druck auf den EU-Agrarausschuss auszuüben. ▶ mitmachen

Landesnaturschutzverband: Diskussion um Grenzwerte ist zynisch
Gestern wurde über eine neue Studie Mainzer Chemiker und Mediziner über die gesund­heit­lichen Auswirkungen der Luftverschmutzung berichtet. "Nach der Studie verliert jeder von uns im Schnitt etwa zwei Lebensjahre durch Luftverschmutzung. Angesichts dieser Zahlen von zu strengen Grenzwerten zu sprechen, ist zynisch und geht an der wissenschaftlichen Sachlage völlig vorbei", sagt der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes (LNV) Gerhard Bronner.
Mehr

Neue Wege zu einer nachhaltigen Landwirtschaft
Vielfalt schlägt Monotonie: Ein bunter Flickenteppich aus kleinen, unterschiedlich genutzten Parzellen kann der Landwirtschaft und der Natur Vorteile bringen. Das zeigt eine neue Studie der Universität Würzburg. ▶ http://idw-online.de/de/news713665

KLIMAWANDEL: Erreicht man Umweltbewusstsein nur über den Geldbeutel?
Damit der Klimaschutz im Leben aller Menschen ankommt, empfehlen Fachleute eine Abgabe auf Treibhausgase. Die realen gesellschaftlichen Kosten werden aber nie erreicht werden.
Mehr

Bunt und beeindruckend – das Wiesen-Experiment
Planet Wissen (WDR): Die zehn Hektar große Wiese in der Saaleaue bei Jena gleicht aus der Luft betrachtet einem Flickenteppich. Aufgebaut aus mehreren Hundert Quadraten – jedes eine Versuchsparzelle, auf der künstlich zusammengestellte Wiesen gedeihen. Seit 2002 forschen hier Wissenschaftler. Die zentrale Frage dabei: Wie wirkt sich eine große Pflanzenvielfalt auf das Ökosystem Boden aus? ▶ WDR-Mediathek

Heuchler in der Regierungskoalition
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) schreibt: Angela Merkel hat erklären lassen, dass sie die Proteste "fridays for future" der Jugend begrüßt. Wirtschaftsminister Altmaier hat eine Delegation der Jugendlichen sogar wohlwollend angehört. Aber gleichzeitig sabotieren diese Politiker den Klimaschutz und sie sind bei weitem nicht die Einzigen.
Hans-Josef Fell bringt dies in seinem Rundbrief vom 11.03.19 schonungslos auf den Punkt. Wir geben den Rundbrief hier mit seiner Genehmigung im vollen Wortlaut wieder.
Mehr bei ▶ hans-josef-fell.de/

11.04.2019

NABU-Mitgliederversammlungen
Der Schwarzwälder Bote berichtet aus ▶ Haigerloch und aus ▶ Hechingen ...

IGNUK Mitgliederversammlung
Auch über die Versammlung der IGNUK berichtet der ▶ Schwarzwälder Bote

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Winter 2018/19
Die zurückliegenden Wintermonate verliefen sehr unterschiedlich: Auf einen sehr milden und regenreichen Dezember folgte im Januar eine nordwestliche Strömung, die an den Nordrändern der Gebirge starke Schneefälle auslöste. Der Februar zeichnete sich schließlich vor allem durch außergewöhnlich viel Sonnenschein aus und war bereits der elfte überdurchschnittlich warme Monat in Folge. ▶ Mehr

Verlust von Lebensräumen schadet der Artenvielfalt doppelt
Der Verlust und die Fragmentierung von Lebensräumen zählen zu den wichtigsten Ursachen, warum an vielen Orten weltweit der Artenreichtum zurückgeht. Jetzt hat ein Forscherteam unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) nachgewiesen, dass sich die Zerstörung von Lebensräumen sogar doppelt auswirkt: Wenn Lebensräume verloren gehen, verschwinden nicht nur die dort lebenden Arten – auch in benachbarten Lebensräumen sinkt die Artenzahl. Ursache seien die zu großen räumlichen Abstände zwischen den noch verbliebenen Lebensräumen, schreiben die Forscher im Fachblatt Ecology Letters. ▶ http://idw-online.de/de/news713269

Knallbunt: Neue Riesenstabschrecken in Madagaskar entdeckt
Wissenschaftler der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) und der Universität Göttingen haben zwei neue Riesenstabschrecken entdeckt, die mit über 20 Zentimeter Körperlänge zu den größten Insekten Madagaskars gehören. Im Unterschied zu den meisten anderen Stabschrecken tarnen sich die erwachsenen Männchen dieser Phasmiden nicht als unscheinbare Äste und präsentieren sich in üppiger Farbenpracht. Warum sich die Männchen diese Extravaganz leisten können, bleibt vorerst ein spannendes Rätsel für die Evolutionsforschung. Die Arbeit wurde heute in der Fachzeitschrift Frontiers in Ecology and Evolution veröffentlicht. ▶ http://idw-online.de/de/news713236

Die Evolution der Paradiesvögel
Paradiesvögel sind eine Teilgruppe der Singvögel, deren Männchen für ihr farbenprächtiges Gefieder und ihr auffälliges, vielfältiges sexuelles Balzverhalten bekannt sind. Ein internationales Forschungsteam um Qi Zhou vom Department für molekulare Evolution und Entwicklung der Universität Wien und KollegInnen der Zhejiang University of China sowie des Schwedischen Naturkundemuseums hat nun die Genome von insgesamt 11 Singvogelarten, darunter auch fünf Paradiesvogelarten, analysiert. Mittels der Ergebnisse dieser umfangreichen Studie rekonstruierten sie die Evolution der Geschlechtschromosomen der Singvögel.
http://idw-online.de/de/news713158

40 Jahre EU-Vogelschutzrichtlinie!
Am 2. April 1979 beschlossen die damals neun Mitgliedsstaaten der Europäischen Wirtschafts-Gemeinschaft eine außerordentliche Richtlinie: Sie gilt allein dem Schutz der Vögel. Die EU-Vogelschutzrichtlinie umfasst alle in der EU wildlebenden Vogelarten und ihre Lebensräume. Heute begehen wir den 40. Geburtstag des seinerzeit wegweisenden Rechtsaktes, der sogar den Grundstein für das europäische Naturerbe "NATURA 2000" legte. Ein Grund zum Feiern?
Mehr

Der Greta-Effekt: Ums Schuleschwänzen geht es nicht
Studie der Universität Konstanz zum "Fridays for Future"-Schulstreik
http://idw-online.de/de/news712653

Wissenschaftlicher Hintergrund des NO₂-Grenzwertes
Derzeit findet in Deutschland eine heftige Diskussion über Richtwerte und Grenzwerte zu Luftschadstoffen statt. In ihrem Beitrag Wissenschaft trifft Politik – die Basis der europäischen Grenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub zeigen die Autoren Bruckmann, Krämer und Wichmann auf, wie diese Werte, insbesondere der EU-Grenzwert für NO₂, entstanden sind und was sie bedeuten. ▶ http://idw-online.de/de/news712317

04.04.2019

Fransenfledermaus – große Wochenstube im Gebiet des NABU Grafenhausen
Einige Stürme haben im letzten Jahr Nistkästen, darunter auch zwei Fledermauskästen, stark in Mitleidenschaft gezogen und mussten repariert bzw. ersetzt werden. Die aktive Gruppe hat im letzten Jahr über 1500 Stunden in das Ehrenamt gesteckt und wird mit der wohl größten Wochenstube der Fransenfledermaus belohnt. ▶ Zeitungsbericht

Neue Erkenntnisse zum Gebietswechsel deutscher Großtrappen
Der Ausbau der Windenergienutzung bringt für zahlreiche Vogelarten gravierende Probleme mit sich – Kollisionsverluste, Lebensraumveränderungen, Barrierewirkungen usw. Für die Großtrappe gibt es weitreichende Regelungen zum Schutz ihrer Bruträume und auch Überwinterungsgebiete. Die Flugkorridore haben jedoch nur den Status von Restriktionsbereichen, in denen Windindustrieanlagen grundsätzlich zulässig sind. Eine Reihe von entsprechenden Planungen zwischen den letzten drei Brutgebieten wird aus Artenschutzsicht für sehr problematisch gehalten. ▶ Mehr

Kleinwale - Totenglöckchen für den Vaquita bimmelt
Wenn kein Wunder mehr geschieht, dürfte der Kalifornische Schweinswal in den nächsten Monaten aussterben. Illegaler Fischfang tötet die letzten Tiere. ▶ Mehr

Schmetterlingssterben: Zwei Drittel weniger
Wie viele Schmetterlinge flattern über bayerische Wiesen? In der Nähe intensiv genutzter Ackerflächen fanden Forscher nur ein Drittel so viele Tiere wie in naturnahen Arealen. ▶ Mehr

Entstehung von Arten - Bei Krähen kommt es auf die Farbe an
Raben- und Nebelkrähen unterscheiden sich genetisch kaum und können sogar gemeinsame Nachkommen haben. Trotzdem bleiben die Populationen getrennt – weil die Farbe bei der Partnerwahl eine Rolle spielt, wie LMU-Evolutionsbiologen berichten.
http://idw-online.de/de/news712819

Salamander kauen mit dem Gaumen
Forschungsteam der Universitäten Jena und Massachusetts entdeckt urtümliches Kauverhalten bei Schwanzlurchen. ▶ http://idw-online.de/de/news712618

Zurück zur Natur: Ölpalmplantagen in geschützten Regenwald umgewandelt
Das Forschungsvorhaben schafft einen Wildtierkorridor für Borneos bedrohte Tierwelt: Wissenschaftler wollen gemeinsam mit Borneos Forstbehörden Ölpalmplantagen in Regenwald um. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können als Blaupause für zukünftige Aufforstungsprojekte dienen. Das Pilotprojekt soll federführend vom Rhino and Forest Fund (RFF) umgesetzt werden, der auf der Heart-of-Borneo-Konferenz für seine bisherigen Leistungen im Habitatschutz von der malaysischen Regierung aus Sabah eine Auszeichnung erhält.
http://idw-online.de/de/news712529

Mix aus Acker, Bäumen und Tieren auf dem Feld steigert Ertrag von Landwirten
Baumreihen auf Feldern erhöhen die Bodenfruchtbarkeit, schützen vor Erosion und bieten neue Einnahmequellen. Die ökologischen und ökonomischen Vorteile des Anbaus von Ackerkulturen, Bäumen und Sträuchern und der Haltung von Tieren auf einer Bewirtschaftungsfläche haben Wissenschaftler um Dr. Christian Böhm aus dem Fachgebiet Bodenschutz und Rekultivierung wissenschaftlich untersucht. ▶ http://idw-online.de/de/news712420

Klöckners Rechtsbruch
Lina Gross von Campact schreibt: Gegen alle Warnungen bricht CDU-Agrarministerin Julia Klöckner das Recht für große Chemiekonzerne. Sie lässt 18 neue Ackergifte zu – ohne die Zustimmung des Umweltbundesamtes. Der Alleingang bringt Glyphosat und andere Bienenkiller auf unsere Felder. Bald könnten es noch mehr werden – wenn wir Klöckner nicht schnell stoppen. ▶ Hier geht's zur Unterzeichnung des Appells
Weitere Informationen zum Thema gibt's beim ▶ Umweltinstitut München e.V.

28.03.2019

LNV und NABU: Windenergieanlage in Braunsbach muss weiter still stehen
Das Windrad Braunsbach-ORL 6 im Landkreis Schwäbisch Hall darf nicht in Betrieb gehen, auch nicht über Nacht oder im Winter. Damit hat das Verwaltungsgericht Stuttgart mit Beschluss vom 15. Februar 2019 erneut den Umweltverbänden LNV und NABU Recht gegeben und die fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das bereits errichtete Windrad gerügt. Das Gericht verweist in seinem Beschluss darauf, dass der Winter- und Nachtbetrieb bereits beim letzten Verfahren des Verwaltungsgerichtshofs beantragt war und schon damals abschlägig beschieden wurde. ▶ Mehr

Ausgeflattert: Zwei Drittel weniger Tagfalter
Senckenberg-Wissenschaftler Thomas Schmitt hat in einem deutsch-polnischen Team die Auswirkungen verschiedener Landnutzungsmodelle auf die Schmetterlingsfauna untersucht. Die Forschenden zeigen, dass es auf Wiesen mit angrenzender intensiver Landwirtschaft nicht einmal die Hälfte der Tagfalterarten gibt, wie auf Flächen in Naturschutzgebieten. Die Zahl der Individuen sinkt sogar auf ein Drittel ab. In ihrer kürzlich im Fachjournal "Insect Conservation and Diversity" erschienenen Studie unterstreichen die Wissenschaftler*innen die Notwendigkeit einer umweltverträglicheren Landwirtschaft. ▶ http://idw-online.de/de/news712329

Eine "neue" Schlangenart in Bayern - die Alpen-Barrenringelnatter
Forscher der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) haben in der Alpenregion Bayerns eine bisher übersehene Schlangenart entdeckt. Es handelt sich um eine besondere Form der Barrenringelnatter (Natrix helvetica), die bisher nur aus den Südalpen bekannt war und offensichtlich auch im westlichen Österreich (Tirol) weit verbreitet ist. Eine Population dieser genetischen Linie hat nach der letzten Eiszeit anscheinend die Alpen durchquert und bestätigt, dass dieses Gebirgsmassiv für viele Arten keine unüberwindliche Barriere war. Wie weit die Barrenringelnatter in Bayern verbreitet ist und ob sie als gefährdet eingestuft werden muss, müssen zukünftige Untersuchungen zeigen. ▶ http://idw-online.de/de/news712268

Vogelschlag an Glasflächen
In einer kleinen Anfrage an das Umweltministerium begehrte MdL Paul Nemeth (CDU) Auskunft über die Problematik des Vogelschlages. Zuvor hatte der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) unter Hinweis auf rund 15 Millionen toter Vögel pro Jahr im Land eine Regelung in der Landesbauordnung gefordert. In der Antwort auf die Anfrage bestätigte das Umweltministerium, dass die vom LNV genannte Zahl der jährlich getöteten Vögel "nicht unplausibel" sei. Vogelschlag an Glasflächen sei ein wesentliches Problem des Artenschutzes und könne bei manchen Arten eine Mit-Ursache für ihren Rückgang sein. ▶ Mehr

Bedrohte Auenwälder
Forscher der Universität Freiburg warnen vor den Auswirkungen von Sommertrockenheit und Konkurrenz um Grundwasser. ▶ http://idw-online.de/de/news712370

Photovoltaik: Studie räumt mit Empfehlungen für die Dimensionierung auf
Die neue Kurzstudie der Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) stellt bisherige Dimensionierungsempfehlungen für Photovoltaik-Anlagen in Frage. Statt die Anlagen am eigenen Stromverbrauch auszulegen, wie bislang üblich, sei es wirtschaftlicher, die gesamte Dachfläche zu nutzen. "Aus Sicht des Klimaschutzes war uns die Teilnutzung von Dachflächen schon immer ein Dorn im Auge", sagt Prof. Dr. Volker Quaschning, Solarexperte und Mitautor der Studie. "Nun konnten wir auch zeigen, dass es ökonomisch sinnvoll ist, die Dachfläche voll auszuschöpfen." Die Studie wurde im Auftrag der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erstellt.
http://idw-online.de/de/news712191

Ökolandbau mindert Klimawandel
Ergebnisse aus weltweit einmaligem Langzeit-Feldversuch zeigen geringere Lachgas-Emissionen ökologisch bewirtschafteter Ackerböden – Vielfältige Fruchtfolge wichtig
http://idw-online.de/de/news712183

Elektroautos perspektivisch mit besserer Klimabilanz als Diesel und Benziner
Bis zu 28 %weniger Treibhausgasemissionen als ein Oberklasse-Diesel, bis zu 42 %weniger als ein Kleinwagen-Benziner: Wer heute ein batteriebetriebenes Elektroauto kauft und in Deutschland nutzt, stößt bei einer Nutzungsdauer von durchschnittlich 13 Jahren deutlich weniger CO2 und andere klimarelevante Gase aus als mit einem Auto mit konventionellem Verbrennungsmotor. Das ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer ISI zur Klimabilanz von Elektroautos. ▶ http://idw-online.de/de/news712177

Auswirkungen des Kohleausstiegs auf Strompreise überschaubar
Die Kohlekommission hat im Februar einen schrittweisen Ausstieg aus der Stromerzeugung aus Kohle empfohlen. Die Auswirkungen auf die Strompreise bleiben dabei überschaubar. Rund 0,4 Cent pro Kilowattstunde könnten die Preise im Mittel beim Abschalten der Kohlekraftwerke steigen, stellt das Öko-Institut in einer aktuellen Übersichtsstudie fest. Der Ausbau der erneuerbaren Energien sorgt jedoch für eine Senkung der Großhandelspreise mindestens in der gleichen Größenordnung. ▶ http://idw-online.de/de/news712130

21.03.2019

"Fridays for Future": Schüler demonstrieren
Am 22.02. berichtet der Schwarzwälder Bote: Die von der Schwedin Greta Thunberg initiierte Bewegung "Fridays for Future" ist seit Freitagvormittag auch in Balingen angekommen. Auf dem Marktplatz versammelten sich hunderte Schüler, um gemeinsam für mehr Klima- und Umweltschutz zu demonstrieren. ▶▶ Mehr
Seither bricht in den Kommentaren ein regelrechter Shitstorm über die Jugendlichen herein, der sich gewaschen hat - aus welcher "Ecke" ist schnell klar. Los ging es mit einem Kommentar, in dem die Jugendlichen sogar mit "Kindersoldaten" verglichen werden. Einfach nur widerlich - pfui Teufel!

Neues aus der AG Schmetterlinge
• Die AG Schmetterlinge hat jetzt ihr Programm veröffentlicht: Neben Stammtisch-Terminen und Schmetterlings-Führungen sind auch wieder ein paar Nachtfalter-Lichtfänge im Angebot. ▶▶ Mehr
• Auch im Jahr 2018 konnten wieder ein paar Schmetterlings-Arten neu beschrieben werden oder es handelt sich sogar um Erstnachweise für den Zollernalbkreis. Eine Zusammenstellung mit den wesentlichen Informationen finden Sie ▶▶ hier.

Steinkäuze auf Wanderschaft
Neue Studie über die Ansiedlung der Käuze in der Nordschweiz: Der Steinkauz, der Athene noctua, ist eine kleine nachtaktive Eule und gehört zu den auf der deutschen Roten Liste als gefährdet eingestuften Vogelarten. In den letzten Jahren ist es gelungen die bestehenden Steinkauzpopulationen im Südwesten Deutschlands stabil zu halten, teilweise steigen die Zahlen sogar. In der benachbarten Nordschweiz haben sich dagegen immer noch keine Populationen etabliert, obwohl die Bedingungen für die Art geeignet erscheinen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news711980

Bedrohte Wildbienen - Verhungern im ländlichen Raum
Um die einheimischen Wildbienen ist es nicht gut bestellt – mehr als die Hälfte aller Arten ist gefährdet. Spätfliegende Bienen auf dem Land sind offenbar besonders betroffen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news711622

Tod vor der Haustür: Bedrohte Natur in Europa
Insektensterben, Vogelsterben, Rückgang der Artenvielfalt sind keine Phänomene, die nur in fernen Regenwäldern oder Korallenriffen auftreten, nein: Sie geschehen mehr oder weniger versteckt direkt vor unserer Haustür. ... ▶▶ Mehr

Die Wüste blüht wieder
Der kalifornische Winter war feucht - und das ermöglicht nun ein kurzzeitiges Spektakel: Blumen blühen massenhaft in den Trockengebieten. ▶▶ Mehr

Luftbrücke für Wölfe nach Michigan
Isle Royal im Oberen See in Michigan ist berühmt für seine Langzeitstudie zu Wölfen und Elchen. Weil die Raubtiere verschwanden, mussten Ökologen nun zum Hubschrauber greifen. ▶▶ Mehr

Erfolgsmeldung: Studien zu Glyphosat müssen veröffentlicht werden!
Robert Trusch schreibt: Liebe Unterstützer/innen! Es gibt gute Nachrichten: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Studien zu Glyphosat nicht geheim gehalten werden dürfen. Das ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen das Gift. Denn je transparenter mit dem Thema umgegangen wird, desto mehr steigen die Chancen, dass Glyphosat endlich verboten wird.
▶▶ Mehr

Bricht die Union ihr Versprechen?
Campact schreibt: Hardliner in der Union wollen das Klimaschutzgesetz kippen. Sie wüten dagegen, dass damit Klimaschutzziele endlich verbindlich wären. Jetzt muss die Parteispitze das klären: Wir fordern von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer, die Angriffe auf das Gesetz zu beenden. Schließlich gehört es zum Koalitionsvertrag. Unterzeichnen Sie bitte jetzt unseren Appell! ▶▶ Mehr

Wie neue Arten im Meer entstehen
Wie kann eine neue Art entstehen, wenn Tiere nah beieinander leben und sich weiterhin miteinander fortpflanzen können? Dieser grundlegenden Frage der Evolutionsbiologie ist ein Team des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Smithsonian Tropical Research Institute in Panama am Beispiel karibischer Riffbarsche nachgegangen. Dabei entdeckten sie bisher unbekannte Wege, wie natürliche Selektion auf die Evolution von Genen für visuelle Wahrnehmung und für die Ausprägung von Farbmustern wirkt. ▶▶ http://idw-online.de/de/news711512

14.03.2019

Naturschutzverbände gegen weiteren Abbau am Plettenberg
Die Meldung ist für die meisten sicherlich nicht überraschend: Eindeutig und mit klaren Worten sprechen sich die Natur- und Umweltschutzverbände im Zollernalbkreis gegen das Vorhaben der Firma Holcim (Süddeutschland) GmbH aus, den Gesteinsabbau am Plettenberg nach Süden erweitern zu wollen. ▶▶ Mehr

Ausgewilderter Mönchsgeier in Griechenland vergiftet
Im Südwesten Griechenlands wurde der in Bulgarien ausgewilderte Mönchsgeier Ostrava tot aufgefunden. Das junge Geierweibchen ist sehr wahrscheinlich einem ausgelegten Giftköder zum Opfer gefallen. ▶▶ Mehr

10 unerwartete Entdeckungen im Tierreich
Auch im neuen Jahrtausend beschreiben Biologen noch unbekannte Arten - und darunter nicht nur Insekten oder Würmer. Selbst Menschenaffen und Wale entgingen lange der Wissenschaft. ▶▶ Mehr

Schutz in der Brutzeit reicht nicht: Kornweihen im Wattenmeer vor dem Aus?
DBU: Internationale Zusammenarbeit beim Kornweihenschutz dringend notwendig
▶▶ http://idw-online.de/de/news711408

Tropen-Zecken: Uni Hohenheim bittet um Zusendung auffälliger Zeckenfunde
Eingewanderte Hyalomma-Zecke: Bevölkerung kann Forschung zu neuer Zeckenart unterstützen / 2018 bescherte Höchststand bei FSME-Erkrankungen seit 19 Jahren
▶▶ http://idw-online.de/de/news711297

Fledermäuse wandern mit idealer Reisegeschwindigkeit für höchste Reichweite
Eine neue Studie unter der Leitung des Leibniz-IZW hat nun erstmals den Energiebedarf und die Reisegeschwindigkeit von migrierenden Rauhautfledermäusen untersucht. Mit einem Windkanalexperiment wurde der Energiebedarf der Tiere für verschiedene Fluggeschwindigkeiten ermittelt. Eine Feldstudie offenbarte die tatsächlichen Geschwindigkeiten migrierender Artgenossen. Die Studie zeigt, dass die migrierenden Tiere mit der energieeffizientesten Geschwindigkeit fliegen, sie legen also weite Strecken mit minimalem Energieaufwand zurück. Wie die Forscher dem „Tempomat“ für Fledermäuse auf die Spur gekommen sind, ist im „Journal of Experimental Biology“ publiziert.
▶▶ http://idw-online.de/de/news711084

Biodiversität: Technische Fortschritte in der Landwirtschaft nicht ausreichend
Das rasante Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum zerstört die biologische Vielfalt – vor allem in den Tropen. Das berichtet ein Forscherteam unter der Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Nature Ecology & Evolution. Schuld daran ist die wachsende Nachfrage nach Agrarprodukten, die immer neue Anbauflächen verlangt. Zwar wird die Landwirtschaft durch technische Fortschritte immer effizienter, doch die wachsende Zahl an Menschen macht diese Erfolge wett. Klar ist: Eine wirksame Naturschutzpolitik braucht Konzepte gegen Bevölkerungswachstum und für nachhaltigen Konsum. ▶▶ http://idw-online.de/de/news711466

Nationale Klimapolitik zahlt sich aus
Die Anstrengungen entwickelter Volkswirtschaften, den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) durch die Förderung von erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz zu senken, beginnen sich auszuzahlen: Das zeigt eine Studie, in der die Entwicklung der CO2-Emissionen in 18 Staaten zwischen 2005 und 2015 untersucht wurde. Durchgeführt wurde sie von einem internationalen Forschungskonsortium, an dem auch Wissenschaftler der Universität Heidelberg beteiligt waren. ▶▶ http://idw-online.de/de/news711487

Rechtsruck in Europa gefährdet Klimaziele
Nach der Europawahl 2019 wird der Einfluss von Rechtspopulisten in der Europäischen Union und ihre Möglichkeiten wachsen, die Klima- und Energiepolitik zu torpedieren. Vor diesem Hintergrund analysieren adelphis Experten Stella Schaller und Alexander Carius die 21 stärksten rechtspopulistischen Parteien Europas, deren Wahlprogramme und Statements sowie deren Abstimmungsverhalten. Die Ergebnisse zeigen die Varianz rechtspopulistischer Parteien bei ihren Einstellungen zur Klima- und Energiepolitik: von Klimawandelleugnern über konservative Umweltschützer bis hin zu Verfassungsfeinden am extremen rechten Rand. ▶▶ Mehr

Nachhaltige Batterieproduktion in Europa
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründeten Helmholtz-Instituts Ulm (HIU) und ihre europäischen Kooperationspartner entwickeln ein nachhaltiges Zellkonzept, das ausschließlich auf ökologisch und ökonomisch unkritischen Materialien basiert. In dem Projekt Si-DRIVE bildet das Konsortium die gesamte Batterie-Wertschöpfungskette ab und strebt bis 2030 einen Plan für eine europäische Produktion an. Die Europäische Union (EU) finanziert das Projekt mit acht Millionen Euro bei einer Laufzeit von vier Jahren. ▶▶ Mehr

Deutsche Umwelthilfe soll kaltgestellt werden
Die Geister, die die CDU rief...
Sven Giegold hatte eine Petition auf Change.org gestartet und jetzt gibt's ein Update: Die Geister, die die CDU und ihre Vorsitzende Annegret Kamp-Karrenbauer rief, erscheinen nun in Gestalt der AfD. Sie will nun einen Gesetzentwurf in den Bundestag einbringen, der zugeschnitten auf die Deutsche Umwelthilfe, der Umweltorganisation ihre Rechte beschneidet. Sie soll Klagerechte verlieren, weil sie nur wenige Mitglieder hat. ▶▶ Mehr

07.03.2019

LNV: Antrag zur Unterschutzstellung des Plettenbergs gestellt
Der Landesnaturschutzverband (LNV), Dachverband von 32 Naturschutzvereinen in Baden-Württemberg, hat beim Regierungspräsidium Tübingen die Ausweisung des Plettenberges bei Dotternhausen als Naturschutzgebiet beantragt. Die hohe ökologische Wertigkeit mit dem Vorkommen zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten erfordere diesen Schritt, so die Naturschützer. ▶▶ Mehr
Den vollständigen Unterschutzstellungsantrag finden Sie ▶▶ hier
Lesenswerte Artikel dazu im ▶▶ Schwarzwälder Boten und im ▶▶ Zollern-Alb-Kurier

Neue Schimpansenkultur entdeckt
Unterschiedliche Kulturen, Gewohnheiten und Verhaltensmuster gibt es nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Schimpansen, einem unserer beiden nächsten lebenden Verwandten. Ein Forschungsteam des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Universität Warschau in Polen beschreibt nun basierend auf den Ergebnissen einer zwölfjährigen Langzeitstudie ein neues Verhaltensrepertoire der östlichen Schimpansen (Pan troglodytes schweinfurthii) aus der Region Bili-Uéré im Norden der Demokratischen Republik Kongo. ▶▶ Mehr

Toter Wal im Wald lässt Wissenschaftler rätseln
In Amazonien liegt ein verendeter Buckelwal an ungewöhnlicher Stelle. Er ist aber nicht der erste Meeressäuger, der sich im riesigen Amazonas verschwimmt. ▶▶ Mehr

Neuseelands rätselhafte Verbindung nach Afrika
Die einzigartige Vogelwelt Neuseeland ist um eine weitere Besonderheit reicher: Die Vorfahren der kindsgroßen Aptornis-Vögel stammten aus Afrika. ▶▶ Mehr

Bienengigant nach 38 Jahren wiederentdeckt
Neben Wallaces Riesenbiene wirkt unsere Honigbiene wie ein Zwerg. Doch seit 1981 hatte niemand mehr diesen Giganten gesehen - bis jetzt. ▶▶ Mehr

Erstes Opfer des Klimawandels
Es ist offiziell: Die Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte ist das erste bekannte Opfer des Meeresspiegelanstiegs. Biologen kritisieren Australiens Versagen beim Artenschutz. ▶▶ Mehr

Streifen schützen vor Insekten
Das Muster irritiert Bremsen beim Landeanflug. Auch einer gestreiften Puppe bleiben die Insekten eher fern. ▶▶ Mehr

1.745.383 Unterschriften für ein besseres Naturschutzgesetz in Bayern
Ende Januar startete das vom NABU-Partner LBV mitgetragene "Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!" 18,4 Prozent der Wahlberechtigten haben sich eingetragen und damit diese Initiative zum erfolgreichsten Volksbegehren der Geschichte in Bayern gemacht! 1,7 Millionen Wählerinnen und Wähler zeigen ihrer Regierung, was sie von ihrer Staatsregierung wollen: Sie wollen mehr Naturschutz! Das ist ein großer Erfolg für den Naturschutz in unserem Nachbarland!
Und was bedeutet das für Baden-Württemberg? ▶▶ Mehr

EU-Umweltausschuss fordert nachhaltigere Landwirtschaft
Ab 2021 wollen die Ausschussmitglieder deutlich stärker in den Schutz von Arten und Lebensräumen investieren: 15 Milliarden Euro jährlich für den konkreten Naturschutz - seit Jahren eine grundlegende Forderung auch des NABU. Nun drohen Verwässerungen im Agrarausschuss. ▶▶ Mehr

Gut gemacht: NABU vergibt Förderpreise für Ökolandbau
Mit insgesamt 230.000 Euro unterstützen NABU und Alnatura in diesem Jahr acht Landwirtinnen und Landwirte, die von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft umstellen. Denn die EU finanziert eine naturverträgliche Landwirtschaft nicht ausreichend. ▶▶ Mehr

Abschuss von Wolf GW924m: Stellungnahme des NABU
Mehrfach wurde Kritik an der Position des NABU zum Abschuss des Wolfes "GW924m" geäußert. Der NABU hält den Entschluss des Schleswig-Holsteinischen Umweltministeriums für nachvollziehbar und begründet seine Position ausführlich. ▶▶ Mehr

"Helfen Sie uns die Bahn zu retten!"
Martin Poguntke vom Aktionsbündnis gegen S21 schreibt: Haben Sie "Die Anstalt" gesehen? Noch nie habe ich in so geraffter Form das ganze Elend der Deutschen Bahn vorgeführt bekommen – und ab Minute 25 die Katastrophe "Stuttgart 21". Am 29. Januar im ZDF, mit Max Uthoff und Claus von Wagner.
Gönnen Sie sich diese aufklärerische Spitzenleistung – nur die letzten 20 Minuten zu S21 oder die ganze dreiviertel Stunde: ▶▶ Mehr

28.02.2019

Los, wir lernen Vögel kennen! E-Learning-Tool "NABU-Vogeltrainer" erschienen
Spielerisch und interaktiv lädt der Vogeltrainer dazu ein, 15 häufige Wintervögel kennenzulernen. Quizfragen und Bilderrätsel sorgen für viel Abwechslung beim Lernen. Im Vogelkarussell wird Ihr Punktestand gespeichert. Mehr beim ▶▶ NABU

Nässe und Kälte begünstigt dunkles Gefieder
In niederschlagsreichen und in kalten Regionen sind Vögel oft dunkel gefärbt. Das zeigt eine Analyse der Gefiederfärbung eines internationalen Teams von Wissenschaftlern mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen. Die Forscher bestätigen damit zwei eigentlich widersprüchliche Theorien zur Färbung von Tieren. Die eine besagt, dass Tiere zur besseren Tarnung im warmen und feuchten Klima dunkler sind. Die andere sieht Tiere eher im kalten Klima dunkler gefärbt, weil sie so mehr Wärme aufnehmen können. Die geografischen Unterschiede in der Färbung sind eine wichtige Grundlage für das Verständnis dafür, wie sich Tiere an klimatische Änderungen anpassen können. ▶▶ http://idw-online.de/de/news710795

Verlockung der etwas anderen Art
Die Chemie muss stimmen, heißt es. Und da ist etwas dran – zumindest die meisten Insekten nutzen chemische Signale um Partner zu finden. Bisher war man davon ausgegangen, dass nahe verwandte Arten ihre Sexualpheromone auf die gleiche Art und Weise produzieren. Doch nun haben Regensburger Forscher bei parasitischen Wespen entdeckt, dass dies auch anders sein kann. ▶▶ http://idw-online.de/de/news710718

Ameisen gegen Elefanten: Wie Insekten die Fressfeinde von Akazien aufspüren
Ameisen beschützen afrikanische Akazien gegen Fressfeinde wie Elefanten, Giraffen oder Antilopen und erhalten im Gegenzug Unterschlupf und Nahrung von den Bäumen. Wie die Ameisen die Säugetiere detektieren, haben Bochumer Biologen in Afrika erforscht. In Current Biology berichten sie am 14. Februar 2019, dass die Insekten dafür Vibrationen nutzen und dass sie zwischen Vibrationen durch Säugetiere und Wind unterscheiden können.
▶▶ http://idw-online.de/de/news710618

Vögel speichern Erinnerungen möglicherweise anders ab als Säugetiere
Vögel haben ein gutes Gedächtnis, aber im Gegensatz zu Säugetieren ist bisher noch kaum etwas darüber bekannt, wie sie Erlerntes während des Schlafes im Gedächtnis festigen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Utrecht Universität in den Niederlanden haben im Gehirn von schlafenden Tauben langsame Wellen gemessen ähnlich derer, wie sie auch bei Säugetieren vorkommen. Sie haben jedoch keine weiteren Gehirnrhythmen entdeckt, die für die Gedächtniskonsolidierung von Säugern wichtig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass bei Vögeln Erinnerungen in anderer Art und Weise verarbeitet werden als bei Säugetieren. ▶▶ http://idw-online.de/de/news710596

Neu entdeckte Schildkrötenart steht kurz vor der Ausrottung
Senckenberg-Wissenschaftler Uwe Fritz hat gemeinsam mit einem internationalen Team eine neue Art aus der Familie der Weichschildkröten beschrieben. Die neu entdeckte Schildkröte mit dem charakteristisch gefleckten Panzer lebt in Vietnam und Teilen Chinas und ist akut vom Aussterben bedroht. Die Studie erscheint heute im Fachjournal "ZooKeys".
▶▶ http://idw-online.de/de/news710528

Bizarre Vogelspinne mit Horn entdeckt
Das Okavango-Delta ist eines der letzten großen Wildnisgebiete der Erde - und beheimatet noch unbekannte Arten. Das zeigt eine seltsame Vogelspinne, die nun beschrieben wurde. ▶▶ Mehr

Erfolg: Syngenta muss sein Patent auf Tomaten zurückziehen
Die Konzentration der Marktmacht auf dem EU-Saatgutmarkt nimmt zu. Die Agrarmultis wie Monsanto, der von Bayer gekauft wurde, und Co. wollen nicht nur mehr einzelnes, von ihnen gentechnisch verändertes Saatgut patentieren, sondern gleich die komplette Lebensmittelkette! Doch nach Masseneinspruch beim Europäischen Patentamt zieht der Saatgutkonzern Syngenta sein Patent auf Tomaten zurück. ▶▶ Mehr

Windenergie liefert fast drei Viertel des erwarteten Stroms
Die Energiewende in Deutschland hat gerade einen neuen Rekord erreicht. Fast 40 Prozent des erzeugten Stroms kamen im Jahr 2018 aus erneuerbaren Quellen, allein 17 Prozent aus Windkraft. Damit trägt die Windenergie etwa in dem Maße zum Strommix bei, wie unter den Windbedingungen in Deutschland zu erwarten ist. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie festgestellt, indem sie die mögliche mit der tatsächlich gewonnenen Energie der Windturbinen verglichen. ▶▶ Mehr

21.02.2019

NABU-Veranstaltungsprogramm mit umfangreichem Bildungs-Angebot
Die NABU-Gruppen im Kreis haben ihr Programm fertig und die Broschüre ist im Druck. Schon bald wird das Heft mit der Einladung zu den örtlichen Mitgliederversammlungen an die Mitglieder verteilt. Sobald die Druckerei die Hefte ausgeliefert hat, kann man sie auch bei den jeweiligen Gruppen erhalten. Schon neugierig? ▶▶ Download Programmheft

Bauernverband: NABU betreibt Hetze
Jörg Kautt, der Tübinger Kreis-Bauernobmann, fordert bei der gemeinsamen Sitzung der Verbände aus den Kreisen Tübingen und Zollernalb "weniger Hetze". Der Schwarzwälder Boten schreibt: Oft würden "bewusst Ängste in den Menschen geschürt", betonte Jörg Kautt, der in diesem Zusammenhang auch Kritik am Pestizidbericht des Naturschutzbunds Baden-Württemberg übte, der lediglich "auf Annahmen" basiere. "Das ist ganz billige Polemik, nach dem Motto: Es wird schon etwas hängen bleiben", konstatierte er. ▶▶ Schwarzwälder Bote
Auch weil seine weiteren Ausführungen für Naturschützer "schwer erträglich" seien, hat der NABU-Kreisverband Zollernalb eine Pressemeldung herausgegeben, die heute auch online bei der Hohenzollerischen Zeitung veröffentlicht wurde. ▶▶ Hohenzollerische Zeitung
In diesem Zusammenhang kann erneut auf den ▶▶ Pestizidbericht des NABU-Landesverbandes verwiesen werden, dessen Informationen ja vom Julius-Kühn-Institut, also der Fachkompetenz in der Landwirtschaft, stammten. Im Zollernalbkreis ist das Verhältnis zum Kreis-Bauernverband und seinem Obmann Alexander Schäfer im Übrigen deutlich konstruktiver.

Massensterben von Trottellummen entlang der niederländischen Küste
Bereits seit Wochen fallen entlang der niederländischen Nordseeküste ungewöhnlich viele tot angespülte Trottellummen auf. Eine tote Trottellumme pro Kilometer Strandabschnitt pro Tag – das liegt weit über den zu dieser Jahreszeit üblichen Totfunden. Mittlerweile wurden rund 20.000 tote Trottellummen gefunden, zahlreiche geschwächte Individuen werden in Auffangstationen gepflegt. Die Gründe für das Massensterben sind bislang unklar. ▶▶ Mehr

Das Kleine Immergrün sorgt für Furore
Sie schützen Pflanzen vor Fraßfeinden, locken Insekten zur Bestäubung an und helfen bei Trockenstress – sekundäre Pflanzenstoffe. Dazu zählen auch Coffein, Morphin und Duftöle. Ein Forscherteam um Professor Dirk Selmar an der Technischen Universität Braunschweig hat bei der Analyse des Kleinen Immergrüns eine neue Kategorie dieser Naturstoffe entdeckt. ▶▶ Mehr

Dutzende Eisbären belagern sibirische Stadt
Die russische Siedlung Belushya Guba erlebt momentan eine besondere Aufmerksamkeit: Dutzende Eisbären streunen durch die Straßen auf der Suche nach Nahrung. ▶▶ Mehr

Kakapos im Liebesrausch machen Neuseeländer froh
Unter den Papageien haben Kakapos eine Sonderstellung: Sie sind nachtaktiv und praktisch flugunfähig. Und sie sind selten. Doch dieses Jahr balzen sie heftig. ▶▶ Mehr

NABU 120 Jahre alt
Der NABU hat Geburtstag: Heute vor 120 Jahren gründete Lina Hähnle in Stuttgart den damaligen Bund für Vogelschutz. Für den NABU ein Grund zu feiern und einen Blick zurückzuwerfen - auf eine bewegende Geschichte und eine außergewöhnliche Frau!
Der schwäbischen Visionärin passte es damals nicht, wie rücksichtslos die Natur ausgebeutet wird, und sie übernahm mutig den Vorsitz des Vereins. Besonders gegen die Jagd auf Silberreiher und Paradiesvögel, deren Federn als Hutschmuck bei den Damen sehr beliebt waren, setzte sie sich mit einer professionellen Werbekampagne ein. Kommen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit: ▶▶ Mehr

Wirkungsloser Aktionismus: NABU lehnt dänischen Wildschweinzaun ab
Um sich vor der Afrikanischen Schweinepest zu schützen, hat die Regierung in Kopenhagen / DK einen 70 km langen, 1,50 m hohen Stahlmattenzaun zwischen Nord- und Ostsee in Auftrag gegeben. Der NABU sieht ein solches Bauwerk als unwirksam an. ▶▶ Mehr

Die blutrote Schneealge ist Alge des Jahres 2019
Die Alge Chlamydomonas nivalis, die auf der ganzen Welt Schnee blutrot zu färben vermag, haben Forschende zur Alge des Jahres gewählt. Auch 200 Jahre nach einer Expedition, bei der Kapitän John Ross auf einer Polarfahrt den Roten Schnee zeichnete und den Verursacher im Mikroskop zu erkennen suchte, gibt die Alge weiterhin Rätsel auf. Schneealgenexperte Dr. Thomas Leya vom Potsdamer Fraunhofer IZI-BB erklärt, warum das so ist und wo der winzige Einzeller zu entdecken ist. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708498

Richtungsweisend: Magnetospirillum zur Mikrobe des Jahres 2019 gekürt
Magnetische Bakterien leben in Tümpeln und Meeren. Eine Kette winziger Magnete hilft ihnen bei der Orientierung im Wasser. Faszinierende Studien an Magnetospirillum liefern Grundlagen für die Erforschung des Magnetsinns bei Tieren und dienen als Modell für die Biosynthese kleiner Organellen. Mit modernen Methoden verleihen die Forscher den winzigen Magneten zusätzliche Eigenschaften … ▶▶ http://idw-online.de/de/news708412

14.02.2019

Gewässerrandstreifen: Verbot der Ackernutzung ab 1. Januar 2019
Unlängst berichteten wir vom neuen Verbot, den Gewässerrandstreifen im Bereich von fünf Metern als Acker zu nutzen (§ 29 WG BW), das ab 1. Januar 2019 gilt. Der Link zum Merkblatt Nr. 36 "Gewässerrandstreifen in Baden-Württemberg – Anforderungen und praktische Umsetzung für die Landwirtschaft" in der Reihe "Umweltgerechte Landbewirtschaftung" funktionierte jedoch nicht.
Dieses und weitere Merkblätter werden ▶▶ hier zum Download zur Verfügung gestellt.

Fledermaussterben: Hoffnungsschimmer in der Höhle
Ein Killerpilz rafft Fledermauspopulationen in ganz Nordamerika dahin. Doch neue Erkenntnisse geben Wissenschaftlern Anlass zu vorsichtiger Hoffnung. ▶▶ Mehr

Zahl männlicher Pinguin-Singles nimmt drastisch zu
Eine der größten Brutkolonien der Magellan-Pinguine schrumpft dramatisch. Gleichzeitig verschiebt sich das Geschlechterverhältnis. Was löst den Wandel aus? ▶▶ Mehr

Amphibien: Baumfroschart mit Kampfhaken entdeckt
Das Zeitalter der Entdeckungen ist lange nicht vorbei. Das zeigt die Entdeckung einer neuen Amphibienart aus Ecuador, die einen außergewöhnlichen Fingerhaken besitzt. ▶▶ Mehr

Schlechte Nahrung lässt Seevögel verhungern
Von mehreren Millionen zu wenigen Hunderttausend: Die Zahl an atlantischen Rußseeschwalben schrumpfte in den letzten Jahrzehnten beträchtlich - wegen kärglichen Futters. ▶▶ Mehr

Warum Wildhunde in der Serengeti ausstarben
Der Serengeti-Nationalpark beherbergt einige der letzten großen Tierherden der Erde - und zahlreiche Fleischfresser. Nur Wildhunde gehören nicht mehr dazu. ▶▶ Mehr

Es ist etwas faul im ländlichen Raum
Neue Zahlen bestätigen: Europas Vogelwelt ist im steilen Sinkflug. Die Kulturlandschaft verödet zunehmend. Es ist Zeit, umzukehren. ▶▶ Mehr

Mit Ökostrom den Kohleausstieg selber machen
Aus dem NABU-Newsletter: Umwelt schützen oder Kohle verbrennen - Sie haben es in der Hand! Nutzen Sie jetzt Ihre Macht als Verbraucher und Verbraucherinnen und wechseln Sie zu sauberer Energie. ▶▶ Mehr

Pause bei globaler Erwärmung? Forscher entwirren angebliche Verlangsamung
Die fortschreitende Klimaerwärmung ist heute offensichtlich: Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der jüngste Sommer brachte Wetterextreme auf der gesamten Nordhalbkugel, der Forschungsstand ist eindeutig. Noch vor ein paar Jahren jedoch wurde von manchen Medien und einigen Experten eine vermeintliche Pause der globalen Erwärmung diskutiert – obwohl es nie statistische Belege für eine nennenswerte Verlangsamung gegeben hat, wie neue Forschung jetzt bestätigt. Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler hat die Verwirrung um die angebliche Erwärmungspause gründlich analysiert. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708170

Fernsehtipp: Blauer Planet – wie wir die Erde retten können
Lange Zeit dachte der Mensch, unter den unendlichen blauen Weiten der Ozean-Oberflächen spielt sich nichts Spannendes ab. Inzwischen weiß man, dass der Lebensraum Meer noch viele Geheimnisse birgt, die es zu erforschen lohnt. Denn so wenig wir die Weltmeere vollständig kennen, so bedroht sind sie durch den Eingriff des Menschen. Es gibt aber Forscher, Aktivisten und begeisterte Menschen, die sich für den Erhalt lebendiger Ozeane einsetzen. Quarks erzählt ihre Geschichten.
Sendetermin: Quarks – WDR Fernsehen – Dienstag, 5. Februar 2019, 21:00 - 21:45 Uhr
▶▶ Sendungsvideo

Fernsehtipp: BBC Winterwatch
Frau Pfister aus Rosenfeld macht uns auf eine interessante (englische) Fernsehreihe aufmerksam: Ab Dienstag kommt wieder 4 Tage lang "Winterwatch" auf BBC 2. Dieses Mal sind sie in Schottland, in den Cairngorm Mountains. Dort wurden Luchse ausgewildert. Chris Packham, einer der presenter, wird übrigens von der Queen ausgezeichnet für seine Verdienste im Naturschutz. Hier einige Links:
▶▶ https://www.bbc.co.uk/mediacentre/latestnews/2018/winterwatch
▶▶ https://www.bbc.co.uk/programmes/p012msk2
Wie immer, werden sie auch wieder auf Twitter, Facebook etc. präsent sein und man kann im Netz Clips und ganze Episoden anschauen.

07.02.2019

Naturschützer aus dem Zollernalbkreis bei Agrar-Demo in Tübingen
Stark vertreten war der NABU Zollernalb bei einer Kundgebung auf dem Tübinger Marktplatz mit anschließendem Demonstrationszug durch die Tübinger Innenstadt. Nach Polizeiangaben haben sich rund 2500 Menschen für eine naturverträgliche und tiergerechte Landwirtschaft stark gemacht.
▶▶ Hohenzollerische Zeitung - ▶▶ Schwarzwälder Bote - ▶▶ Zollern-Alb-Kurier

Langfristiger Rückgang der Überlebensraten erstjähriger Rotmilane
Landwirtschaftliche Intensivierung und eine Verschlechterung der Nahrungsverfügbarkeit, aber auch anthropogene Mortalität durch Vergiftungen und Kollisionen sind zentrale Bedrohungen für den Rotmilan in seinem stark begrenzten Verbreitungsgebiet. Bei langlebigen Vogelarten haben die Überlebensraten verschiedener Altersklassen einen wesentlichen Einfluss auf die Bestandsentwicklung. Eine erhöhte Mortalität hat daher langfristig auch für den Rotmilan besonders negative Auswirkungen auf die Bestandsgröße, insbesondere wenn mehr Altvögel zu Tode kommen. ▶▶ Mehr

Tabakpflanzen schicken hungrige Raupen zur Konkurrenz
Ihren Fraßfeinden davonrennen können Pflanzen nicht. Doch viele Arten produzieren chemische Substanzen, die hungrigen Krabbeltieren nicht gut bekommen. Auf diese Weise setzt sich auch der Wilde Tabak gegen die Raupen des Tabakschwärmers zur Wehr. Dass es sich dabei für eine Pflanze lohnen kann, die Plagegeister einige Tage zu ertragen bevor sie die Abwehr startet, zeigt eine neue Studie unter der Leitung von Wissenschaftlern des Forschungszentrums iDiv, der Universität Jena und des UFZ. Denn auf diese Weise wechseln die Raupen genau dann zu einer benachbarten Pflanze, wenn sie so richtig Appetit bekommen – was Pflanze Nummer eins einen Vorteil im innerartlichen Konkurrenzkampf verschafft. ▶▶ http://idw-online.de/de/news709483

Forscher verifizieren 70 Jahre alte genetische Hypothese
An einer Orchideen-Population in Südtirol belegen Forscher der Universitäten Hohenheim, Zürich und Wien die Überdominanz-Hypothese / Publikation in Nature Communications
▶▶ http://idw-online.de/de/news708615

Mehr Platz für Vögel und Schmetterlinge in der Landwirtschaft
Um den schwindenden Bestand von Vögeln und Schmetterlingen im Schweizer Kulturland wieder zu erhöhen, müssen Biodiversitätsförderflächen vergrössert und deren Qualität verbessert werden. In einer neuen Studie evaluierten Forschende der Universität Bern und der Berner Fachhochschule Massnahmen zur Förderung der Biodiversität in der Landwirtschaft.
▶▶ http://idw-online.de/de/news708965

Wildtiere: Können Wölfe und Schafe nebeneinander leben?
Heute leben wieder mehrere 100 Wölfe in Deutschland - eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes. Doch Viehzüchter sind besorgt. Wie lassen sich die Interessen in Einklang bringen? ▶▶ Mehr

Ein gezähmter Fluss wird wieder wild
Am Tiroler Lech kann man erleben, wie Renaturierung gelingt. Reportage von Sonja Bettel, 360-Grad-Panorama-Tour von Thomas Bredenfeld. ▶▶ Mehr

Land als Lebensgrundlage weltweit in Bedrängnis
Eine Studie untersucht globale Änderungen der Landnutzung und findet heraus, dass die Artenvielfalt fast überall zurückgeht ▶▶ http://idw-online.de/de/news708644

Intensives Licht macht schläfrig
Insekten und Säugetiere besitzen spezielle Sensoren für unterschiedliche Lichtintensitäten. Diese nehmen gezielt Einfluss auf innere Uhren und steuern so das alltägliche Aktivitätsmuster. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708639

Neues Strategiepapier: "Keine Pestizide" ist möglich!
Robert Trusch und die Deutsche Umwelthilfe haben in Kooperation mit der Aurelia-Stiftung ein neues Strategiepapier zur Pestizidreduzierung vorgestellt. Eine Trendwende beim Insektensterben ist immer noch nicht in Sicht. Die intensive Landwirtschaft bedroht unsere Bestäuber. Das Papier zeigt Julia Klöckner und Co., dass es auch anders geht. Die Politik muss jetzt handeln! ▶▶ Mehr

Deutsche Umwelthilfe soll kaltgestellt werden
Solche Angriffe auf die Zivilgesellschaft kennt man in der EU bisher nur aus Ungarn oder Polen: Die CDU geht jetzt massiv gegen die Deutsche Umwelthilfe vor. Der CDU-Parteitag hat im Dezember beschlossen, dass sie eine Streichung der öffentlichen Mittel für die Umwelthilfe erreichen will. Außerdem will die CDU dem Verein die Gemeinnützigkeit und ihr Klagerecht aberkennen. Klar ist: Die CDU will eine NGO, die sich mutig mit der Autolobby anlegt, mundtot machen. Sven Giegold hat nun auf change.org eine ▶▶ Petition gestartet.

31.01.2019

"Stunde der Wintervögel" bringt im Kreis Überraschungen
Karl-Otto Gauggel vom NABU Albstadt hat die örtlichen Zahlen ausgewertet: Auch im Zollernalbkreis ist der Spatz Spitzenreiter: 1.445 Exemplare sind in Gärten oder an Futterstellen gezählt worden. Der Buchfink hat es mit einer enormen Zunahme von 125 Prozent gegenüber 2018 im Landkreis auf den vierten Platz geschafft. Nach Einschätzung der Naturschützer ist die Region ein wichtiges Überwinterungsgebiet für die Finken, deren Zahl bundesweit zurückgeht. Lesen Sie weiter im ▶▶ Schwarzwälder Boten.

DNA-Bibliothek der Grabwespen veröffentlicht
Die Zoologische Staatssammlung München (SNSB-ZSM) hat einen weiteren großen Erfolg zu verzeichnen: 661 Arten von Grabwespen, nahe Verwandte der Bienen, wurden durch DNA-Barcoding genetisch erfasst. Zusammen mit Kollegen aus der Tschechischen Republik, Bulgarien und Kanada haben ZSM-Wissenschaftler die Ergebnisse eines internationalen Projektes zur Erstellung einer genetischen Bibliothek der Grabwespen in der sehr renommierten Fachzeitschrift Molecular Ecology Resources veröffentlicht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708794

Hasen entwickeln saisonale Fleischeslust
Der Hunger treibt es rein. In der kanadischen Wildnis haben Biologen ein bislang unbekanntes Hasenverhalten beobachtet: Die Tiere sind keine reinen Vegetarier. ▶▶ Mehr

Naturschutztage 2019: BUND und NABU ziehen Erfolgsbilanz
Rund 1.100 Aktive und Naturschutzinteressierte nutzten das Dreikönigswochenende vom 3. bis 6. Januar, um sich zu informieren, zu vernetzen und vier Tage lang neue Kraft und Motivation für ein aktives Naturschutzjahr 2019 zu schöpfen. Einen kleinen Rückblick und ein paar Bilder finden Sie ▶▶ hier

Schwächung der EU hätte fatale Folgen für Umwelt- und Naturschutz
Im Rahmen der gemeinsam von NABU und BUND organisierten Naturschutztage am Bodensee haben die beiden Landes-Chefs der Verbände - Brigitte Dahlbender und Johannes Enssle - auf die hohe Bedeutung der EU für Umwelt- und Naturschutz hingewiesen. "Am 26. Mai ist Europawahl. Der Wind, der aus Brüssel zu uns weht, entscheidet auch im Südwesten über den Kurs im Naturschutz und darüber, ob es mit der Biodiversität voran- oder zurückgeht. Wir setzen uns für ein starkes Europa der Einheit und des Friedens ein. Kleinstaaterei und nationalstaatliche Egoismen schwächen auch den Schutz der Natur in Europa", betonen Enssle und Dahlbender. Sie appellieren an die Bürger*innen im Land: "Engagieren Sie sich! Gehen Sie im Mai 2019 wählen. Und geben Sie dem Umwelt- und Naturschutz eine Stimme." ▶▶ Mehr

Klimawandel: Verschwindet der Krill in den Süden?
Krill benötigt kühles Wasser zum Gedeihen - und zieht sich folglich immer weiter in den Süden zurück. Schwimmt den Meeressäugern und Pinguinen ihre wichtigste Nahrung weg? ▶▶ Mehr

Trockene Gewässer sind unterschätzte "Player" im Klimawandel
Dürrejahr 2018 – im Klimawandel werden immer mehr Gewässer zumindest temporär austrocknen, viele Seen schrumpfen permanent und verschwinden dauerhaft. In den letzten dreißig Jahren sind bereits etwa 90.000 Quadratkilometer Seenoberfläche verschwunden. Dieser Trend gefährdet nicht nur Trinkwasserreserven und wichtige Ökosysteme – trockenfallende Gewässer spielen im globalen Kohlenstoffkreislauf eine wichtige Rolle, sie können CO2 und andere klimarelevante Gase freisetzen. Diese Bedeutung wurde bislang unterschätzt, so zwei aktuelle Studien. ▶▶ http://idw-online.de/de/news709252

Keine Touristenbahn im Regenwald der Maya
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Ein Prestigeprojekt des mexikanischen Präsidenten López Obrador bedroht die Regenwälder auf der Yucatan-Halbinsel. Eine neue Zugstrecke soll Touristen von der karibischen Küste aus Cancún zu den archäologischen Pyramidenstätten im Landesinneren bringen. ▶▶ Mehr

24.01.2019

Gleich zwei Genehmigungsverfahren angelaufen
Unsere ehrenamtlichen Naturschützer haben sich über die Feiertage gleich mit zwei "dicken Brocken" auseinanderzusetzen: Zum Windpark Winterlingen und zur Abbau-Erweiterung auf dem Plettenberg sind jeweils drei dicke Ordner eingegangen. Wie immer werden wir uns bemühen, unsere Stellungnahmen nach bestem Wissen abzugeben. Und wie immer können wir in Verfahren nur unsere Meinung äußern. Aufhalten können wir (z.B. im Gegensatz zu einer Behörde mit "qualifiziertem Anhörungsrecht") nichts.
Unsere seitherigen Stellungnahmen des Jahres 2018 finden Sie ▶▶ hier.

Blaumeisen: Alter der Weibchen und Legefolge beeinflussen Eier-Qualität
Brütende Blaumeisen-Weibchen stimmen die Zusammensetzung ihrer Eier auf die Bedürfnisse der aus ihnen schlüpfenden Küken ab. So entwickelt sich jeder Embryo in seiner ganz individuell zusammengesetzten Umgebung. Die neue Forschung vom Max-Planck-Institut für Ornithologie und internationalen Kollegen zeigt, wie richtig der deutsche Ornithologe Wolfgang Makatsch mit seinem vor über 50 Jahren veröffentlichten Buch lag: "Kein Ei gleicht dem anderen". Die Forscher fanden heraus, dass die Feinabstimmung sowohl passiv als auch aktiv durch Ausgleichsmechanismen der Weibchen erfolgt: Die Legefolge sowie das Alter der Weibchen wirken sich auf die Menge der Proteine, Fette und Karotinoide im Ei aus.
▶▶ http://idw-online.de/de/news708433

Gekommen, um zu bleiben: Drachenwels aus Ostasien in der bayerischen Donau
Die bayerische Donau ist inzwischen Heimat für viele Fisch- und andere Tierarten, die ursprünglich nie dort vorkamen – sogenannte eingeschleppte Arten oder Neozoen. Nun ist ein weiterer "bayerischer Neubürger" identifiziert worden: Der "Gelbe Drachenwels" (Tachysurus fulvidraco). Um welche Fischart es sich handelt, blieb solange unklar, bis sich ein Fischer, ein Amateurbiologe und ein Wissenschaftler der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen (SNSB-ZSM) zusammentaten und einen kurzen wissenschaftlichen Artikel in der aktuellen Ausgabe der zoologischen Fachzeitschrift "Spixiana" veröffentlichten.
▶▶ http://idw-online.de/de/news708554

Ist das der seltenste Vogel der Erde?
Der Nördliche Stirnhaubentapaculo wurde wiederentdeckt. Aber bislang hat man nur ein einziges Weibchen beobachtet. ▶▶ Mehr

Das Musikverständnis der Weißbüscheläffchen
Beim Sprechen und Musizieren hängen die einzelnen Worte und Noten voneinander ab. Menschen können diese Zusammenhänge, das heißt die strukturellen Abhängigkeiten, ausgezeichnet wahrnehmen. Der evolutive Ursprung dieser Fähigkeit ist noch weitgehend ungeklärt. KognitionsbiologInnen der Universität Wien haben nun Playbackexperimente mit Weißbüscheläffchen durchgeführt und herausgefunden, dass die Sensibilität für strukturelle Abhängigkeiten bereits im gemeinsamen Vorfahren von Weißbüscheläffchen und Menschen existiert haben könnte. Die Ergebnisse der Studie erschienen kürzlich im Fachmagazin "Evolution and Human Behavior". ▶▶ http://idw-online.de/de/news708212

Warum es sich lohnt, den eigenen Kot zu futtern
Kaninchen naschen gerne an etwas, das sie gerade ausgeschieden haben - und tun sich damit etwas Gutes. Ohne Eigenkot leidet ihre Gesundheit. ▶▶ Mehr

Meeresschutzgebiete nicht sicher - Grundschleppnetzfischerei gefährdet Arten
In Meeresschutzgebieten (MPAs für Marine Protected Areas) sollte die marine Umwelt besonders geschützt sein. Wie eine neue Studie, die heute in der amerikanischen Fachzeitschrift Science erscheint, zeigt, findet in etwa 60% dieser MPAs Schleppnetzfang statt, mit zum Teil erheblichen negativen Auswirkungen auf dort lebende Arten. Forschende aus Kanada und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hatten dafür mehr als 700 MPAs im Bereich des Nordostatlantiks untersucht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708348

Kleingedrucktes zum Pariser Abkommen verabschiedet, Umsetzung steht aus
Ergebnispräsentation und Analysebericht: ▶▶ http://idw-online.de/de/news708329

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel
Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV) verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen. Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Sammlung zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und -dokumentation durchzusetzen. Die "Dokumentation Vögel und Windenergienutzung" auf der Internetseite des LUGV wurde nun aktualisiert ... ▶▶ Mehr

Milchkühe: Ausstieg aus der Anbindehaltung
Das Thünen-Institut hat ermittelt, wie sich ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung von Milchkühen auf landwirtschaftliche Betriebe auswirken würde.
▶▶ http://idw-online.de/de/news708194

Im Praxistest: Fünf Autos mit fünf unterschiedlichen Antrieben
Wie schneiden fünf Fahrzeuge mit fünf unterschiedlichen Antrieben im praktischen Alltagstest ab? Was verbrauchen sie in der Stadt, auf der Autobahn und bei einer Fahrt über Land? Wie viel klimaschädliches CO2 stoßen sie dabei aus? Mit diesen Fragestellungen haben sich Studenten im Master-Studiengang Fahrzeugtechnik der Hochschule Esslingen beschäftigt. In einem Forschungsprojekt unter der Leitung von Professor Werner Klement haben sie über ein Jahr lang die fünf Fahrzeuge getestet und verglichen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708288

17.01.2019

NABU Tübingen erhält Preis für Beweidungsprojekt für Bekassinen
Beim diesjährigen Umweltpreis der Stadtwerke Tübingen hat der NABU Tübingen einen mit 1.000 Euro dotierten Jurypreis erhalten. Prämiert wurde damit das Projekt "Hochlandrinder für Bekassinen". Die gezielte Beweidung von Feuchtgebieten durch Hochlandrinder stellt eine hervorragende Variante des Biotopmanagements dar. Durch den Einsatz dieser Tiere am Wiesbrunnen zwischen Unterjesingen und Wurmlingen, wo der NABU eigene Grundstücke besitzt, wird ein Lebensraum für die stark bedrohte Bekassine geschaffen. Herzlichen Glückwunsch! ▶▶ Mehr

Schwalbenprojekt des NABU Reutlingen mit Umweltpreis ausgezeichnet
Auch die NABU-Gruppe Reutlingen darf sich über einen Umweltpreis freuen, den die Stadt Reutlingen zusammen mit Fair Energy ausgelobt hat. Die Idee, das Anbringen von künstlichen Schwalbennestern an Häusern aktiv zu unterstützen und dabei auch Hubsteiger einzusetzen fand die Jury preiswürdig. So scheitert die Unterstützung der Mehlschwalben in vielen Fällen nicht mehr an Dachhöhen, die mit Leitern nicht mehr zu erreichen sind. Herzlichen Glückwunsch! ▶▶ Zeitungsbericht

Haigerloch: Ein "Dichtezentrum" für Rotmilane
Ist das schon das endgültige Aus für Windräder im Waldgebiet Hohwacht? Zumindest auf dem Haigerlocher Teil davon? Eine interessante Frage. Das im Mai 2017 beauftragte Artenschutzgutachten weist in der südlichen Hälfte der untersuchten Fläche jedenfalls "ein Dichtezentrum" des geschützten Rotmilans nach. ▶▶ Schwarzwälder Bote
Auch die ▶▶ Hohenzollerische Zeitung berichtet.

Winter-Buffet für Vögel eröffnen - naturnahe Gärten bieten ganzjährig Nahrung
Eine Futterstation bietet in der kalten Jahreszeit eine gute Gelegenheit Vögel zu Beobachten. Wichtig ist es jedoch, auf Hygiene am Futterplatz zu achten. ▶▶ Mehr

Gewohnheitstier trifft Multikulti – Langzeitstudie über das Wanderverhalten von Fledermäusen
Ähnlich wie Vögel wandern einige Fledermausarten über mehrere Tausend Kilometer – im Schutz der Dunkelheit von Menschen nahezu unbemerkt und nur teilweise erforscht. Eine Rekonstruktion individueller Migrationsbewegungen des Großen Abendseglers (Nyctalus noctula) in Mitteleuropa zeigte nun, dass Weibchen weitere Strecken zurücklegen als Männchen. Zudem sind die Distanzen der Wanderungen sehr variabel, wodurch sich Populationen, die während der Aufzucht von Jungtieren im Sommer räumlich voneinander getrennt sind, in den Winterquartieren stark mischen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708174

Flauschige Flugsaurier stellen Vogel-Evolution in Frage
Pterosaurier galten bisher eher als mäßig behaart. Neue Funde zeigen: Ihr ganzer Körper war dicht mit Fasern besetzt - und einige von ihnen ähnelten frühen Federn. ▶▶ Mehr

EBBA2 – European Breeding Bird Atlas, erste Verbreitungskarten
Post vom DDA: Das derzeit ehrgeizigste Vorhaben ehrenamtlicher Vogelkundler in Europa ist auf die Zielgerade eingebogen: Ende 2020 wird der zweite "European Breeding Bird Atlas" ▶▶ EBBA2 erscheinen. Die Datenzusammenstellung und -auswertung läuft auf Hochtouren, nachdem die Bestandserhebungen in 52 Ländern Europas, zwischen den Azoren und dem europäischen Russ­land, Nordkap und Südspanien, abgeschlossen sind. Niemals zuvor wurde solch umfangreiches Datenmaterial über Vorkommen und Häufigkeit der in Europa heimischen Vogelarten zusammengetragen!
Einen kleinen Vorgeschmack und erste provisorische Verbreitungskarten erhalten Sie hier zum
▶▶ Rotmilan. Hier geht's zur ▶▶ Schnatterente, hier zum ▶▶ Uhu und hier zum ▶▶ Ortolan.

Insekt des Jahres 2019
Die Rostrote Mauerbiene ist eine echte Frühlingsbotin. Sobald die auffallend pelzige Wildbiene auftritt, ist die Zeit der andauernden Fröste vorüber. Mit Hilfe von Nisthölzern lässt sie sich problemlos im Garten ansiedeln. Mehr dazu beim ▶▶ https://www.nabu.de/

Schmetterling des Jahres: Das Schachbrett
Das Schachbrett (Melanargia galathea) ist der "Schmetterling des Jahres 2019" – dazu hat ihn der BUND mit der Naturschutzstiftung seines Landesverbandes in Nordrhein-Westfalen ernannt. Warum gerade diese Art? Unsere Insektenwelt schwindet – weil die industrielle Landwirtschaft immer größere Teile unseres Landes in lebensfeindliche Agrarwüsten verwandelt. "Mit der Auszeichnung möchten wir darauf hinweisen, dass auch viele Schmetterlinge verdrängt werden", so Jochen Behrmann vom BUND NRW. ▶▶ Mehr

EURATOM: Für die Entwicklung von Atomenergie?
Ute Schlumpberger und Cattenom Non Merci schreiben bei Change.org: Wann lernen wir endlich? Haben wir uns nicht endgültig für den Ausstieg aus der nuklearen Energie entschieden? Wollten wir uns nicht dafür einsetzen, dass Tschernobyl Geschichte bleibt?
Wie kann es dann sein, dass eine Einrichtung wie EURATOM, welche lautstark für eine Förderung der Nuklearindustrie in Europa plädiert, noch immer existiert? (…) ▶▶ Mehr

Tansania baut Staudamm im Welterbe Selous
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald schreibt: Tansanias Präsident John Magufuli will in einem Dorado für Elefanten, Giraffen und Löwen 1.500 Quadratkilometer Wald und Savanne zur Abholzung freigeben. 2,6 Millionen Bäume sollen im UNESCO-Welterbe Selous für ein Staudammprojekt Platz machen. Die ökologischen Schäden wären nicht reparabel. ▶▶ Mehr

Klimabilanz von Elektrofahrzeugen – Ein Plädoyer für mehr Sachlichkeit
Im Rahmen einer aktuellen Studie ruft die Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) e.V. zu mehr Sachlichkeit in der Diskussion der Klimawirkung von Elektrofahrzeugen auf. Die Analyse zeigt, dass sich für den aktuellen Stand der Batterieproduktion Amortisationsdauern von Elektrofahrzeugen gegenüber Benzinfahrzeugen von ca. 1,6 bis 3,6 Jahren ergeben. Für die Produktion von Traktionsbatterien im industriellen Maßstab und bei einer verstärkten Integration Erneuerbarer Energien in der Produktion ist zukünftig mit einer weiteren Verbesserung der Klimabilanz zu rechnen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news708491

10.01.2019

Bundesmittel für Reutlingen
Um die miserable Luftqualität zu verbessern und eine Verkehrswende einzuleiten, erhält die Stadt Reutlingen Bundesmittel in Höhe von gut 19 Mio. Der BUND KV Reutlingen, VCD und ADFC hatten den Verkehrs- und Infrastrukturexperten Prof. Heiner Monheim eingeladen, um zu erfahren und zu diskutieren, wie man die Mittel sinnvoll verwenden könnte.
Mehr beim ▶▶ https://www.bund-neckar-alb.de/

NABU betreut größtes Moor im Südwesten
Regierungspräsident Klaus Tappeser und Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben den neuen Zuwendungsvertrag für die Betreuung des Federseerieds unterzeichnet. Damit werden dem NABU verschiedene Aufgaben im Rahmen der Betreuung des Federseerieds vom Land Baden-Württemberg für weitere fünf Jahre übertragen.
▶▶ Schwäbische Zeitung

Lapbook zum Vogel des Jahres 2018
Der NABU bietet interessierten Lehrkräften der Klassen 1 bis 6 kostenlose Arbeits-materialien und Kurzinfos zum "Vogel des Jahres". Neu ist die Unterrichtshilfen zur Feldlerche, auch zum Waldkauz und zum Star sind Infos vorhanden. ▶▶ http://www.nabu.de/bfa-umweltbildung

Kinderfragen: Warum fallen Vögel nicht vom Baum?
Wenn wir müde sind, legen wir uns ins Bett und schlafen. Bei Vögeln ist das anders. Viele Tiere wie Amseln, Meisen und Co schlafen im Sitzen auf Bäumen. ▶▶ Mehr

Pflanzenzüchter erproben Open-Source Saatgut Lizenz
Pflanzenzüchter der Universität Göttingen und der Verein Agrecol haben eine gemeinsame Initiative gestartet, um Saatgut als Gemeingut zu schützen. Agrecol entwickelte eine „Open-Source Saatgut Lizenz“, die Saatgut als Gemeingut rechtlich absichert und so vor Patentierung und Sortenschutz bewahrt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift PLoS Biology erschienen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news707548

Wie Katzenminze Katzen wahnsinnig macht
Bis heute ist unklar, wie Katzenminze genau auf Katzen wirkt. Die Pflanze hat auf jeden Fall noch einige Überraschungen zu bieten, wie Fachleute nun entdeckten. ▶▶ Mehr

"Mystischer" Lurch erstmals beschrieben
Es ist das größte neu beschriebene Landtier Nordamerikas seit Jahrzehnten. Kein Wunder: Der bizarre Armmolch lebt versteckt in wenigen Gewässern der Golfküste. ▶▶ Mehr

Stunde der Wintervögel: Vögel beobachten und melden
Zur neunten "Stunde der Wintervögel" rufen NABU und der bayerische Landesbund für Vogelschutz (LBV) vom 4. bis zum 6. Januar 2019 zum Mitmachen auf. Dann heißt es wieder: Ran an die Ferngläser und Ohren gespitzt. Diese Winterzählung dürfte für einige Überraschungen gut sein. Denn der heiße, trockene Hitzesommer und das Mastjahr mit reichlich Nahrung in Wald und Flur werden sich vermutlich auch auf die Vogelzählung vor der Haustür auswirken. Damit Vogelfreund*innen sich optimal auf die Zählung vorbereiten können, bietet der NABU erstmals ein eigenes Lernprogramm zur Stunde der Wintervögel an. ▶▶ Mehr

Strengere Abgaswerte – ein Durchbruch für den Klimaschutz
Auf Begeisterung stößt beim Landesnaturschutzverband (LNV) der Beschluss der EU, die Verbrauchswerte in Neuwagen bis 2030 um 37 % zu senken. "Bisher war Klimaschutz im Verkehr eine totale Fehlanzeige", so LNV-Chef Dr. Gerhard Bronner. „Statt zu sinken, stiegen die Emissionen dank immer höherem SUV-Anteil an der Fahrzeugflotte. Endlich schiebt die EU dem einen Riegel vor. ▶▶ Mehr

Natur-Objekte des Jahres 2019: Eine kurze Zusammenstellung des LNV
Wie jedes Jahr soll mit den „Naturobjekten des Jahres“ auf die Gefährdung und den Verlust von Pflanzen, Tieren und anderen Naturobjekten aufmerksam gemacht und die Artenvielfalt gefördert werden. Der LNV hat hierzu wieder eine Liste der Naturobjekte des Jahres 2019 zusammengestellt. ▶▶ Mehr

Rekordnasse & -trockene Monate in Regionen weltweit angestiegen
Niederschlagsextreme werden in Regionen auf der ganzen Welt beobachtet - sowohl nasse als auch trockene Rekorde, zeigt eine neue Studie. Dennoch gibt es große Unterschiede zwischen den Regionen: der Osten und die Mitte der USA, Nordeuropa und Nordasien erleben schwere Regenfälle. Im Gegensatz dazu gibt es in den meisten afrikanischen Regionen häufiger Monate mit zu wenig Regen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news707797

Keine Steuergelder für LNG-Fracking-Gas Terminals in Deutschland!
Campact schreibt: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angekündigt, Fördermittel für den Bau von Flüssiggas-Terminals in Norddeutschland bereitstellen zu wollen.[1] Mit den Terminals soll vor allem verflüssigtes Schiefergas aus den USA importiert werden, das dort durch die besonders klimafeindliche und umweltschädliche Fracking-Methode gewonnen wird. ▶▶ Zur Petition

Wie viel Methan setzt die Arktis frei?
Die tauenden Permafrostböden der Arktis setzen klimaschädliches Methan frei. Doch wie viel genau, war seither unklar. Nun kommen Forscher mit Hilfe von Radar zu einem Ergebnis. ▶▶ Mehr

Der Pestizid-Plan: Julia, sag ja!
Campact schreibt: Jetzt passiert endlich was! Mit großen Schritten will Umweltministerin Schulze aus dem Ackergift Glyphosat aussteigen. Doch Agrarministerin Klöckner blockiert den Plan. Wir müssen sie jetzt zum Einlenken bewegen, denn schon am 16. Dezember steht die Neuzulassung vieler Glyphosat-Pestizide an. Unterzeichnen Sie unseren Appell an Frau Klöckner. ▶▶ Mehr

Ihre Verantwortung, Präsident Macron: Keine Goldmine im Regenwald!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Frankreichs Präsident Macron will die Urwälder in Französisch-Guayana für den industriellen Goldabbau freigeben. Ein russisch-kanadisches Firmenkonsortium hat nun der Regierung den Antrag für eine gigantische Goldmine mitten im Regenwald vorgelegt.
Umweltschützer in Französisch-Guayana befürchten zudem, dass die Goldmine Montagne d’Or den Startpunkt für viele weitere derartige Bergbauprojekte bilden könnte. Noch sind 90 Prozent des französischen Überseegebiets in Südamerika von tropischen Regenwäldern bedeckt.
▶▶ Zur Petition

Kraftwerke erzeugen mehr Ultrafeinstaub als Verkehr
Ultrafeine Partikel sind sowohl gesundheits- als auch klimarelevant. In urbanen Gebieten gilt der Straßenverkehr als Hauptursache für die winzigen Teilchen. Außerhalb von Städten konnten Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in einer Langzeitmesskampagne nun eine Quelle identifizieren, die besonders auf das regionale Klima einwirkt: moderne Kohlekraftwerke.
▶▶ http://idw-online.de/de/news707710

SmartBlades2: Feldmesskampagne an Windkraftanlage in Colorado startet
Drei innovative 20 Meter lange Rotorblätter des SmartBlades2-Projekts werden in den kommenden vier Monaten in Boulder, Colorado (USA), bei Wind und Wetter untersucht. Die Messkampagne soll klären, wie gut die mit einer Biege-Torsionskopplung konstruierten Rotorblätter in der Lage sind, Spitzenlasten bei stark wechselhafter Windstärke effektiv zu reduzieren.
▶▶ http://idw-online.de/de/news707657

Umweltzerstörung: Welches Recht hat die Natur?
Zuletzt bekam der kolumbianische Regenwald vor Gericht eine eigene Stimme - und dadurch Anspruch auf Schutz. Wie »Rechte der Natur« den Umweltschutz grundlegend ändern könnten.
▶▶ Mehr

Stabile lokale Stromnetze durch Photovoltaik
Künftig müssen auch Photovoltaikanlagen stärker zur Stabilität im Stromnetz beitragen und Netzdienstleistungen übernehmen. Das betrifft beispielsweise den schnellen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage. Bislang waren derartige Dienstleistungen überwiegend die Aufgabe der konventionellen Kraftwerke. Das neue BINE-Projektinfo "Photovoltaik wird netzdienlich" (13/2018) stellt ein Konzept zur Optimierung eines PV-Hybridkraftwerks mit integriertem Batteriespeicher und einer speziellen Steuerung vor. ▶▶ http://idw-online.de/de/news707299

20.12.2018

Vortrag: Licht ins Dunkel bringen...Gibt es das Insektensterben wirklich?
Diese Frage beantwortete Biologe und Naturfotograf Adam Schnabler am 20.10.2018 vor einer großen Zuhörerschar im Sitzungssaal des Landratsamtes. Das Landratsamt hat auf seiner Internetseite nun einen Bericht veröffentlicht: ▶▶ Mehr

BUND-Umfrage zum Pestizideinsatz auf kommunalen Flächen in der Region
Siedlungsgebiete sind oft Rückzugsorte für bedrohte Arten, die in der Agrarlandschaft keinen ausreichenden Lebensraum mehr finden. Kommunen können hier Verantwortung und eine Vorreiterrolle für den Artenschutz übernehmen, indem sie bei der Flächenpflege keine Pestizide einsetzen. Der BUND-Regionalverband wollte deshalb wissen, wie es in den Kommunen der Region aussieht. Nun wurden die Ergebnisse veröffentlicht. ▶▶ Mehr

LNV: Landesbauordnung muss nachhaltiger werden!
Nachbesserungen beim Umwelt- und Naturschutz fordert der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) in seiner Stellungnahme zur aktuellen Änderung der Landesbauordnung. So fehlten beispielsweise konkrete Vorgaben zur Absicherung von Glasfassaden gegen den millionenfachen Vogelschlag, zur Nutzung von Solarenergie sowie zur Eindämmung naturfeindlicher Schottergärten. Scharfe Kritik übt der LNV an dem Vorhaben, Autos bei der Anlage von Stellplätzen zu bevorzugen. ▶▶ Mehr

Neue BUND-Position zu Stuttgart 21
Auch wenn die Baugrube am Stuttgarter Hauptbahnhof dies nicht vermuten lässt: 70 % bzw. mehr als zwei Drittel der insgesamt 57 Kilometer Tunnelstrecken wurden bereits gebohrt. Andererseits bestehen viele der auch vom BUND kritisierten Mängel des Prestigeprojekts S21 weiterhin. Vor einigen Wochen stellte der BUND Landesverband das Konzept ▶▶ "Stuttgart 21-KombiModell" mit wesentlichen Verbesserungen vor. Natürlich folgte darauf Kritik aber auch vorsichtige Zustimmung sowohl von den S21-Befürworter*innen als auch von den Gegner*innen. Lesen lohnt sich.

Kiebitz im Sinkflug - ehemals häufiger Wiesenvogel hat um 88% abgenommen
Noch vor etwa 30 Jahren sah und hörte man den Kiebitz fast überall auf Deutschlands Feldern. Doch neue Daten zeigen: Seit 1992 ist der Bestand dieser Charakterart unserer Agrarlandschaft um 88 Prozent eingebrochen, wie der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) mitteilte.
"Dem Kiebitz geht es noch deutlich schlechter als bislang befürchtet. Er teilt sein Schicksal mit Feldlerche, Rebhuhn und Co., deren Populationen sich ebenfalls in rasantem Sinkflug befinden", sagte Christoph Sudfeldt, Geschäftsführer des DDA anlässlich einer Veranstaltung zur künftigen EU-Agrarpolitik in der Landesvertretung Schleswig-Holsteins in Berlin. ▶▶ Mehr

Das Verschwinden der Widderchen: "Es ist etwas im Gange"
Gerhard Tarmann erklärt, was verschwundene Schmetterlinge in Südtirol mit einem System, das immer mehr will, zu tun haben. Auf der Seite von ▶▶ salto.bz mit Sitz in Bozen berichtet der Schmetterlingsforscher von seinen Beobachtungen und auch die Kommentare sind (u.E. wenigstens zum Teil) wirklich lesenswert.

Feuersalamander in Not
Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen kämpfen gegen tödlichen Hautpilz - Förderung aus dem Hessischen Biodiversitäts-Forschungsfonds - Bürgerinnen und Bürger aus Hessen können helfen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news707200

Düngen führt zum Schmetterlingssterben
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, an der apl. Prof. Dr. Thomas Fartmann von der Universität Osnabrück beteiligt war und die jetzt in der Fachzeitschrift Oecologia veröffentlicht wurde. Gemeinsam mit seinen Co-Autoren hat Fartmann darin erstmals belegt, dass die aktuellen Düngeraten in der Landwirtschaft den physiologischen Toleranzbereich der meisten Schmetterlingsarten überschreiten. ▶▶ http://idw-online.de/de/news706949

Hitzewelle tötet massenhaft Flughunde
Der australische Sommer beginnt erst, und doch brütet das Land bereits unter einer ersten heftigen Hitzewelle. Die Folgen: ausgedehnte Buschfeuer - und tausende tote Flughunde.
▶▶ Mehr

Gruselige Tierart: Totenschädel-Ameise köpft ihre Feinde
Eine besondere Ameisenart legt sich immer wieder mit den sehr wehrhaften Schnappkiefer-Ameisen an und sammelt anschließend deren Schädel. Wie macht sie das? ▶▶ Mehr

Buckelwale: Fische fangen mit Hinterlist
Wenn Seevögel einen Fischschwarm angreifen, bricht bei den Tieren Panik aus. Wie gut ist es da, dass ein Buckelwal mit seinem Maul Schutz bietet. ▶▶ Mehr

Schmetterlingssterben schreitet voran
Und eine weitere Studie: Deutschland verliert weiterhin an Tierleben und Arten. Eine neue Studie bestätigt den Insektenschwund selbst in günstigen Gebieten. ▶▶ Mehr

Tausende seltene Schreiadler sterben im Libanon
5000 Schreiadler werden in jedem Jahr auf dem Weg in ihre Winterquartiere allein im Libanon von Wilderern getötet. Diese schockierende Schätzung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Recherche des Komitees gegen den Vogelmord und des Journals Der Falke. Die Schätzung beruht auf der Auswertung und Zusammenführung zahlreicher Indizien. Vogelschützer legen damit erstmals eine konkrete Schätzung zum Ausmaß der Verfolgung von Deutschlands am meisten bedrohten Adler vor. ▶▶ Mehr

Göttinger Studie: Landschaften voller Mais schädigen Hummelvölker
Hummelvölker in Landschaften mit viel Mais sammeln Pollen nur weniger Pflanzenarten und wachsen deswegen weniger als Hummelvölker, die in bunten Landschaften ein vielfältiges Angebot an Pollen vorfinden. Das haben Göttinger Agrarökologinnen und Agrarökologen herausgefunden. Die Arbeit ist in der Zeitschrift Journal of Applied Ecology erschienen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news706304

"Schützt das Auenland! Kein Seilbahnrummel im Taubergießen!"
Rund 250 Delegierte und Aktive fordern auf Landesvertreterversammlung in Bruchsal uneingeschränkten Erhalt von Baden-Württembergs größtem Auwald. ▶▶ Mehr

Artenschutz grenzüberschreitend: stellen Vision für Ramsar-Gebiet vor
Im Projekt "RAMS’Artenschutz" haben LPO und NABU eine gemeinsame Vision für den grenzüberschreitenden Artenschutz im Ramsar-Gebiet Oberrhein entwickelt. ▶▶ Mehr

Wasser ist Leben: Ihre Stimme für starke Gewässer-Gesetze
Die EU-Staaten sind verpflichtet, die Gewässer bis zum Jahr 2027 wieder in einen guten ökologischen und guten chemischen Zustand zu bringen. Helfen Sie, unser Wasser sauber zu halten und stimmen Sie gegen die Aufweichung der EU-Wasserrahmen-Richtlinie. Eine gemeinsame Initiative der europäischen Umweltverbände. ▶▶ Mehr

Direktzahlungen schaden der Umwelt - Europäischer Rechnungshof kritisiert EU-Agrarpolitik massiv
Milliardenschwere Direktzahlungen schaden nachweislich Natur und Umwelt. Wie viele Gutachten und Studien braucht es noch, damit die EU endlich von ihrem umweltschädlichen Kurs in der Agrarpolitik abrückt? ▶▶ Mehr

Kritik an Hilfen bei Wetterrisiken: Landwirte mehr in die Pflicht nehmen
Nach der Dürre in diesem Jahr hat der Deutsche Bauernverband massiv staatliche Hilfszahlungen eingefordert. Bei Agrarökonomen stößt das auf Ablehnung. Die Landwirte müssten vielmehr dazu angehalten werden, selbst für Risiken vorzusorgen, schreiben Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Georg-August-Universität Göttingen und des Thünen-Instituts in Braunschweig in der Zeitschrift "ifo-Schnelldienst". Gleichzeitig kritisieren sie, dass über staatliche Unterstützungs-Maßnahmen für die Landwirtschaft diskutiert werde, ohne dass klar sei, welche Ziele damit erreicht werden sollen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news707290

Laubbläser & Co: Gärten des Grauens
Gärten sind wertvolle Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen. Aber ist die Artenvielfalt dort nun in Gefahr - durch Mähroboter und andere Formen der Gartenpflege? ▶▶ Mehr

06.12.2018

Gestreift und doch fast unsichtbar – das Annamitische Streifenkaninchen
Das Truong-Son-Gebirge in Vietnam und Laos ist ein Biodiversitäts-Hotspot, viele der dort beheimateten Arten gibt es nirgendwo sonst auf der Welt. Doch Wilderei bedroht den außergewöhnlichen Artenreichtum – und das bis 1995 der Wissenschaft unbekannte Annamitische Streifenkaninchen (Nesolagus timminsi). Eine neue Studie unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung gewährt erstmals detaillierte Einblicke in die Ökologie dieser seltenen Art. ▶▶ http://idw-online.de/de/news706336

Erste europäische Vogelart seit Riesenalk ausgestorben
Im Jahr 1852 starb der Riesenalk aus. Seitdem musste Europa keinen Totalverlust an Vogelarten mehr erleiden. Doch nun hat es das kleine Laufhühnchen erwischt. ▶▶ Mehr

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Sommer 2018
In unserem Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit blicken wir diesmal auf einen "außergewöhnlich warmen, trockenen und sonnigen" Sommer 2018 zurück. Die 1,3 Millionen Vogelbeobachtungen, die zwischen Juni und August über ornitho.de gemeldet wurden, liefern die Datengrundlage für Auswertungen zu Schleiereule, Mornell-Regenpfeifer und Rosenstar sowie einen Überblick über die im Sommer entdeckten Seltenheiten. ▶▶ Mehr

Bundesregierung tut zu wenig gegen Artensterben
Zum Auftakt der UN-Konferenz gegen das Artensterben im ägyptischen Sharm-el-Sheich kritisiert der NABU die Bundesregierung für ihr Vorgehen bei der EU-Agrarpolitik. Diese trägt eine wesentliche Mitschuld am weltweiten Verlust der Biodiversität. ▶▶ Mehr

LNV: "Schottergärten sind illegal" - Baubehörden sollen Landesbauordnung durchsetzen
Schottergärten sind für die Natur wertlos – und zugleich ein Verstoß gegen die Landesbauordnung. Darauf weist der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) in einem Brief hin, den er im Vorfeld seiner Tagung "Zukunftsforum Naturschutz" in Stuttgart an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geschickt hat. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Auch die letzte Wildnis der Welt könnte verschwinden
Australische Forscher der University of Queensland fanden heraus, dass es immer weniger Gebiete mit natürlicher Wildnis auf der Erde gibt. Die Menschheit breitet sich nicht nur auf dem Land aus, sondern hinterlässt auch in den Ozeanen immer deutlicher ihre Spuren. Um dem entgegenzuwirken, empfehlen die Forscher, Gesetze und Regelungen zum Schutz dieser letzten Wildnisgebiete zu erlassen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news705710

Wildpflanzen für Biogas: Untersuchungen zur Samenausbreitung abgeschlossen
Mehrjährige Wildpflanzen-Mischungen gelten als interessante Möglichkeit, Biogas-Fruchtfolgen aufzulockern und ökologisch aufzuwerten. Noch unklar war bislang jedoch das Risiko, über die Gärprodukte Wildpflanzensamen auf andere Flächen zu verbreiten. Die Universität Rostock untersuchte diese Frage gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) am Beispiel der in der Praxis genutzten Blühmischung BG70 der Firma Saaten Zeller.
▶▶ http://idw-online.de/de/news705769

Urgetreide: Einkorn ist leichter zu verdauen
Um das richtige Getreide im Brot können die Deutschen genüsslich streiten. Münchner Lebensmittelforscher haben nun 40 Sorten unter die Lupe genommen. ▶▶ Mehr

Schützt den Wald von Kinipan, bevor es zu spät ist
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Es ist dringend: Helfen Sie mit, den Kinipan-Wald zu retten! Seit Monaten holzt eine Firma diesen Dschungel in Indonesien mit seinen Baumriesen gnadenlos ab. Auf den kahlen Flächen pflanzt SML umgehend Ölpalmen. Die Menschen vor Ort wehren sich verzweifelt. Weitere Infos und eine Petition finden sie ▶▶ hier.

Studie der HTW Berlin nimmt 20 Solarstromspeicher unter die Lupe
Mit einer Solarstromanlage auf dem Dach und einem Batteriespeicher im Haus können sich Privathaushalte selbst mit Strom versorgen. Was bislang fehlte, war ein unabhängiger Vergleich der am Markt erhältlichen Solarstromspeicher. Im Rahmen der Stromspeicher-Inspektion 2018 hat die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) jetzt erstmals die Energieeffizienz von 20 Speichersystemen geprüft. Die Ergebnisse stellen weit verbreitete Pauschalaussagen zur Wahl der Speichergröße und Relevanz der Speicherverluste infrage. ▶▶ http://idw-online.de/de/news706144

Diffamierung der Klimaschutzbewegung auf der Kundgebung von RWE und Co
Am 24.10.18 demonstrierten mehr als 15.000 Menschen in Bergheim und Elsdorf gegen den (schnellen) Ausstieg aus der Braunkohle. Nicht nur die Zahl der Teilnehmer, sondern auch die Lautstärke war beeindruckend. Ausgestattet mit Trillerpfeifen, Trommeln und Sirenen zogen sie durch Bergheim und Elsdorf nahe der Braunkohle-Abbaukante. Auch an aggressiven Gesten und sprachlichen Entgleisungen mangelte es nicht. Ver.di bezeichnete die Aktivistinnen und Aktivisten im Hambacher Wald als "Reichsbürger mit Rastas" und stellte damit unverfroren die politischen Zusammenhänge auf den Kopf: Es war die IG BCE-Demo, bei der AfD-Fahnen ungehindert geschwenkt werden durften! Und wenn RWE-Demonstranten das Klimaschutzcamp als "Terror-Camp" abstempelten, kriminalisierten sie die Organisationsstrukturen der Bewegung. Anwesende Klimaschutz-Demonstranten wurden bebrüllt, mit Eiern, Bananenschalen und Krawallgerät­schaften beworfen. Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. kommentiert … ▶▶ Mehr

29.11.2018

LNV-Stellungnahme zum Forstreformgesetz - Standardabbau befürchtet
Der LNV fordert in seiner Stellungnahme zum Forstreformgesetz eine Bündelung von Waldfunktionenkartierung, Waldbiotopkartierung, forstliche Standortskartierung sowie der Forsteinrichtung bei der verbleibenden Forstdirektion statt einer Aufsplitterung der Zuständigkeiten. ▶▶ Mehr

Erhöhung der Artenvielfalt im Straßenbegleitgrün
Die von der Straßenbauverwaltung in BW gepflegten straßenbegleitenden Grass- und Gehölzflächen umfassen eine Fläche von 27.000 ha. Ziel des dreijährigen Modellprojekts des VM unter wissenschaftlicher Begleitung der HfWU Nürtingen-Geislingen ist es, die Pflege von Straßenbegleitgrün weiter zu optimieren. Zu den Straßenmeistereien der Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen und des Hohenlohekreises kamen nun die des Alb-Donau-, des Neckar-Odenwald- und des Ortenaukreises hinzu. ▶▶ Mehr

Gewässerrandstreifen: Verbot der Ackernutzung ab 1. Januar 2019
Ab 1. Januar 2019 gilt das Verbot, den Gewässerrandstreifen im Bereich von fünf Metern als Acker zu nutzen (§ 29 WG BW). Das Landwirtschaftliche Technologiezentrum (LTZ) und die LUBW haben dazu das Merkblatt Nr. 36 "Gewässerrandstreifen in Baden-Württemberg – Anforderungen und praktische Umsetzung für die Landwirtschaft" in der Reihe "Umweltgerechte Landbewirtschaftung" herausgegeben. ▶▶ Download hier.

Innere Uhr von Rentieren tickt trotz Mitternachtssonne und Polarwinter immer
Alle Lebewesen verfügen über eine innere Tagesuhr mit einer Zykluslänge, die geringfügig von 24 Stunden abweicht und die mit externen "Zeitgebern", zumeist dem täglichen Tag- /Nachtwechsel, synchronisiert wird. Ob diese innere Uhr auch in den Polarregionen funktioniert, wo im Winter monatelang Dunkelheit und im Sommer Dauerlicht herrscht, wurde bezweifelt. Ein Forschungsteam der Vetmeduni Vienna untersuchte in einer Studie an freilebenden Rentieren auf Spitzbergen erstmals mit einem hochauflösenden Telemetriesystem nicht nur das Verhalten, sondern auch die Physiologie der Tiere. Sie fanden heraus, dass, entgegen früherer Befunde, die circadiane Rhythmik das ganze Jahr über bestehen bleibt. ▶▶ http://idw-online.de/de/news706127

Die geheimnisvollsten Wale der Weltmeere
Schnabelwale sind wegen ihrer Scheu und ihrer heimlichen Lebensweise kaum zu erforschen. Nur von wenigen Arten haben Wissenschaftler bisher ein einigermaßen klares Bild gewonnen. ▶▶ Mehr

Von der Arktis bis zu den Tropen: Datenbank zur Vegetation der Erde
Welche Pflanzenart wächst wo, mit welcher anderen zusammen – und warum? Um die Vielfalt der globalen Vegetation sinnvoll zu beschreiben, braucht es nur wenige Eigenschaften jeder Art. In einer neuen Studie präsentiert ein Forscherteam unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig die weltweit erste, globale Vegetationsdatenbank mit über 1,1 Millionen kompletten Pflanzen-Artenlisten für alle Ökosysteme auf dem Festland. Die Datenbank könnte dabei helfen, die Folgen des globalen Klimawandels besser vorherzusagen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news706315

Klärschlamm: Neues Verfahren ermöglicht bessere Wertstoffrückgewinnung
Klärschlamm enthält viele wichtige Wertstoffe, die bislang nicht optimal verwertet werden. Ein neuartiges Ultraschallverfahren soll es ermöglichen, die Inhaltsstoffe des Klärschlamms besser aufzuschließen und anschließend voneinander abzutrennen. Die so zurückgewonnenen Wertstoffe lassen sich im Sinne einer nachhaltigen, die Umwelt schonenden und wirtschaftlichen Kreislaufführung wiederverwerten. Das Verfahren soll jetzt unter Realbedingungen auf einer Kläranlage des Wupperverbands getestet und optimiert werden.
▶▶ http://idw-online.de/de/news706345

Feuer in Kalifornien - eine vorhersehbare Katastrophe
Ein verheerendes Feuer hat den kalifornischen Ort Paradise zur Gluthölle gemacht. Es ist auch die Folge zahlreicher menschlicher Irrtümer. ▶▶ Mehr

Aufatmen für Tiger und Nashorn
Ende Oktober schockierte China mit dieser Meldung: Der Handel mit Tigerknochen und Nashornhorn soll legalisiert werden! Damit sollte ein Verbot, das 25 Jahre als Reaktion gegen die massive Wilderei bestanden hatte, hinfällig werden.
Doch am 12.11.2018 kam es zu einer überraschenden Wendung: China stoppt den Staatsratsbeschluss und damit die Wiederaufnahme des legalen Handels. ▶▶ Mehr

22.11.2018

Mitgliederwerbung beim NABU erfolgreich abgeschlossen
Über 1.400 neue Unterstützer*innen konnte der NABU im Verlauf der letzten 10 Wochen hinzu gewinnen. Die NABU-Gruppen freuen sich über den Zuwachs und bedanken sich bei all jenen, die sich für eine Mitgliedschaft entschieden haben. Besonders freut die Aktiven natürlich, dass sich etliche der Neu-Mitglieder zu einer aktiven Mitarbeit bereit erklärt haben. Mehr

Fledermäuse: Das glatte Gegenteil von Blutsaugern
Auf Einladung des NABU Albstadt referierte der Fledermausforscher Dr. Christian Dietz anlässlich der Vorstellung der albstrom-regio-Projekte 2019 über die Tiere, die mit den Händen fliegen und mit den Ohren sehen. Der Schwarzwälder Bote → berichtete.

Es fehlt an hellen Wäldern - Tagfalter sind kurz vorm Verschwinden
Weil es kaum noch helle Wälder gibt, sind Insektenarten, die im Wald auf Sonne angewiesen sind, akut gefährdet. Die Forsthochschule Rottenburg erforscht, wie sich sinnvoll Licht ins Dunkel bringen lässt. Im ▶▶ Schwäbischen Tagblatt ist ein sehr lesenswerter Artikel erschienen.

Kraniche ziehen über Baden-Württemberg
Derzeit ist die Chance besonders hoch, Kraniche bei ihrem Durchzug zu beobachten. Nördlich der Schwäbischen Alb gab es bisher die meisten Sichtungen, doch auch im Großraum Stuttgart ist das Spektakel zu sehen. Auch aus dem Zollernalbkreis wurden etliche Beobachtungen gemeldet. ▶▶ Mehr

Mehr Natur wagen – Tagungsbericht vom LNV-Zukunftsforum Naturschutz
Das LNV-Zukunftsforum Naturschutz widmete sich unter dem Titel "Mehr Natur wagen – Chance für die Artenvielfalt in Städten und Dörfern?" dem Thema, dass seit einigen Jahren einerseits eine massive Versiegelung von Grünflächen im Siedlungsbereich zu beobachten ist, andererseits aber immer mehr – auch bedrohte – Tierarten in die Siedlungsbereiche ausweichen. Resolutionen, eine Zusammenfassung der Kurzbeiträge sowie eine Pressemitteilung finden Sie ▶▶ hier.

Flächenverbrauch 2017 drastisch gestiegen
Im Jahr 2017 erreichte die Siedlungs- und Verkehrsfläche in BW insgesamt 520.301 ha, was einem Anteil von 14,6 % an der Landesfläche entspricht (3,6 Mio. ha). Laut Mitteilung des Statistischen Landesamtes stieg sie gegenüber dem Vorjahr um 2.867 ha (rund 4.100 Fußballfelder). ▶▶ Mehr

Internationale Tagung: Starke Rückgänge in untersuchten Insektengruppen
Forschungsprojekt präsentiert erste artbezogene Analysen der Daten des Entomologischen Vereins Krefeld: Bereits 2017 hatte eine Publikation zu den langjährigen Untersuchungen des Entomologischen Vereins Krefeld (EVK) zum Insektenrückgang für Aufsehen gesorgt. Am 7. und 8. November stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun einem internationalen Fachpublikum in Bonn erste artbezogene Auswertungen vor und diskutieren über die Ursachen und Ausmaße der dramatischen Entwicklungen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news705528

Kleinster Menschenaffe war leichter als eine Katze
Der kleinste bekannte Hominide war nicht nur ein Leichtgewicht, sondern auch eine evolutionäre Sackgasse. Er liefert Indizien, weshalb es so wenig Menschenaffen gibt. ▶▶ Mehr

Geheimnis des "Atlantis"-Vogels geklärt
Die Insel Inaccessible trägt ihren Namen zu Recht - sie ist kaum erreichbar. Dennoch lebt hier ein flugunfähiger Vogel, dessen Herkunft lange unbekannt war. ▶▶ Mehr

Ein blindes Riesenhuhn?
Die Elefantenvögel Madagaskars gehörten zu den größten Vögeln, die je auf der Erde lebten. Sie waren wohl nachtaktiv und fast blind. ▶▶ Mehr

Wirbeltierpopulationen sinken um durchschnittlich 60 Prozent
Gegessen, vergiftet, verdrängt: Auch Arten, die nicht vom Aussterben bedroht sind, werden vom Menschen dramatisch dezimiert. Ein Bericht nennt Zahlen. ▶▶ Mehr

Gesucht: Die absurdesten Verpackungen - Thermobecher zu gewinnen
Der NABU stellt sich gegen den Verpackungswahn und baut dabei auf Ihre Unterstützung: Schicken Sie uns ein Foto eines überverpackten Produkts und gewinnen Sie mit etwas Glück einen hochwertigen Mehrwegbecher. ▶▶ Mehr

Mit Ökostrom den Kohleausstieg selber machen
Umwelt schützen oder Kohle verbrennen - Sie haben es in der Hand! Nutzen Sie jetzt Ihre Macht als Verbraucher und Verbraucherinnen und wechseln Sie zu sauberer Energie. ▶▶ Mehr

Keine Gnade? Statt friedlichem Wald bald "Start frei" für Billigflieger!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e-V. schreibt: Der Frankfurter Flughafen baut, damit Ryanair und Co. noch mehr Fluggäste transportieren können. Der Bau von Terminal 3 ist bereits im Gange, ab 2021 sollen hier Jets abgefertigt werden. Ein Protestcamp von Umweltschützern wurde am Dienstag geräumt. Die Polizei rückte dazu mit Dutzenden Einsatzfahrzeugen und einem Räumpanzer an. ▶▶ Zur Petition

China muss das Verbot für Nashornpulver beibehalten!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Die chinesische Regierung will überraschend den Handel mit Nashornpulver und Tigerknochen genehmigen. Die Produkte sollen künftig wieder in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet werden dürfen, obwohl sie über keinerlei medizinische Wirkung verfügen. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

16.11.2018

Mehr Natur wagen – Chancen für die Artenvielfalt in Städten und Dörfern?
Während manche Tiere vom ausgeräumten Land in die Stadt flüchten, nehmen dort tödliche Gefahren zu. Allein in Deutschland sterben nach Expertenschätzungen pro Jahr 100 Mio. Vögel, weil sie gegen Glasscheiben fliegen. Vegetationsfreie Schottergärten ersetzen immer mehr blühende Hausgärten und bieten kaum noch Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Fledermäuse und Vögel suchen an sanierten Gebäuden oft vergeblich nach Spalten und Nischen für ihre Kinderstuben und Nester. Der Landesnaturschutzverband lädt ein zum "Zukunftsforum Naturschutz 2018" am Samstag, 10. November 2018, 09:30 bis 17:00 Uhr, Ev. Bildungszentrum Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70182 Stuttgart. ▶▶ Mehr

Poppen statt Pennen – alternde Siebenschläfer verkürzen Winterschlaf für mehr Reproduktion
Siebenschläfer genießen ein für ihre Größe extrem langes Leben dank des maximal elf und zumindest sechs Monate dauernden Winterschlafs. Wodurch die unterschiedliche Dauer verursacht wird, abgesehen von den bestimmten Umweltbedingungen, war bisher unklar. Forschende der Vetmeduni Vienna spekulierten, dass ältere Tiere eigentlich den Winterschlaf für einen Fortpflanzungsvorteil verkürzen sollten und bestätigten dies nun durch eine in Scientific Reports veröffentlichte Datenanalyse einer Siebenschläfer-Population. Die kürzeren Winterschlaf-Intervalle alternder Weibchen und Männchen waren der zunehmenden Reproduktion geschuldet. Außerdem schlafen sie später ein und wachen immer früher auf.
▶▶ http://idw-online.de/de/news705114

Krähen stellen Werkzeuge aus mehreren Komponenten her
Ein internationales Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Universität Oxford haben herausgefunden, dass Geradschnabelkrähen mehrere, für sich alleine zu kurze Elemente kombinieren, um an einen Leckerbissen heran zu kommen – eine Fähigkeit, die bisher nur bei Menschen und Menschenaffen beobachtet wurde. Die Krähen können also neuartige Probleme schnell und flexibel lösen. Welche Vorgänge dabei im Gehirn ablaufen, ist jedoch noch unklar. ▶▶ http://idw-online.de/de/news704524

Wie giftiger Elektroschrott zu neuen Produkten recycelt wird
"Ausrangierte Elektronikartikel, die giftige und inzwischen unter der Stockholm-Konvention weltweit verbotene bromierte Flammschutzmittel (BFR) enthalten, werden zur Entsorgung in Entwicklungsländer exportiert und zu neuen Produkten des täglichen Bedarfs recycelt. Der BUND hat zehn aus solchen Kunststoffen hergestellte Konsumartikel auf bromierte Flammschutzmittel testen lassen. ..." - So beginnt eine neue Broschüre des BUND, die nun zum ▶▶ Download zur Verfügung steht.

LNV begrüßt "Masterplan Stadtnatur" des Bundesumweltministeriums
Einen Entwurf für den "Masterplan Stadtnatur" hat das Bundesumweltministerium (BMU) jetzt vorgelegt – und erntet dafür von Naturschützern Lob. Denn während auf monotonen Äckern und Wiesen die biologische Vielfalt schwinde, steige die Bedeutung von Städten und Dörfern als Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Dem Thema Stadtnatur widmet der LNV sein diesjähriges "Zukunftsforum Naturschutz". Unter dem Titel "Mehr Natur wagen – Chancen für die Artenvielfalt in Städten und Dörfern?" findet die öffentliche Tagung am 10. November in Stuttgart statt.
▶▶ Mehr

Moore: manchmal unheimlich, aber vor allem unheimlich wichtig
Seit dem 20. Jahrhundert sind mehr als 90 Prozent aller Feuchtgebiete, darunter auch viele Moore, im mittel- und westeuropäischen Binnenland verschwunden. Moore wurden trocken gelegt, um sie landwirtschaftlich zu nutzen oder um Torf zu gewinnen. Heute weiß man, dass Moore die effektivsten Kohlenstoffspeicher innerhalb der Land-Ökosysteme sind. Außerdem sind sie Hotspots der Biodiversität. Vom 21.bis 29.10.2018 fand in Dubai die "Conference of the Contracting Parties to the Ramsar Convention on Wetlands (COP13)" statt. Forscher vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) begleiten die Renaturierung ehemaliger Moorflächen mit ihrer Expertise. ▶▶ http://idw-online.de/de/news704998

Rotorblätter kann man doch recyceln
Bei der 13. Master Class Course Conference "Renewable Energies" der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) kommen auch die unbequemen Fragen auf den Tisch. Hierbei reden Wirtschaftsexpert*innen, Wissenschaftler*innen, Umweltschützer*innen und Studierende miteinander und nicht übereinander. In diesem Jahr übernimmt die Energieökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert die Schirmherrschaft
▶▶ http://idw-online.de/de/news705204

08.11.2018

Dieter Weizsäcker mit Goldener Ehrennadel gewürdigt
Im Rahmen eines schönen Festes ehrte der NABU Dieter Weizsäcker aus Starzach bei Rottenburg für seine langjährigen Verdienste um den Naturschutz mit der Verleihung der Goldenen Ehrennadel des NABU. 46 Jahre lang stand Weizsäcker der NABU-Gruppe Rottenburg vor, vieles hat er im Naturschutz bewegt. Zahlreiche Naturschätze rund um Rottenburg verdanken seinem Einsatz ihre Existenz. ▶▶ Mehr

Neue Studie: Woher kommen Riesenschildkröten?
Die Evolution von Riesenschildkröten ist womöglich nicht so stark an Inseln gebunden, wie dies bisher angenommen wurde. Auch auf dem Festland entwickelten sich unabhängig voneinander mehrere Arten der großen Tiere. Das haben Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Paläontologischen Museums Trelew in Argentinien herausgefunden. Mit Hilfe genetischer und osteologischer Daten lebender Arten und fossiler Schildkröten erstellten sie den bisher umfangreichsten Familienstammbaum von ausgestorbenen und noch lebenden Schildkröten. Ihre Studie erschien kürzlich im Fachmagazin "Cladistics".
▶▶ http://idw-online.de/de/news704516

Monstermäuse fressen Millionen Küken
Auf der Atlantikinsel Gough wuchsen eingeschleppte Hausmäuse zu Riesen heran - und fressen sich durch die Seevogelkolonien. Das ganze Ausmaß wurde jetzt erst erfasst. ▶▶ Mehr

2.500 Euro für kreative Zeichner
Sie sind Waldliebhaber und zeichnen gern? Der NABU sucht Cartoons rund um das Thema Naturwälder und deren Nutzen für Mensch, Natur und Klimaschutz. Beiträge können einfach per E-Mail eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2019. ▶▶ Mehr

Agrarvogel im Sinkflug: Die Feldlerche ist "Vogel des Jahres 2019"
Der Gesang der Feldlerche bildet die traditionelle Klangkulisse unserer Agrarlandschaft. Doch der Himmel ist stummer geworden: Eine falsche Agrarpolitik zerstört den Lebensraum unseres Vogels des Jahres 2019. ▶▶ Mehr

Vogel des Jahres braucht Agrarwende: Mitmach-Aktion "Meine 114 Euro"
Der alarmierende Rückgang bei den Beständen des ehemaligen Allerweltsvogels setzt sich fort. Hauptgrund ist die immer intensivere Landwirtschaft. Die Wahl der Feldlerche verbinden wir mit der Forderung nach einer grundlegenden Agrarwende. ▶▶ Mehr

Forderung: Keine Schottergärten im Baugebiet
Gute Resonanz erfuhr die Pressemitteilung des LNV-AK Rems-Murr-Kreis für ein Verbot von Schottergärten in Bebauungsplänen. Ein solches Verbot sei bereits von der Stadt Heilbronn in einem Bebauungsplan festgeschrieben worden. Begründet wird dies dort folgendermaßen: "Um für die nicht überbauten Grundstücksflächen dauerhaft eine hochwertige Gestaltung und ökologisch zweckmäßige Nutzung sicherzustellen, wird vorgegeben, dass der gärtnerisch angelegte und unversiegelte Pflanzenbereich deutlich überwiegen muss. Eine beeinträchtigende Nutzung entsteht auch durch monokulturelle „Steingartenwüsten". Wir finden, das ist nachahmenswert! ▶▶ zur Pressemitteilung

Den Vogelmord in Ägypten beenden
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Auf ihrem Flug in die Überwinterungsquartiere in Afrika treffen die Zugvögel aus Europa auf eine über 700 km lange Barriere aus Fangnetzen, die sich entlang der ägyptischen Mittelmeerküste von der Grenze zu Libyen bis zum Gaza-Streifen erstreckt. Weitere Informationen und eine Petition finden sie
▶▶ hier.

Hohe Akzeptanz für Seilbahnen in Innenstädten
Das Transportmittel der Zukunft für Innenstädte könnte die Seilbahn sein. Metropolen wie Ankara, La Paz oder Portland nutzen sie bereits als Verkehrsmittel. In München steht dies auch zur Diskussion. Leise, umweltfreundlich und billiger als die U-Bahn.
▶▶ http://idw-online.de/de/news704498

Klimawandel dezimiert Nahrungskette im Regenwald
Neue Indizien für eine dramatische Entwicklung: Auch im Regenwald der Karibikinsel Puerto Rico verschwinden die Insekten - mit Folgen für das ganze Ökosystem. ▶▶ Mehr

Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
Im Juni 2018 hat das Bundeskabinett Eckpunkte zum "Aktionsprogramm Insektenschutz" beschlossen. Mit dem Aktionsprogramm soll das Insektensterben möglichst gestoppt werden. Gemeinsam mit den Ländern, Kommunen, Akteuren aus dem Naturschutz, Wirtschaft, Forschung und Verbänden sowie der Unterstützung jedes Einzelnen will die Regierung den Trend umkehren und die Lebensbedingungen für Insekten insgesamt deutlich verbessern. Auf Grundlage der beschlossenen Eckpunkte hat das BMU in den letzten Wochen konkrete Maßnahmenvorschläge erarbeitet, die nun mit einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden sollen. ▶▶ Mehr

Ein Mosaik lichter Waldstrukturen für den Schutz von Schmetterlingen
DBU und Hochschule Rottenburg bringen Licht in dunkle Wälder – Fördersumme: 211.000 Euro. ▶▶ http://idw-online.de/de/news703900

25.10.2018

Der Star braucht es größer
Vor 70 Jahren schon ist die Streuobstwiese im Hessental angepflanzt worden, die der Stadt Albstadt gehört und von der NABU-Gruppe gepflegt wird. Zum wiederholten Male haben die Umweltschützer dort ihr Streuobstwiesenfest gefeiert: mit zahlreichen Ständen mit Informationsmaterial. Der ▶▶ Schwarzwälder Bote berichtet.

Das Verschwinden der Schmetterlinge
Am Naturkundemuseum Karlsruhe betreut Dr. Robert Trusch eine der größten Schmetterlingssammlungen Deutschlands. Seit mehreren Jahrzehnten betreibt der Entomologe Feldforschung an heimischen Faltern. Der SWR hat einen 6-minütigen Film darüber veröffentlicht und etliches Wissenswerte zusammengefasst. ▶▶ Mehr

Sechs Schlangenarten leben im Ländle
Sechs Schlangenarten sind in Baden-Württemberg heimisch - zwei davon sind giftig. Allerdings müssen sie mehr Angst vor uns Menschen haben, als wir vor ihnen. Einen interessanten Kurzfilm gibt's in der ▶▶ Reihe "SWR Wissen"

Weibliche Höhleninsekten pumpen Männchen leer
Bei Staubläusen haben die Weibchen den Penis - mit Widerhaken, damit der Sex länger dauert. Der bizarre Sex entwickelte sich wohl dank eines besonderen Ventils. ▶▶ Mehr

Wie der Käfernachwuchs in Kadavern gedeiht
Der Totengräber Nicrophorus vespilloides vergräbt die Kadaver kleiner Tiere in der Erde, um sie als Futterquelle für seinen Nachwuchs zu nutzen. Allerdings sind die toten Tiere und somit die Brutstätte der Larven von mikrobieller Zersetzung und Fäulnis bedroht. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena sowie der Universitäten in Mainz und Gießen zeigen, dass die Käfer schädliche Mikroben mit nützlichen Mikroorganismen aus ihrem eigenen Darm ersetzen und so dafür sorgen, dass sich der Käfernachwuchs in dem Kadaver wohlfühlt und dort bestens gedeiht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news703854

Tropische Nachtfalter sind in den Bergen größer
Neue Studie in Biodiversitäts-Hotspot hat den Zusammenhang zwischen der Größe von tropischen Schmetterlingen und ihrer Höhenverbreitung untersucht
▶▶ http://idw-online.de/de/news703926

Freilebende Schimpansen teilen Nahrung mit ihren Freunden
Warum sollte man sein Essen mit Personen teilen, die nicht zur eigenen Familie gehören und einem keinen direkten Vorteil verschaffen? Ein internationales Forscherteam am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA) in Leipzig beobachtete im Taï-Nationalpark an der Elfenbeinküste freilebende Schimpansen beim Teilen ihrer Nahrung. Dabei fanden die Forschenden heraus, dass Schimpansen besonders beliebte Nahrungsmittel wie Fleisch, Honig oder große Früchte vor allem mit ihren Freunden teilen, und dass weder der Rang eines Tiers noch Bettelei ihres Gegenüber ihre Entscheidung beeinflussen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news703676

Warum gerade jetzt so viele Wanzen fliegen
Die Meldungen über »Wanzenplagen« häufen sich; massenhaft sitzen die Sechsbeiner auf Wänden und Fenstern. Doch fürchten muss sich (fast) niemand. ▶▶ Mehr

Moosartiges Tropentier erobert den Norden
Moostierchen bilden normalerweise in warmen Gewässern ihre dichten Kolonien. Doch nun scheinen sie sich auch vor Alaska heimisch zu fühlen. Der Erderwärmung zum Dank. ▶▶ Mehr

Infobrief des Landesnaturschutzverbandes: Im Blickpunkt - vom Anstupsen
Wir alle wissen, was wir tun müssen, um die Welt zu retten: weniger Auto fahren und weniger fliegen, weniger Energie verbrauchen, weniger Müll produzieren, umweltfreundlich einkaufen. Und wir alle tun – meistens – das Gegenteil! Wie soll man, wie soll die Politik damit umgehen? Auf "bessere Aufklärung über Umwelthemen und bessere Bildung" könnte man sich schnell einigen. Wenn da nicht die Umweltpsychologen wären, die nachweisen, dass das wirkungslos ist. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Wir haben die Wahl: Gold oder Gorilla?
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Gorillas, Schimpansen, Waldelefanten – das Schutzgebiet Itombwe in der Demokratischen Republik Kongo bietet eine überwältigende Artenvielfalt. Trotzdem will die Firma Banro Gold abbauen. Umweltschützer fürchten Schlimmes für die Natur und die Bevölkerung. Banro ignoriere alle Kritik. Deshalb müssen wir international Druck aufbauen. ▶▶ Weitere Infos und eine Petition

18.10.2018

Mehr blühende Gärten im Siedlungsraum
Alle NABU-Gruppen haben vom NABU-Landesverband eine Reihe von "Blühende Gärten"-Flyer mit Samentütchen (mehrjährige Pflanzen, ausreichend für 1 qm) erhalten. Wer sich dafür interessiert, darf sich gerne an die NABU-Gruppen im Kreis wenden.

Stellungnahmen der Naturschutzverbände
Immer wieder kommen bei uns Planunterlagen auf den Tisch, zu denen wir Stellung beziehen sollen. In diesem Jahr waren es gleich mehrere, für die die Abgabefrist mitten in der Urlaubszeit lag. Das ist ärgerlich, besonders weil nur in wenigen Fällen eine Fristverlängerung möglich war. Doch unsere ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter haben es geschafft. Jetzt stehen gleich sieben neue Stellungnahmen auf unserer ▶▶ Website.

Hunderttausendfaches Trompeten - das große Kranichspektakel hat begonnen
Wer in Europa Kraniche sehen will, der muss nach Norddeutschland kommen. Schon jetzt halten sich dort rund 150.000 der eindrucksvollen Schreitvögel auf - und es werden täglich mehr. Ein Ausflug an den Bodden, ins Odertal, ins Havelland oder in die Diepholzer Moorniederung lohnt sich also. ▶▶ Mehr

Kokon schützt sensible Ameisenbrut vor giftiger Desinfektion
Ameisen sind reinliche Tiere: Wenn sie eine neue Nestbox beziehen, verbringen sie die ersten Tage damit, sie gründlich zu reinigen. Die Ameisensäure hält dabei zwar das Nest sauber, ihre Verwendung im Nest ist aber gefährlich und kann ungeschützte Brut töten. Allerdings schützt der Seidenkokon die empfindlichen Puppen vor negativen Auswirkungen, wie Sylvia Cremer vom Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) und ihr Team, darunter Erstautor und Doktoratsstudent Christopher Pull – jetzt Postdoc an der Royal Holloway University London (RHUL) – in der heutigen Ausgabe von Current Biology zeigen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news703619

Ein Schritt zur biologischen Kriegsführung mit Insekten?
Ein Forschungsprogramm der Forschungsbehörde des US-Verteidigungsministeriums könnte leicht zur Entwicklung biologischer Waffen missbraucht werden
▶▶ http://idw-online.de/de/news703444

Erstmals tödliche Vogelgrippe-Infektion beim Seeadler nachgewiesen
Bleivergiftungen oder eine Kollision mit einem Zug waren bisher die wahrscheinlichsten unnatürlichen Todesursachen bei Seeadlern. Im Winter 2016/2017 gab es jedoch zahlreiche Todesfälle in Norddeutschland, bei denen beides ausgeschlossen werden konnte. Stattdessen waren 17 Seeadler in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg mit dem hochansteckenden Vogelgrippevirus H5N8 infiziert. Die tödlichen Infektionen mit dem Virusstamm H5N8 2.3.4.4b sind die ersten Fälle der Vogelgrippe bei Seeadlern und stellen den Schutz der bedrohten Greifvögel vor neue Herausforderungen. Die Studie ist in der Fachzeitschrift "Viruses" erschienen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news703401

Vor Zuschauern sind Singvögel leidenschaftlicher
Blaukopf-Schmetterlingsfinken intensivieren ihre Balzvorführungen, wenn Publikum anwesend ist. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Hokkaido University in Japan haben herausgefunden, dass beide Geschlechter singen und oft eine Art Stepptanz aufführen, vor allem wenn ein Vogel des anderen Geschlechts zuschaut. Da die Vögel den Balztanz zum Partner hin ausrichteten und nicht zum Publikum, wollen sie vermutlich den Zuschauern ihren Pärchenstatus zeigen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news703326

Insektenrückgang: Bundesweites Monitoring soll Antworten liefern
Noch sind viele Fragen zum Insektenrückgang in Deutschland offen: In welchem Umfang sind Regionen, Lebensräume und Artengruppen betroffen? Welche Ursachen liegen den mittlerweile eindeutig nachgewiesenen Trends zugrunde und welche Schutzstrategien sind erfolgreich? Ein jetzt vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) bewilligtes Vorhaben an der Universität Osnabrück soll ein bundesweit einheitliches Verfahren entwickeln, das künftig Antworten liefert. Das Vorhaben wird vom BfN mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert.
▶▶ http://idw-online.de/de/news702832

Winterquartiere im Garten: Welche Tiere überwintern wo?
Im Herbst gehen viele Tiere auf die Suche nach einem geeigneten Winterquartier. In unseren Naturgärten werden sie fündig. Doch wer überwintert wo? Eine interaktive Grafik des NABU zeigt, in welchen Gartenelementen welche Tiere zur Ruhe kommen. ▶▶ Mehr

Der NABU trauert um Dieter Rockenbauch
Dieter Rockenbauch ist unerwartet im Alter von 82 Jahren in seinem Heimatort gestorben. In Anerkennung und Dankbarkeit seines außerordentlichen Engagements für den Naturschutz erinnert der NABU Baden-Württemberg an einen guten Freund und beharrlichen Naturschützer. Rockenbauch hat sein Leben dem Vogel- und vor allem dem Wanderfalkenschutz verschrieben. ▶▶ Nachruf im NABU-Netz (nur mit Zugangsdaten)

Ein weiteres neues Virus: Das West-Nil-Virus breitet sich aus
Nachdem im August erstmals das West-Nil-Virus in Deutschland bei einem Vogel nachwiesen wurde, mehren sich nun die Fälle. Volierenvögel sind ebenso betroffen wie frei lebende Vögel. In Brandenburg starb zudem ein Pferd. Das Virus kann auch Menschen gefährlich werden, in Südeuropa gab es 2018 bereits 90 Tote. ▶▶ Mehr

RWE soll für Polizeieinsatz zahlen
Susanne Krupp-Kirschke schreibt auf Change.org: "Täglich lese ich in den Zeitungen und im Internet, dass der Einsatz zur Räumung des Hambacher Waldes der bislang teuerste, größte und möglicherweise ungerechtfertigste Polizeieinsatz in der Geschichte Nordrhein-Westfalens ist. Als Steuerzahlerin aus dem Rheinland und als Befürworterin einer nachhaltigen Politik, fordere ich, dass die Landesregierung die Kosten für den Polizeieinsatz offenlegt und dass RWE diese übernimmt!" Weitere Informationen und die Petition finden Sie ▶▶ hier.

Mehr Reichweite: Traktionsbatterie speichert thermische Energie
In Zeiten anstehender Fahrverbote werden batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) immer interessanter. Deren Reichweite schwangt jedoch vor allem bei niedrigen Umgebungs-Temperaturen. Innerhalb des EU-Projekts OPTEMUS wurden eine Vielzahl effizienz-steigernder Technologien entwickelt, um so insbesondere die Reichweiten-Schwankung des Elektrofahrzeugs Fiat 500e zu reduzieren. Dazu gehört eine thermisch speicherfähige Traktionsbatterie, die das Fraunhofer LBF maßgeblich mit entworfen hat. Im Mittelpunkt steht ein neuartiges Faserverbund-Sandwich-Batteriegehäuse, welches die in einem Phasenwechselmaterial-Verbundsystem (PCM-Verbund) gespeicherte Wärmeenergie zur Umgebung thermisch abschirmt. ▶▶ http://idw-online.de/de/news703617

Nutzen des Kohleausstiegs übersteigt Transformationskosten deutlich
Der Kohleausstieg ist klimapolitisch notwendig, energiewirtschaftlich sinnvoll sowie technisch und wirtschaftlich machbar. Die sukzessive Stilllegung der Kraftwerke nach festgelegter Reihenfolge ermöglicht höchstes Maß an Steuerbarkeit und schafft den notwendigen Vorlauf für regionale Strukturentwicklung. Wie der Kohleausstieg in seinen verschiedenen Facetten gelingen kann, fassen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), des Ecologic Instituts und des Wuppertal Instituts im neuen "Kohlereader" zusammen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news703474

11.10.2018

Nisthilfen für Schwalben
Erfreulicherweise steigt im Kreis die Nachfrage nach Schwalbennestern und nicht jede*r weiß, wohin man sich wenden kann. Der NABU Zollernalb hat nun auf seiner Internetseite ein Angebot gemacht. ▶▶ Mehr

Spektakulärer Kolibri in den Anden entdeckt
Die Anden sind ein Vielfaltszentrum der Erde - selbst große Wirbeltierarten werden hier immer wieder neu entdeckt. Das belegt ein attraktiver Vogel aus Südecuador. ▶▶ Mehr

Giraffenbabys erben Fleckenmuster von ihren Müttern
Das typische Giraffenmuster wird von der Mutter an das Baby weitervererbt. Von der Musterung hängt zudem das Überleben der jungen Giraffen ab, wie eine Studie der Universitäten Zürich und Penn State belegt. Sie zeigt auch, wie mit neuem Instrumentarium die Markierungen anderer Wildtiere untersucht werden können. ▶▶ http://idw-online.de/de/news703243

Alarmierender Rückgang des Jaguars in den Wäldern des Gran Chaco
Neue Studie identifiziert Entwaldung und Bejagung als Gründe
▶▶ http://idw-online.de/de/news703219

Heimische Fischarten vorm Aussterben – invasive Arten nehmen zu
Ein Großteil der bayerischen Fließgewässer ist in keinem guten ökologischen Zustand. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat nun erstmals Langzeitdaten zu den Fischbeständen der oberen Donau, Elbe und des Mains systematisch analysiert. Das Team kommt zu dem Ergebnis, dass heimische Fischarten vor dem Aussterben stehen, während einige invasive Arten in ihren Beständen zunehmen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news703204

Klimawandel fördert Ausbreitung höherwüchsiger Pflanzen in der Arktis
Niedrige Gräser und Zwergsträucher bestimmen die Vegetation der arktischen Tundra. Doch das könnte sich in Zukunft ändern. Mit der Klimaerwärmung sinken die Selektionsvorteile der bisherigen Strategie dieser Pflanzen, sich an den Boden zu pressen um die wärmere bodennahe Luftschicht zu nutzen und sich vor kalten Winden zu schützen. Ein großes internationales WissenschaftlerInnen-Team unter Beteiligung von BiologInnen der Universität Wien fand nun heraus, dass höherwüchsige Pflanzen in den vergangenen Jahrzehnten in der Tundra signifikant häufiger geworden sind. Die Studie erscheint aktuell in "Nature". ▶▶ http://idw-online.de/de/news702866

Wissenschaftler beschreiben Mechanismus hinter Mensch-Wildtier-Konflikten
Fehlen wilde Beutetiere, greifen Raubtiere wie Wölfe häufig auf Nutzvieh zurück. Dies wiederum führt auch zu Vergeltungsmaßnahmen, bei denen Raubtiere getötet werden. Wilderei in Form von Jagd auf die Beutetiere von Raubtieren kann zur Verschärfung dieses Konflikts beitragen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news703279

Pervers: EU will illegales Holz aus Vietnam!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: illegales Holz aus Südostasien – bei uns? Mit Gütesiegel? Das kann bald Wirklichkeit werden. Die EU macht‘s möglich und drückt aufs Tempo. Bald soll Holz aus Vietnam ganz legal in der EU verkauft werden dürfen, obwohl ein großer Teil davon aus Kambodscha stammt – und dort von Kriminellen in Nationalparks geschlagen wurde. ▶▶ zur Petition

05.10.2018

Moore leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz
Über die Bedeutung von Mooren als Lebensraum informiert die Ausstellung des NABU und der Stadt Hechingen. Am Freitag fand die Eröffnung im Foyer des Rathauses statt. Lesen Sie mehr im ▶▶ Schwarzwälder Boten und in der ▶▶ Hohenzollerischen Zeitung

Rosenkäfer beim Schwalbenturm
Dichtes Gedränge herrscht am Schwalbenturm in Täbingen: Die ersten Mehlschwalben beziehen den 2017 neu errichteten Turm. Staunend beobachten die "Rosenkäfer", eine Kindergruppe der Naturschutzjugend (NAJU) aus Rosenfeld, das Geflatter. ▶▶ Schwarzwälder Bote

Die Kraniche sind früh dran
Der trockenheiße Sommer scheint auch den Zeitplan der Kraniche etwas durcheinander gebracht zu haben. Schon früh haben sich Zehntausende an den Rastplätzen versammelt, die Zahlen sind aktuell doppelt so hoch wie im Vorjahr. ▶▶ Mehr

Wüstenameisen haben ein erstaunliches Duftgedächtnis
Wüstenameisen sind in der Lage, viele verschiedene Futterdüfte schnell zu lernen und sie ihr ganzes Leben lang zu behalten. Dabei unterscheidet sich das Gedächtnis für Futterdüfte grundlegend von der Erinnerung an Nestdüfte: Während Futterdüfte schon nach einmaligem Kontakt gelernt und nicht wieder vergessen werden, sind für das Erlernen des Nestduftes mehrere Versuche notwendig. Außerdem vergessen die Ameisen einen mit dem Nest assoziierten Duft sehr schnell wieder, wenn er am Nest nicht mehr vorkommt. Die Verarbeitung von Futter- und Nestdüften scheint also im Riechhirn der Insekten unterschiedlich zu erfolgen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news702604

Massentötung von Hippos verhindern
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald schreibt: Sambias Regierung bläst im weltberühmten Tal des Luangwa zum großen Töten. Trophäenjäger sollen dort bis zu 2.000 Flusspferde erschießen dürfen. Ein Jagd-Anbieter hat die Safaris bereits im Programm: Jeder Tourist darf 5 Hippos erlegen. Kostenpunkt: 14.000 US-Dollar. ▶▶ zur Petition

Schwalben ziehen fort – die Probleme bleiben hier
Tausende Mehl- und Rauchschwalben machen sich derzeit auf den weiten Weg in ihre Winterquartiere jenseits der Sahara. "Beide Schwalbenarten sind auf der bundes-deutschen Roten Liste angekommen. Das ist ein alarmierendes Signal", sagt Gerhard Bronner, der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg, im Vorfeld einer öffentlichen Tagung zur Stadtnatur, zu der der LNV im November nach Stuttgart einlädt. ▶▶ Mehr

Glyphosat einmal mehr als Ursache fürs Bienensterben entlarvt!
Sarah Wiener und die Deutsche Umwelthilfe e.V. über Change.org: Eine neue Studie bestätigt es erneut: Entgegen aller Behauptungen der Industrie ist Glyphosat für das Sterben unserer Bienen mitverantwortlich, denn es stört die Darmflora der Bestäuber. Warum tut die Landwirtschaftsministerin immer noch nichts, um unsere Bienen zu schützen? Bitte schreibt ihr jetzt eure Protestmail: ▶▶ www.duh.de/bienen

Pflanzenkohle - Ein Missing Link für das 1,5°C-Ziel
Aus der sfv-Rundmail vom 31.08.: Mit Pflanzenkohle (Terra Preta) können große Mengen an CO2 aus der Atmosphäre geholt und in Ackerböden dauerhaft gespeichert werden.
Wie das geht und welchen zusätzlichen Nutzen Pflanzenkohle in der Landwirtschaft hat kann, erfahren Sie im Beitrag von Prof. Daniel Kray und Hans-Peter Schmidt:
▶▶ https://www.sfv.de/artikel/pflanzenkohle

Gegen Straßenschmutz im Regenwasser
Autos verschmutzen nicht nur die Luft, sondern auch die Straßen, auf denen sie fahren. Abrieb von Reifen und Bremsen oder Verlust von Öl – wenn es regnet, gelangen Schadstoffe von den Straßen ins Abwasser. Wie dieses bestmöglich gereinigt werden kann, erforschen Wissenschaftler der Hochschule OWL im Rahmen eines vom NRW-Umweltministerium geförderten Projektes. Die Untersuchungen finden an der Bundesstraße 64 in Höxter statt.
▶▶ http://idw-online.de/de/news702595

Wieso dauern die Heißwetterperioden so lange (Rossby-Wellen)
Aus der sfv-Rundmail vom 19.08.: Ackerböden, Gärten, Parks und Wälder trocknen aus, weil die Heißwetterperioden ohne Regen zu lange dauern. Wie es dazu kommt, warum die Hochdruckgebiete immer zögerlicher von Tiefdruckgebieten abgewechselt werden, erklärt sehr anschaulich eine bewegte Grafik in einem YouTube-Video zu den sogenannten "Rossby-Wellen", mit denen der Jet-Stream mäandert: ▶▶ https://www.youtube.com/watch?v=MzW5Isbv2A0 - von Minute 0:51 bis 2:03 wird der Jet-Stream grafisch dargestellt.

Warnung vor Hybris bei CO2-Entzug
Um die im Paris-Abkommen vereinbarten Temperaturziele einhalten zu können, muss die Menschheit große Mengen CO2 wieder aus der Atmosphäre herausholen. Die dafür notwendigen CO2-Entnahmetechnologien, häufig als "negative Emissionen" bezeichnet, sind jedoch mit Risiken behaftet. Ihre ethischen Konsequenzen sollten deshalb sowohl in der Ethik als auch in den Klimawissenschaften berücksichtigt werden. Das empfehlen Forscher um Dominic Lenzi vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC).
▶▶ http://idw-online.de/de/news702516

"Mit Beginn des Oktoberfests steigt der Methan-Ausstoß" – ein Interview
Jia Chen ist Professorin für Umweltsensorik und Modellierung an der Technischen Universität München (TUM). Dieses Jahr wird sie mit ihrem Team messen, wie viel Methan während des Oktoberfests auf der Festwiese ausgestoßen wird. Im Interview erläutert Sie die Hintergründe ihres Projekts. ▶▶ http://idw-online.de/de/news702525

Energiewende auf den Flüssen Europas
Ingenieure der Universität Magdeburg haben mobile Wasserkraftanlagen und fischfreundliche Wehre für umweltfreundliche Energiegewinnung entwickelt.
▶▶ http://idw-online.de/de/news702502

Legal, aber nicht legitim
Der Unterschied zwischen legal und legitim - er könnte in der Auseinandersetzung um die Rodung des Hambacher Walds nicht größer sein, meint Christiane Schulzki-Haddouti. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

27.09.2018

Plettenberg: Hochflächenrest sollte geschützt werden
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) hat sich dem Thema Zementwerk Dotternhausen angenommen. Im aktuellen Infobrief des Vereins steht das Werk und die daraus erfolgenden Konflikte im Mittelpunkt. Professor Dr. Wolfgang Faigle, LNV-Referent für Immissionsschutz, Abfallwirtschaft und Ressourcenmanagement, beschreibt in einem Sachstandsbericht die drei umstrittenen Umweltprobleme: die Erweiterung des Steinbruchs, die Müllverbrennung im Zementofen und die Nutzung des Ölschiefers als Brennstoff. ▶▶ Zollern-Alb-Kurier bzw. ▶▶ Schwarzwälder Bote

Flugsäuger gehen auch mal zu Fuß auf die Jagd
Informativ, unterhaltsam, kompetent: Bei der Fledermausnacht in Haigerloch am Samstagabend war der Fledermaussachverständige des NABU Haigerloch, Jörg-Andreas Reihle, wieder in seinem Element. ▶▶ Schwarzwälder Bote

Virus macht Papageien weltweit federlos
Ursprünglich kam die Feder- und Schnabelkrankheit der Papageien nur in Australien vor. Durch den Tierhandel hat sie sich ausgebreitet und bedroht seltene Arten. ▶▶ Mehr

Kleine Tiere, große Wirkung: Wirbellose halten Ökosysteme am Laufen
Ob groß oder klein - pflanzenfressende Tiere wie Hirsche, Murmeltiere, Mäuse, Schnecken oder Insekten spielen eine zentrale Rolle im Ökosystem Wiese. Insbesondere wenn die Wirbellosen fehlen, zerfallen Nahrungsnetze und Nährstoffkreisläufe; das Ökosystem bricht zusammen. Dies zeigen die Resultate einer Studie der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL im Schweizerischen Nationalpark. ▶▶ http://idw-online.de/de/news701882

Städte machen einheimische Eidechsen zur Minderheit
Studie der Universität Trier: Bestände schrumpfen auf bis zu zehn Prozent
▶▶ http://idw-online.de/de/news701746

Weiterer Fernsehtipp: NaturNah: Dem Uhu auf der Spur - Film von Ralf Bartels
Thomas Grünkorn ist Biologe. Er kennt sich wie kaum ein anderer in den Horsten von Greifvögeln aus, denn Hunderte davon besucht er jedes Jahr zu Forschungszwecken. Er beringt Jungvögel bedrohter Arten wie Seeadler und Rotmilan. Vor gut zwei Jahren sind ihm im Zuge eines Forschungsprojekts zum Rückgang des Mäusebussards spektakuläre Aufnahmen gelungen. Darin ist zu sehen, wie Uhus die Nester von Mäusebussarden systematisch plünderten. Jetzt hat der Biologe den Uhu, die größte Eulenart in Deutschland, zum Objekt seiner Forschung gemacht. Termin: Dienstag, 25.09.18 18:15 - 18:45 Uhr NDR Fernsehen. ▶▶ Mehr

Aus Holzabfällen erfolgreich erneuerbares Gas produziert
Karlsruher Forschern ist es mit einer Pilotanlage für Waben-Methanisierung gelungen, aus einem aus Biomasse hergestellten Synthesegasgemisch hochwertiges und damit anwendungsfreundliches erneuerbares Methan zu produzieren. Der in Fachkreisen SNG (Synthetic Natural Gas) genannte Energieträger eignet sich sowohl als Brennstoff für Blockheizkraftwerke und Heizungsanlagen als auch als Treibstoff für Autos oder Lkw und ist dem fossilen Erdgas qualitativ ebenbürtig. ▶▶ http://idw-online.de/de/news701966

Ausnahmen für Unternehmen bei EEG-Umlage senken die Zahlungsbereitschaft
Die Ausnahmeregelung für stromintensive Unternehmen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist seit Jahren umstritten. Eine neue Studie des Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung zeigt nun, dass solche indirekten Subventionen die Zahlungs-bereitschaft von privaten Haushalten beeinflussen: Würden die Ausnahmeregelungen für Unternehmen wegfallen, könnte die Akzeptanz für die Kosten der Energiewende demnach deutlich zunehmen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news701940

Ökokrieger gegen Seeadler?
Greenpeace energy will gegen den Widerstand von Naturschützern Windkraftanlagen durchsetzen, die Seeadler bedrohen. Ein Interessenkonflikt ▶▶ Mehr

21.09.2018

NABU Hechingen will Hecken-Biotop bei Baugebiet erhalten
Darf eine große, über Jahrzehnte gewachsene Hecke für ein Neubaugebiet einfach verkleinert werden? Eigentlich nicht. Unser Hechinger Ortsverein hat sich zu entsprechenden Plänen der Stadt geäußert und die Kritik auch in die Zeitung gebracht. ▶▶ Hohenzollerische Zeitung

Die Spinne am Abend ist meist männlich
Arachnophoben Menschen bereitet nicht nur die Spinne am Morgen Sorgen. Eine große britische Bürgerstudie zeigt, wann und welche Achtbeiner im Haus so unterwegs sind. ▶▶ Mehr

Warum Nacktmulle den Kot ihrer Königin fressen
Kinder kriegen kann bei Nacktmullen nur die Königin. Nach der Geburt sorgt sie dann mit einer besonderen Strategie dafür, dass sich andere Tiere um den Nachwuchs kümmern. ▶▶ Mehr

Pflanzensamen überstehen Wäsche - Ausbreitung invasiver Arten an Kleidung
Nach einem Spaziergang über Wiesen und Felder findet man oft Kletten auf Hosen und Socken. Derart anhängliche Samen gehören zu Pflanzen die sich darauf spezialisiert haben ihre Samen im Fell von Tieren an entfernte Orte transportieren zu lassen (Epizoochorie). Manche Pflanzen sind invasiv, d.h. sie sind in einer Region nicht heimisch, breiten sich jedoch schnell aus und wirbeln oft die ursprünglichen Pflanzen- und teils auch Tiergemeinschaften durcheinander. Umso wichtiger ist es, die Verbreitungswege dieser Arten zu kennen um gezielt eingreifen zu können. ▶▶ http://idw-online.de/de/news701537

Sommertrockenheit löst Heidesterben auf Hiddensee aus
Durch die extreme Trockenheit im Sommer 2018 sind im gesamten Gebiet der Dünenheide Sträucher vertrocknet. Studierende der Universität Greifswald haben im Ökologischen Geländepraktikum das Heidesterben in der Dünenheide dokumentiert. Bei der Besenheide wurde festgestellt, dass mehr als ein Viertel der oberirdischen Biomasse abgestorben war.
▶▶ http://idw-online.de/de/news701645

Kein Job für Männer
Sie heißen Akashinga, die Tapferen: In Simbabwe kämpft ein Team von Frauen gegen Wilderei. Das Projekt zeigt, wie moderner Tierschutz gelingt, wenn er die Einheimischen einbindet.
▶▶ Mehr

Noch was zur Menschengeschichte: Halb Neandertaler, halb Denisova-Mensch
Forscher haben das Erbgut eines Mädchens entschlüsselt, das einst in Sibirien lebte. Seine Mutter: Neandertalerin; der Vater: Denisovaner. ▶▶ Mehr

14.09.2018

Stellungnahme: Bebauungsplan in Haigerloch nach § 13b BauGB
Aus Naturschutzsicht bestehen gegen das Vorhaben zwar keine Einwände, doch wir bemängeln das Verfahren, weil es ein gutes Beispiel für die aus unserer Sicht bestehende Zweckentfremdung eines Gesetzes ist, das zwar eigentlich zur Behebung des dringendsten Wohnraumbedarfs in Ballungsgebieten erlassen wurde, hier jedoch auf den klassischen Einfamilienhausbereich angewandt wird.
Diese und weitere Stellungnahmen finden Sie ▶▶ hier.

Auswilderung von Mönchsgeiern in Bulgarien
Drei junge Mönchsgeier sollen in die Freiheit entlassen werden. Im östlichen Balkangebirge bereiten derzeit unsere Partner von Green Balkans und vom Fund for Wild Flora and Fauna die großen Vögel auf ihren neuen Lebensabschnitt vor. Die drei Geier sollen die Basis dafür bilden, dass in Bulgarien bald wieder Exemplare der bedrohten Art brüten. EuroNatur ist Partner des internationalen Projekts. ▶▶ Mehr

Vogelwelt und Klimawandel
Gernot Segelbacher erinnert in der Bodensee-Orni-Newsgroup an die Berichte der "Riffreporter", die vogelkundliche, aber auch andere Inhalte, kompakt aufbereiten. Nun ist ein Übersichtsbericht zu klimatisch bedingten Effekten auf die Vogelwelt erschienen:
▶▶ https://www.riffreporter.de/flugbegleiter-koralle/flugbegleiter-klimawandel/

Papageien denken ökonomisch
Wenn sie für die Zukunft eine größere Belohnung erwarten, verzichten die Vögel auf den unmittelbaren Vorteil. ▶▶ http://idw-online.de/de/news701001

Wie Vögel lernen
Singvögel können sowohl durch Beobachten als auch mittels Experimentieren neue Fähigkeiten erlernen. Durch Experimentieren erworbene Fähigkeiten können sie allerdings besser an neue Situationen anpassen, wie Wissenschaftler der ETH und der Universität Zürich zeigen konnten. Die Forscher sehen auch Parallelen zum Lernen bei Kindern.
▶▶ http://idw-online.de/de/news700555

Töten bald neue Pestizide unsere Schmetterlinge?
Dr. Robert Trusch schreibt bei Change.org: "Das Teilverbot für Neonikotinoide wurde durch die EU beschlossen. Aber leider versuchen Agrarchemiekonzerne immer wieder neue Insektengifte auf den Markt zu bringen. Deshalb müssen wir unbedingt dranbleiben und weiter deutlich machen, dass wir gegen den massiven Einsatz von Pestiziden sind." ▶▶ Mehr

Verbrecher aus Leidenschaft
Sie konnten der Schönheit der Vogelfedern nicht widerstehen. Zwei Männer wurden deshalb zu Dieben - und schadeten der Wissenschaft sehr.
▶▶ https://www.spektrum.de/news/verbrecher-aus-leidenschaft/1580234

Wichtiges Urteil: "Genscheren" sind Gentechnik
Aus dem Newsletter des Umweltinstituts München: "Dieses Urteil ist ein Paukenschlag für die Gentechnikindustrie: Der Europäische Gerichtshof hat klargestellt, dass Tiere und Pflanzen, deren DNA mithilfe neuer Gentechnikmethoden verändert wurde, reguliert und gekennzeichnet werden müssen." ▶▶ Mehr

Mobilfunkstrahlung kann Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen
Hochfrequente elektromagnetische Felder können sich bei der Nutzung von Mobiltelefonen nachteilig auf die Entwicklung der Gedächtnisleistung von bestimmten Gehirnregionen auswirken. Das ergab eine Studie mit fast 700 Jugendlichen in der Schweiz. Die vom Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) geleitete Studie wird am Donnerstag, 19. Juli 2018 in der Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives veröffentlicht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news699584

Neue Wärmepumpe: Umweltfreundlich und effizient
Wärmepumpen machen Umweltenergie für Heizzwecke nutzbar. In der Regel werden sie jedoch mit synthetischen Kältemitteln betrieben, die umweltschädliche, fluorierte Treibhausgase (F-Gase) enthalten. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher haben jetzt im Rahmen eines Konsortiums eine Wärmepumpe mitentwickelt, in der stattdessen Propan eingesetzt wird. Das macht die Pumpe nicht nur klimafreundlicher, sondern auch effizienter.
▶▶ http://idw-online.de/de/news701455

06.09.2018

Dank NABU lernen Schüler eine Menge über die Biologie der Insekten
Seit Beginn des gerade zu Ende gehenden Schuljahrs hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Realschule Winterlingen und der Naturschutzbund-Gruppe Albstadt angebahnt. Jetzt erhielt die Schule einen Bienenkoffer. ▶▶ Zeitungsbericht

Plakette "Lebensraum Kirchturm" für Harthausen
Einer kleinen Gruppe von fünf Vogelfreunden in Harthausen ist es zu verdanken, dass der Turm der Kirche St. Mauritius in Harthausen nun einen Nistkasten für Turmfalken respektive Schleiereulen beherbergt. Der NABU Albstadt hat nun die Kirchengemeinde mit der Plakette "Lebensraum Kirchturm" ausgezeichnet. Mehr beim ▶▶ SchwaBo

Aus dem NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen: Störche-fressender Uhu
Ein Uhu, der Störche frisst, ist bei Freiburg aufgefallen. Als er schließlich eingefangen werden konnte, weil er sich in einen Schuppen zurückgezogen hatte, kam er ins NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen. Dort wurde festgestellt: Der Uhu sieht nicht mehr richtig. Das SWR-Fernsehen berichtete: ▶▶ zum Filmchen

Mäharbeiten kontra Artenschutz (Satire mit ein bisschen Biss)
Alljährlich wenigstens zweimal werden hierzulande die Wiesen gemäht. Wohlgemerkt, die "normalen", also nicht die, die der Silagegewinnung für die Landwirtschaft dienen sollen. Und das ist zur Erhaltung des Grünlands auch wichtig und richtig so.
Jetzt, Anfang Juli, ist nahezu alles abgemäht, was nach Grünland aussieht. Und weil die Maschinen so schnell und so effektiv sind, können bunte Wiesen, die noch vor kurzer Zeit der Insektenwelt, z.B. den Schmetterlingen, Wildbienen und Schwebfliegen, reichhaltig Nektar anbieten konnten, innerhalb kürzester Zeit komplett blütenleer sein. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Seltene Gänsegeier im Oberallgäu gesichtet
Über 20 Gänsegeier sind vergangene Woche in den Allgäuer Alpen im Bereich Oberstdorf und Balderschwang gesichtet worden. Diplom-Biologe Henning Werth, Gebietsbetreuer im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen, hat Fotos ausgewertet und die Tiere klar identifiziert. Ein Gleitschirmflieger habe Gänsegeier sogar im Bereich der Höfats gefilmt und ihm das Video überlassen, sagte Werth. ▶▶ Mehr

Landesbiologentag 2018: Fünf-Punkte-Plan gegen das Artensterben
Rückgang der Insektenzahlen kann weiteres Artensterben nach sich ziehen / Fachtagung an der Universität Hohenheim stellt Lösungsansätze vor. ▶▶ http://idw-online.de/de/news699416

Fernsehtipp: 360° Geo Reportage - Die Geier sind zurück
Über den Schluchten und Gebirgszügen Südfrankreichs ziehen seit einigen Jahren wieder Geier ihre Runden: Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier. Und das nur dank des unermüdlichen Engagements einer Handvoll passionierter Geierexperten. Das Revier der gigantischen Vögel bietet eine atemberaubende Kulisse: die Verdonschlucht und der Vercors. "360° Geo Reportage" beobachtet die Greifvögel in den traumhaft schönen Bergwelten Südfrankreichs aus großer Nähe. Ein absolut sehenswerter Film. Sendetermin: Sonntag, 29.07.2018, 19:30 - 20:15 Uhr auf arte. ▶▶ Mehr

Wasserangebot für Vögel - Vogeltränke oder Teich mit erfrischendem Nass
Baden, trinken, putzen: Besonders im Sommer freuen sich die Vögel, wenn man ihnen eine Wasserstelle bietet. Schnell eingerichtet ist eine flache Schüssel oder ein hübsches Modell aus dem Handel. Wer mag, baut ein Vogelbad einfach selbst. Der NABU zeigt wie es geht!
▶▶ Mehr

10 unserer giftigsten Tiere in Deutschland
Vorsicht vor dem Petermännchen oder dem Ammen-Dornenfinger. Auch einige Tiere in Deutschland besitzen chemische Abwehrwaffen. www.spektrum.de stellt 10 Beispiele vor.
▶▶ Mehr

Planungsbeschleunigung ja, aber richtig - neuer Gesetzentwurf ist Rückschritt
Mit der aktuellen Gesetzesinitiative des Bundesverkehrsministeriums würden Umweltrecht und Beteiligungsmöglichkeiten für Verbände und Bürger stark eingeschränkt. Der NABU setzt sich stattdessen für bessere Planung und frühzeitige Beteiligung ein.
▶▶ Mehr

114 Euro zahlt jeder EU-Bürger für verfehlte Agrarpolitik
Unsere Landschaften bluten aus. Vögel verstummen, Insekten sterben, das Grundwasser ist belastet. Die jährlich 58 Milliarden Euro an Agrarsubventionen müssen endlich für eine Landwirtschaft ausgegeben werden, von der auch Natur, Umwelt und Verbraucher profitieren. Jeder zahlt jährlich 114 Euro für diese verfehlte Agrarpolitik! ▶▶ Mehr

NABU ruft Bauernverband zum längst fälligen Kurswechsel auf
Aus dem aktuellen Newsletter des NABU: "Der DBV muss seinen Kurs grundlegend ändern. Andernfalls drohen weite Teile des ländlichen Raums zu leblosen Produktionsflächen zu veröden." ▶▶ Mehr

Pestizidverbot - und nun?!
Das Freilandverbot der drei Neonikotinoide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam wird kurzfristig zu einem verstärkten Einsatz anderer Insektizide führen. ▶▶ Mehr

REWE: Tropenholz auf den Grill?
Campact meldet: Bäume fallen, Tiere fliehen – und das nur für billige Grillkohle. Rewe verkauft Kohle, für die der Regenwald abgeholzt wird. Dabei wirbt der drittgrößte deutsche Lebensmittelhändler mit Nachhaltigkeit. Wir fordern: Rewe muss Tropenkohle aus dem Sortiment nehmen. Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell. ▶▶ Mehr

Windstrom zum Speichern umwandeln
Im ersten Halbjahr 2018 haben Windparks in Deutschland rund 55 Mrd. kWh ins Stromnetz eingespeist. Das waren 7 Mrd. mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Um zeitweise überschüssigen Windstrom speichern zu können, arbeiten Wissenschaftler an der Verbesserung von Umwandlungs- und Speichertechnologien. Das neue BINE-Projektinfo „Energiepark Mainz“ stellt mit der weltgrößten Power-to-Gas-Forschungsanlage ein vielversprechendes Verfahren vor. Hier wird mithilfe von Windstrom durch Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, gespeichert und ins Erdgasnetz eingespeist. Ziel ist, im industriellen Maßstab die Verfahren und neuartige Komponenten zu erproben. ▶▶ http://idw-online.de/de/news699555

Natur in der Stadt – was sie leistet und wie wir sie schützen können
Eine gemeinsame Veranstaltung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) nimmt am 25. Oktober in Dresden "grüne" Lebensräume in den Blick, erläutert, warum sie wichtig sind für die Stadt und ihre Bevölkerung und wie sich ihre Leistungen be- und aufwerten lassen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news699708

Bayer schlägt zurück: die neuen Super-Pestizide
Lisa Lehmann und Yves Venedey von Campact schreiben: "Bayer-Monsanto ist auf Bienenjagd. Gerade erst hat die EU drei Neonikotinotide verboten, weil sie Hummeln, Bienen und Schmetterlinge töten. Jetzt legt der Chemiegigant einfach mit der nächsten Pestizidmischung nach – wieder ist sie tödlich für Bienen. Sie wirkt besonders perfide. Man behandelt das Saatkorn, und das Nervengift wirkt in allen Teilen der Pflanze: Stängel, Blätter und Blüte werden giftig. Bis August müssen wir die Zulassung verhindern."
Weitere Infos und einen Appell gibt's ▶▶ hier.

26.07.2018

Die BUND-Ausstellung "Schmetterlingsland Baden-Württemberg" in Reutlingen
Die interessante ▶▶ Ausstellung, die im Rahmen des "Schmetterlingsjahr 2015" auch schon im Landratsamt in Balingen gezeigt wurde wird vom 20.07. bis 08.09.2018 im Umweltbildungszentrum Listhof Reutlingen, Friedrich-List-Hof 1, 72770 Reutlingen zu sehen sein.

Mitteilungen des BUND Regionalverbands Neckar-Alb
Barbara Lupp von der Regionalgeschäftsstelle des BUND teilt mit: Die neue BUND RV-Homepage ist noch im Aufbau, aber (trotzdem) lesenswert. Aktuelle Beiträge zu den Themen Stadtgrün, Klimaschutzoffensive, zur Sarchhalde oder zur GSS-Klimawerkstatt finden Sie unter ▶▶ https://www.bund-neckar-alb.de/aktuelles/.
Im Rahmen des BUND-Projektes "Vogelschlag am Glas" fand Anfang Juli eine Tagung statt. Deren spannenden Vorträge jetzt online: ▶▶ Mehr

Unterschutzstellung begrüßt: LNV-Stellungnahme zu vier FFH-Verordnungen
Aufgrund der EU-Klage gegen Deutschland wegen unvollständiger Umsetzung der FFH-Richtlinie muss auch das Land die FFH-Gebiete förmlich als Schutzgebiete nach nationalem Recht ausweisen. Dies geschieht in vier Sammelverordnungen, einer pro Regierungsbezirk. Der LNV begrüßt in seiner Stellungnahme diesen überfälligen Schritt. Er macht jedoch auch beispielhaft auf Mängel z.B. bei der Gebietsabgrenzung (nicht immer nach fachlichen Kriterien), bei den Erhaltungszielen und fehlender Vernetzung der Gebiete aufmerksam. ▶▶ Mehr

Basteltipp: Wie man gefiederten Nachwuchs fördert!
Alle Vögel sind bald da! Aber bevor die klassischen Zugvögel wieder durch die Hecken huschen, haben andere längst mit der Familienplanung begonnen und suchen nach günstigem Wohnraum. Nistkästen sind eine wunderbare Möglichkeit das Familienleben zumindest der Höhlenbrüter hautnah mitzuerleben. ▶▶ weiter im birdnet.de

Alpensegler ins Nest schauen
Der NABU Freiburg in Person von Mathias Schmidt war 1997 beteiligt an der Installation mehrerer Nistkästen für Alpensegler an der Uni Freiburg. In zwei Nistkästen kann mit Hilfe einer Webcam das Brutgeschehen verfolgt werden. Aktuell sind dort junge Alpensegler zu sehen. Klicken sie doch mal hin: ▶▶ zur Webcam

Die Nilgans — Neubürger oder Bestandteil unserer Vogelwelt?
Nur wenige Vogelarten erhalten derart viel mediale Aufmerksamkeit wie die Nilgans. Dabei spielen meistens Abneigungen und Vorurteile gegenüber dieser Vogelart eine Rolle, die jedoch meistens unbegründet sind. ▶▶ Mehr

Mit der Politik gegen das Insektensterben?
Das Bundesumweltministerium will mit einem Aktionsprogramm Insekten besser schützen. Das ist gut, aber was daran soll neu sein - und was erreicht werden?, fragt Gunther Willinger.
▶▶ Mehr

19.07.2018

Wie viel Macht hat die Zementlobby?
Der Zollern-Alb-Kurier hat einen sehenswerten Beitrag zur Geschichte u.a. zum Streit um die Verbrennung und die (schwachen) Filteranlagen online gestellt. Wir finden: sehens- und lesenswert. ▶▶ https://zementwerk.zak.de/

Biotopmanagement an der Eselsmühle mit großen Weidetieren?
Auf Initiative des Pfeffinger Naturschützers Dr. Dieter Haas hatte der NABU Albstadt zu einer Exkursion in die Ehestetter Talaue eingeladen. Unter dem Titel "Heimat für viele Vögel und Insekten" berichtete der Schwarzwälder Bote darüber. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Schwalbenhotel erwartet seine Gäste
Mit einem kleinen Festakt ist das neue Schwalbenhotel in der Olgastraße in Täbingen am vergangenen Freitag eingeweiht worden. Mit von der Partie waren der NABU und der Kindergarten. Lesen Sie weiter im ▶▶ Schwarzwälder Boten.
Weitere Infos über die Schwalbenhaus-Projekte des NABU Zollernalb finden Sie ▶▶ hier.

So halten Vögel Insekten in Schach
Vögel haben einen guten Ruf als Insektenfresser. Nun wurde die gesamte Menge an Sechsbeinern ermittelt, welche von Amsel, Drossel, Fink & Co. vertilgt wird. ▶▶ Mehr

Europäer verdrängten amerikanische Urhunde
Als die Europäer Nordamerika eroberten, brachten sie auch ihre Hunde mit - auf Kosten der amerikanischen Linie. Sie hinterließ keine genetischen Spuren. ▶▶ Mehr

Das große Vogelsterben - Interview mit dem Vogelschutzexperten Lars Lachmann
Unserer Vogelwelt geht es schlecht. Zumindest bekommt man diesen Eindruck, wenn man die Meldungen in den Medien verfolgt. Was steckt dahinter und was sind mögliche Ursachen? Ein Interview mit Vogelschutzexperte Lars Lachmann. ▶▶ Mehr

Hecheln, baden, koten, faulenzen - so gehen Tiere mit der Sommerhitze um
Hitzeperioden machen nicht nur Menschen, sondern auch den Tieren zu schaffen. Um unbeschadet hohe Sommer-Temperaturen zu überstehen, haben einige Tiere eigene Tricks entwickelt. Fell und Federn sind nämlich wenig geeignet, um Hitze abzuleiten. ▶▶ Mehr

LNV fordert Bebauungsplan-Änderungen für Nachverdichtungen
Der Landesnaturschutzverband (LNV) begrüßt Minister Hauks Plädoyer für die Aufstockung von Gebäuden. In vielen alten Bebauungsplänen ist eine unverantwortlich lockere Bebauung festgesetzt. Wer sein Haus um ein Stockwerk erhöhen wolle oder auf riesigen Bauparzellen ein zweites Wohnhaus errichten wolle, dürfe das nicht.
Die Kommunen könnten diese Bebauungspläne ändern und eine höhere und dichtere Bebauung zulassen. Aus Angst vor Nachbarprotesten unterbleibe das leider, so die Naturschützer. Lieber weise man am Ortsrand neue Baugebiete aus und trage so zur Zersiedelung der Landschaft bei.
Der LNV fordert, neue Baugebiete nur noch zuzulassen, wenn der Siedlungsbestand sorgfältig auf Nachverdichtungspotenziale geprüft wurde.
Besonders ärgerlich finden die Naturschützer, dass nach dem befristet eingeführten § 13b neue Wohnbaugebiete ohne die wichtigsten Umweltstandards erschlossen werden können. "Die Wohnungsnot in Ballungsräumen wird hier missbraucht, um Einfamilienhausgebiete auf dem Land noch schneller realisieren zu können", ärgert sich LNV-Chef Gerhard Bronner. "Keinesfalls darf diese ohnehin europarechts-widrige Regelung unbefristet weitergelten!"

Schützen Sie die wertvolle Heimat der Rohrdommel
Der NABU wirbt um Spenden. Er schreibt: "Das Teufelsmoor ist Heimat für die gefährdete Rohrdommel, für Bekassine und Kranich. Doch das Vogelparadies steht nun zum Verkauf. Mit Ihrer Spende können wir diesen Schatz der Natur für alle Zeiten schützen." ▶▶ Mehr

Kolumbien: Ein Meilenstein für den Umweltschutz
Der WWF berichtet: "Nirgendwo in Kolumbien wird mehr Wald in kürzester Zeit abgeholzt als rund um den Nationalpark Serranía del Chiribiquete. Und doch gilt gerade diese Region als Schlüsselregion zur Rettung gefährdeter Tiere wie des Jaguars und des Rosa Flussdelfins.
Kolumbiens Präsident Santos hat mit einer seiner letzten Amtshandlungen einen wahren Meilenstein für den Umweltschutz gelegt: Er erweiterte den Chiribiquete-Nationalpark um 1,5 Millionen Hektar auf insgesamt rund 4,3 Millionen Hektar. Damit ist der Park nun größer als die Schweiz und bildet eine grüne Barriere gegen die Abholzung." ▶▶ Mehr

12.07.2018

Stuttgarter Zeitung online: Das Sterben der Insekten
Wer ist für das Insektensterben verantwortlich und welche Konsequenzen hat es für uns Menschen? Die stuttgarter-zeitung.de beantwortet in einer Multimedia-Geschichte die wichtigsten Fragen zum Thema. Unter anderem erklärt die NABU Wildbienen-Expertin Sabine Holmgeirsson, warum Honigbienen nicht zu den bedrohten Arten zählen und was wir tun können, um Wildbienen zu schützen. ▶▶ Mehr

Schwerer Start für Mehlschwalben im Südwesten
Vermutlich sind die Segler und Schwalben bei ihrer gefährlichen Rückreise aus den Überwinterungsgebieten aufgrund des schlechten Wetters über Gibraltar, Marokko und Spanien hängen geblieben. Im April hatte der NABU die Rückkehr der ersten Schwalben nach Baden-Württemberg vermeldet. "Heute müssen wir leider befürchten, dass fast die Hälfte der Nester an Ställen, Häusern und anderen Gebäuden bei Mehlschwalben und Mauerseglern unbesetzt bleiben", sagt NABU-Schwalbenexperte Rudi Apel. ▶▶ Mehr

Buchsbaumzünsler frisst sich wieder durch die Gärten
Momentan frisst sich die Raupe des Buchsbaumzünslers durch Gärten. Gift bietet keinen längerfristigen Schutz – und gefährdet die Artenvielfalt. ▶▶ Mehr

Brutverlust der Seeschwalben auf Trischen
Nach einer Woche mit hohen Wasserständen, starkem Wind, Regen und Kälte ist die Kolonie der Seeschwalben an der Süd-Spitze plötzlich wie leer gefegt. ▶▶ Mehr

Mit 5 Millionen Euro jährlich hält man nicht die Biodiversitätskrise auf
Das Bundeskabinett hat unlängst ein Eckpunktepapier für ein künftiges Aktionsprogramm zum Schutz der Insekten in Deutschland verabschiedet. Es enthält Ziele, die seit langem u.a. von der Forschung gefordert werden, wie etwa einen höheren Strukturreichtum in der Agrarlandschaft, eine Eingrenzung des Pestizideinsatzes aber auch eine Reduktion der Lichtverschmutzung. Können die Insekten sich also bald über bessere (Über)Lebensbedingungen freuen? Dr. Frank Jauker, Insektenforscher an der Universität Gießen, ist skeptisch.
▶▶ http://idw-online.de/de/news698139

Aussterben wegen Marihuana?
Das Kiffen gesundheitsschädlich ist, wussten wir ja schon lange. Doch dass auch für den Artenschutz Probleme entstehen können, lernen wir jetzt aus den USA: Nordkalifornien ist auch nach der Legalisierung des Konsums Zentrum des illegalen Hanfanbaus. Das bedroht das Überleben des Humboldt-Fichtenmarders. ▶▶ Mehr

Luchse in Gefahr
Studie legt nahe, dass Menschen den Raubkatzen im Grenzgebiet von Deutschland, Tschechien und Österreich stark zusetzen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news698298

Politikmix zur Erreichung der Klimaziele u. der Ziele nachhaltiger Entwicklung
Eine breite Kombination von Maßnahmen könnte am besten geeignet sein, sowohl die Ziele der Klimastabilisierung als auch die meisten UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Diese Maßnahmen reichen von der CO2-Bepreisung über die Regulierung des Schutzes von Wasser und Wald bis hin zu Lebensstiländerungen, wie eine neue Studie zeigt. Die Wissenschaftler heben das komplexe Zusammenspiel der verschiedenen Ziele hervor. Eine nur auf die CO2-Preise konzentrierte Politik wäre am billigsten, würde aber wahrscheinlich auf Kosten des Schutzes von Landflächen gehen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news697870

Palmöl: Die CO2-Kosten der Abholzung
Palmöl hat einen festen Platz in unserem Alltag, doch seine intensive Produktion hat massive Auswirkungen auf die Umwelt. Darauf weist eine Studie der ETH Lausanne und der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL hin. Dennoch zeichnen sich kurz- und langfristige Lösungen ab. ▶▶ http://idw-online.de/de/news697885

"Bänder des Lebens" vernetzen Lebensräume und Menschen
Der Name des neuen Naturschutzgroßprojekts ist Programm. Denn die Vernetzung der Lebensräume von typischen Tier- und Pflanzenarten und landschaftsprägenden Nutzungsformen in der Region haben sich die Träger des Projekts als Leitziel gesetzt.
Schwarzelühr-Sutter: "Naturschutzgroßprojekte sind die Leuchttürme des Naturschutzes in Deutschland. Sie nehmen besonders schutzwürdige Teile von Natur und Landschaft mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung in den Blick. Der Hunsrück erfüllt diese Kriterien in herausragender Weise. Er ist einer der wertvollsten Naturschätze unseres Landes."
▶▶ http://idw-online.de/de/news698072

Insektensterben bedroht auch die Zukunft unserer Kinder und Enkel
Kinder- und Jugendärzte fordern vor dem Hintergrund eines konstanten Rückgangs der gesamten Biomasse fliegender Insekten einen konsequenten, ökologischen Umbau der landwirtschaftlichen Produktionsweise. Allein dadurch kann die biologische Diversität der Insekten-, Vogel- und Pflanzenwelt in Deutschland und Europa und damit eine enkel-taugliche Zukunft unserer Kinder gesichert werden. Verantwortlich sind die intensiven Praktiken der Landwirtschaft wie die Nutzung von Pflanzenschutzmitteln, Dünger sowie die Beseitigung von Blühstreifen und Hecken entlang der Felder. ▶▶ http://idw-online.de/de/news698168

05.07.2018

Sind Schnecken wirklich so schlimm?
Schnecken haben einen schlechten Ruf und werden brutal bekämpft. Grundkenntnisse der Schneckenbiologie ermöglichen ein friedlicheres Miteinander. ▶▶ Mehr

Katzen für Reptilien noch schlimmer
Haus- und verwilderte Katzen sind begnadete Jäger. Sie erlegen nicht nur Vögel, sondern auch Reptilien. Ihre Bilanz ist verheerend für Echsen und Co. ▶▶ Mehr

Finkenjagd ist illegal
In vielen europäischen Ländern ist die Jagd auf Finken untersagt, doch nicht auf Malta. Die Insel ist daher fast vogelfrei. Ein Urteil könnte das nun ändern. ▶▶ Mehr

Neue Leberegelschnecken erstmals in Europa gesichtet
In der Karibik verbreitet die Wasserschnecke Galba cubensis den Großen Leberegel. Jetzt ist sie erstmals auch in Europa aufgetaucht. ▶▶ Mehr

Klimaschutz: Weniger Lachgas aus der Landwirtschaft
Lachgas gehört mit Kohlendioxid und Methan zu den bedeutendsten Treibhausgasen: Es ist etwa 300-mal so klimaschädlich wie Kohlendioxid. In Deutschland ist überwiegend die Landwirtschaft für die Emissionen von Lachgas verantwortlich, vor allem bedingt durch den intensiven Einsatz von Stickstoffdünger. Die möglichen Folgen – mit Blick auf Nahrungsmittelproduktion und Klimawandel – wird eine neue Forschergruppe am Karlsruher Institut für Technologie untersuchen. Ziel des deutsch-französischen Programms ist es, die Klimaforschung im Anschluss an das Pariser Abkommen zu stärken. ▶▶ http://idw-online.de/de/news698280

BfN zeichnet Vorhaben zur Entwicklung von Klimawandel-Indikatoren aus
Aussagen über den Zustand von Natur und biologischer Vielfalt oder auch über das Ausmaß von Umweltbelastungen werden mit Hilfe von Indikatoren getroffen. Ein Indikator übersetzt komplexe Sachverhalte in messbare Größen und Zahlenwerte, die für die Öffentlichkeit verständlich sind und der Politikberatung dienen. ▶▶ Mehr

Jubiläum: 25 Jahre Michael-Otto-Institut im NABU
Das Michael-Otto-Institut im NABU (MOIN) und die Integrierte Station Eider-Treene-Sorge des Schleswig-Holsteinischen Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) feierten am vergangenen Wochenende in Bergenhusen ihren 25. bzw. 20. Geburtstag. Die Jubiläumsfeier, die die tiefe Verwurzelung des Bergenhusener Naturschutzes in der Region verdeutlichen soll, stand ganz unter dem Motto "Gemeinsam in Bewegung". ▶▶ Mehr

CO2-Reduzierung: Bekommen wir noch die Kurve?
Der Anteil erneuerbarer Energien wächst rasant. Doch die Zeit, um den Kohlendioxid-ausstoß ausreichend zu drosseln, verrinnt ebenso schnell. Zu schnell? ▶▶ Mehr

28.06.2018

Nachtfalter-Leuchtabend in Schörzingen fällt aus
Ganz überraschend erreicht den NABU Oberes Schlichemtal das Verbot, den am Freitag 22.06. geplanten Nachtfalter-Leuchtabend auf der Deponie "Herrlewasen" in Schörzingen durchzuführen. In einem Telefonat mit Herbert Fuchs von der AG Schmetterlinge, der die Veranstaltung im Auftrag der NABU-Gruppe wissenschaftlich begleitet hätte, äußerte Bürgermeister Sprenger klar sein Verbot: "Auf gar keinen Fall – auch wenn ihr frühzeitig gefragt hättet. Ich bin schon mehrere Stunden mit der Staatsanwaltschaft dort herumgelaufen, da kommt mir niemand mehr drauf." Weil der als Ausweichplatz gedachte Plettenberg wegen des dortigen Sonnwendfeuers ebenfalls nicht in Frage kommt, haben wir uns schweren Herzens entschieden die Veranstaltung ganz abzusagen. Man kann nur hoffen, dass alle Interessenten auf diesem Weg erreicht werden können und niemand vergeblich eine lange Anreise antritt.
Weitere öffentliche Leuchtnächte im Jahr 2018 finden Sie ▶▶ hier.

Landratsamt genehmigt Sprengung im Plettenberg-Steinbruch mit Auflagen
Offenbar um Entschärfung des Konfliktes bemüht, hat die Firma Holcim eine erneute Sprengung in der KW 26 (25. Bis 29.06.) beantragt. Nach Rücksprache mit den zuständigen Fachleuten im Regierungspräsidium wird diese Sprengung nun unter bestimmten Auflagen genehmigt. So muss u.a. bis Ende Juli ein Sicherheitspuffer von 130m zum angenommenen Brutplatz der Heidelerche eingehalten werden.

Schwalben leiden unter Wohnungsnot
Zurückgekehrt aus ihren Winterquartieren in Afrika, kann man bei uns Mehl- und Rauchschwalben nun wieder akrobatisch durch die Lüfte jagen sehen. Doch ihre Bestände haben sich dramatisch verringert, wie auch die im Mai durchgeführte "Stunde der Gartenvögel" in erschreckender Weise verdeutlicht hat. Ursächlich hierfür dürften unter anderem der starke Rückgang der Insekten sowie fehlende Nistmöglichkeiten sein.
Der NABU Hechingen hat nun in einer Pressemitteilung auf die rechtliche Lage und die Schutzbemühungen der NABU-Gruppen im Kreis aufmerksam gemacht.
▶▶ Hohenzollerische Zeitung

Steinkauz-Projekt des NABU Haigerloch geht weiter
Schon etliche weitere Nisthilfen hat der NABU Haigerloch mit Unterstützung von Obstwiesenbesitzern in Trillfingen im Rahmen des 2017 begonnenen Hilfsprojekts aufgehängt. Nachdem möglichst immer drei zur Auswahl vorhanden sein sollten, kommt das eine ganze Menge zusammen. Zur Information für die Obstwiesenbesitzer und Interessierte haben die Aktiven jetzt einen Info-Flyer hergestellt.
▶▶ Hier gibt es nähere Infos und einen Link zum Download des Flyers als PDF.

Seegurken: die Staubsauger der Meere
Seegurken sind farblich eher unscheinbar, von schlichtem Körperbau und sicher keine Sympathieträger unter den Meeresbewohnern. Für die Meere sind sie aber von enormer Bedeutung, wie Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) kürzlich herausgefunden haben. Seegurken werden vor allem für den asiatischen Markt stark befischt. Die neue Studie der Forscher zeigt, wie groß die ökologischen Auswirkungen dieser Fischerei auf Küstenökosysteme wie Korallenriffe oder Seegraswiesen sein können.
▶▶ http://idw-online.de/de/news697509

Insektensterben durch Lichtverschmutzung
Schon lange bekannt, erneut bestätigt: Klimawandel, Pestizide und Landnutzungsänderungen allein können den Rückgang von Insektengemeinschaften in Deutschland nicht vollends erklären. WissenschaftlerInnen vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben nun festgestellt, dass die Regionen, die einen starken Rückgang an Fluginsekten verzeichnen, auch unter einer hohen Lichtverschmutzung leiden. Viele Studien weisen bereits darauf hin, dass künstliches Licht in der Nacht negative Auswirkungen auf Insekten hat und dass diesem Umstand künftig mehr Beachtung geschenkt werden sollte, wenn es an die Ursachenforschung für das Insektensterben geht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news697819

Pikas: Knuffiger Pfeifhase erstmals gefilmt
Ganz im Westen Chinas lebt ein sehr seltener Säuger, der eine gute Plüschtiervorlage abgeben könnte. Erstmals konnte die Ili-Pfeifhase genannte Art gefilmt werden. ▶▶ Mehr

Nach Waldbrand: Die Quokkas kehren zurück
Ein Feuer vernichtete 2015 eine wichtige Zuflucht der letzten Festland-Quokkas. Nun erholt sich die Population wieder - auch dank intensiver Schutzmaßnahmen. ▶▶ Mehr

Botanik: Uralte Baobabs leiden unter mysteriösem Baumsterben
Die ältesten Affenbrotbäume Afrikas wachsen seit 2000 Jahren - und sterben jetzt offenbar nahezu gleichzeitig. Warum gerade jetzt? ▶▶ Mehr

Zukunft für den Nationalpark Senne
Naturschutzverbände in NRW wenden sich gegen die geplante Änderung im Landesentwicklungsplan, die Option zu streichen, nach Aufgabe des Truppenübungsplatzes Senne dort einen Nationalpark zu errichten. Die Naturschutzverbände rufen deshalb zu einer Unterschriftenaktion auf. ▶▶ Mehr

Im Blickpunkt: Der Wolf in BW – jetzt wird’s ernst!
Aus dem LNV-Infobrief Mai 2018: "Ein Wolf hat im Nordschwarzwald Schafe gerissen, insgesamt kamen 40 Tiere um, nachdem bisher nur Einzeltiere zu Wolfsopfern wurden. Der erste "Problemwolf"? Zuvor sind zwei Wölfe totgefahren und einer illegal erschossen worden. Landwirtschaftsminister Peter Hauk fordert Bejagen und Fallenstellen, sein Kollege Franz Untersteller aus dem Umweltministerium rät zu Gelassenheit. Fest steht, dass niemand befürchten muss, bei einem Waldspaziergang verspeist zu werden. In den rd. 20 Jahren Wolfspräsenz in Deutschland hatten wir noch keinen Wolfsangriff auf Menschen, wohl aber jährlich bis zu vier Tote durch Hunde bzw. 50.000 Verletzte durch Hundebisse." ▶▶ Mehr

Kein Obst und Gemüse auf Kosten der Seepferdchen
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald schreibt: "An der spanischen Mittelmeerküste stirbt ein einzigartiges Ökosystem, das Mar Menor. Die 20 Kilometer lange Lagune ist der Lebensraum von Seepferdchen *und vielen anderen Tieren.
Weil deutsche Handelsketten wie ALDI, EDEKA, LIDL und REWE immer weiter die Preise drücken, leiten Landwirte Abwässer in die Natur, um Kosten zu sparen und weiter im Geschäft zu bleiben.
Für unser billiges Obst und Gemüse aus dem Supermarkt sterben nun die Seepferdchen und viele andere Meeresbewohner."
Weitere Infos und eine Petition finden Sie ▶▶ hier.

Deutsche Unternehmen gefährden Umwelt und Menschenrechte
Deutsche Firmen sollten Produkte, die in der Europäischen Union wegen möglicher Gefahren für die Menschenrechte und die Umwelt nicht zugelassen sind, auch im Ausland nicht vertreiben. Eine aktuelle Fallstudie des Öko-Institut zeigt jedoch, dass deutsche Chemieunternehmen besonders gefährliche, in der EU verbotene Pestizide im Ausland anbieten. Ein anderes Beispiel zur Abwrackung von Schiffen belegt, dass deutsche Reedereien ihre Schiffe in Bangladesch entsorgen lassen, obwohl dies verboten ist. ▶▶ http://idw-online.de/de/news697549

21.06.2018

Schreiben der Naturschutzverbände an den Regionalverband vom 01.06.
Im Mai 2018 erhielten wir erstmals Kenntnis von dem Verdacht, dass die Heidelerche, ehemals Brutvogel auf der gesamten Plettenberg-Hochfläche und seit der letzten Abbauerweiterung verschwunden, sich wieder angesiedelt haben könnte. Weil sich der Verdacht erhärtete und damit als Brutvorkommen gewertet werden musste, hielten wir eine Information des Regionalverbandes für dringend erforderlich.
Nachdem jemand, der das Schreiben rein informell erhalten hatte, unser Schreiben völlig unautorisiert an die Presse weitergegeben hatte, brachten ZAK und SchwaBo noch vor der Sitzung jeweils einen Artikel. Wir hatten das erst im Zusammenhang mit einer Presseerklärung weitergeben wollen, doch da war es eben raus.
Wir haben nun unsere "Plettenberg-Seite" ergänzt und geben die Informationen jetzt "offiziell" an die Öffentlichkeit weiter. ▶▶ Plettenberg-Update

Plettenberg: Weg für neues Abbaugebiet geebnet
Die Erweiterung des Kalksteinabbaus auf dem Plettenberg hat auch die Mitglieder der Verbandsversammlung des Regionalverbands Neckar-Alb beschäftigt. Eine Mehrheit hat der Änderung des Regionalplans und der Freigabe neuer Abbauflächen zugestimmt.
Mehr im ▶▶ Schwarzwälder Boten.
Hierzu ein Kommentar:
Es ist unbestritten: Holcim bietet Arbeitsplätze und hilft bei der Finanzierung der Gemeinde-Aufgaben. Ebenso unbestritten ist, dass mit der Festlegung als Abbaugebiet noch keine Abbaugenehmigung erteilt ist – hierzu ist ein immissionschutzrechtliches Genehmigungs­verfahren erforderlich. Aber falsch ist, und dem muss man mit aller Deutlichkeit entgegen treten, dass "diese Eingriffe durch Maßnahmen auf Ausgleichsflächen kompensiert werden (können), so dass einem Abbau nichts entgegenstehe". Für eine Art, die nun damit begonnen hat, ihr ehemals ausgedehntes Brutareal auf der Hochfläche zurückzuerobern, ist der Eingriff in die Rest-Heideflächen auch durch einen verkleinerten Abbau nicht ausgleichbar. Ohne Heideflächen keine Brut! Dass Frau Adrian nun behauptet, die Wiederbesiedlung sei trotz Abbau und Sprengungen geschehen, zeugt wenigstens von fataler Unkenntnis der Brutbiologie und der Lebensraum­ansprüche einer Art, für die das Land Baden-Württemberg ein Sonder-Schutzprogramm aufgelegt hat. Aber Stimmung machen lässt sich damit allemal!
Es bleibt der schale Geschmack, dass sich das Märchen von der Ausgleichbarkeit seit dem allerersten Entwurf des Regionalplans vom Umfang und von der Bewertung her unverändert erhalten hat – obwohl das im Auftrag von Holcim untersuchende Fachbüro zwischenzeitlich nicht mehr umhin kommt, eine streng geschützte Art nach der anderen "neu" zu entdecken. Trotzdem stehen derart deutliche Rechts-Konflikte nicht einmal in der "allgemein verständlichen Zusammen­fassung" für die Mitglieder des Regionalverbandes drin ...

Giftige Kröte erobert Madagaskar
Die Schwarznarbenkröte aus Südostasien hat mit Hilfe der Menschen eine neue Heimat gefunden. Für die einzigartige Fauna der Insel ist das keine gute Nachricht. ▶▶ Mehr

Verschwinden eines Elternteils Hauptursache für Tod der ganzen Brut
Der Tod aller Küken in einem Nest hängt bei Blaumeisen fast immer mit dem plötzlichen und unwiderruflichen Verschwinden eines Elternteils zusammen. Peter Santema und Bart Kempenaers vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen zeigen, dass der verbleibende Elternteil sich dann mehr anstrengt, um wenigstens einige der Küken durchzubringen, was bei zwei Dritteln der Nester auch gelingt. Alleinerziehende Männchen haben generell weniger Erfolg, was unter anderem daran liegen könnte, dass sie nicht brüten und daher die Küken nicht warmhalten können. ▶▶ http://idw-online.de/de/news697234

Seeregenpfeifer vom Mittelmeer brüten an der Nordsee
Biologen der Schutzstation Wattenmeer und des Michael-Otto-Instituts im NABU entdeckten an der nordfriesischen Wattenmeerküste kürzlich zwei Seeregenpfeifer-Weibchen aus dem Mittelmeerraum unter den einheimischen Artgenossen. Im Beltringharder Koog und in St.Peter-Ording waren den Forschern die aus Mallorca und Südfrankreich stammenden Vogelweibchen aufgefallen. ▶▶ Mehr

Soziale Intelligenz bei Raben
Raben wissen über die Beziehungen anderer Bescheid – und agieren strategisch Ein Aspekt sozialer Intelligenz ist die Fähigkeit, sowohl die eigenen Beziehungen als auch die anderer im Auge zu behalten. Diese Fähigkeit kennt man bei Primaten, und auch Kolkraben zeigen dieses Verhalten in Gefangenschaft. In ihrer aktuellen Studie dokumentieren VerhaltensbiologInnen um Georgine Szipl von der Universität Wien, dass wildlebende Raben bei der Futtersuche je nach Publikum unterschiedlich viele "Hilferufe" abgeben. Dies deutet auf ein komplexes Sozialsystem der Tiere hin. Die Ergebnisse dazu erscheinen aktuell im Fachjournal "Proceedings of the Royal Society B". ▶▶ http://idw-online.de/de/news696948

Wie funktioniert der Magnetsinn von Tieren?
Auf ihren oft mehrere tausend Kilometer langen Flügen navigieren Zugvögel erstaunlich präzise. Sie orientieren sich dabei am Sonnenstand, an den Sternen und am Erdmagnetfeld. Wie Vögel und andere Tiere das Magnetfeld eigentlich wahrnehmen und wie sie die entsprechenden Informationen im Gehirn verarbeiten, beschreibt Prof. Dr. Henrik Mouritsen von der Universität Oldenburg in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Nature". Der Neurobiologie, der dieses Thema seit mehr als 15 Jahren erforscht, fasst in seiner Übersichtsarbeit den Stand der Forschung zu Wanderungen im Tierreich und das Wissen über den Magnetsinn zusammen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news697057

Film zur naturverträglichen Nutzung von Windenergie ist online!
Der Bau von Windrädern und der Schutz von Vögeln, Fledermäusen und Co. – geht das zusammen? Welche Konflikte es beim Ausbau der Windenergie geben kann, welche Lösungsmöglichkeiten es gibt und wie Dialog eine naturverträgliche Energiewende unterstützen kann, diese Fragen beantwortet das Video im Projekt "Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz". ▶▶ Mehr

NABU freut sich über Zählrekord im Land
Der NABU freut sich erneut über eine Rekordbeteiligung bei der Stunde der Gartenvögel dieses Jahr: "In Baden-Württemberg konnten wir mit 6.800 Menschen wieder zehn Prozent mehr Vogelfreundinnen und -freunde für das Zählen und Beobachten von Kohlmeise, Amsel und Star begeistern", freut sich Stefan Bosch, Ornithologe und Vogelschutzbeauftragter des NABU im Land. Rund 300 Zählorte (plus acht Prozent) und 10.000 Vögel kamen bei der 14. Stunde der Gartenvögel von Vatertag bis Muttertag hinzu. "Vom 10. bis 13. Mai haben dieses Mal 6.800 Menschen mit Fernglas und Zählkarte über 140.000 Vögel gehört und gesehen und ihre Beobachtungen aus mehr als 4.200 Gärten und Parks an den NABU gemeldet." ▶▶ Mehr

Lasst die Holzfäller nicht ins Welterbe Selous!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e. V. schreibt: "Sie kennen bestimmt dieses Afrika-Bild: weite Savannen, Herden von Büffeln und Antilopen, trottende Elefanten-Familien und im Schatten dösende Löwen. Die Serengeti ist so ein Ort, oder Selous, beides Tierparadiese in Tansania. Doch Selous ist bedroht! Wenn wir nicht schnell handeln, kreischen dort bald die Motorsägen. Mitten im Welterbe-Gebiet will Präsident Magufuli 2,6 Millionen Bäume fällen lassen, um Platz für einen sinnlosen Staudamm zu schaffen." Weitere Infos und eine Petition finden Sie ▶▶ hier.

Nonnen bewahren seltenen Lurch
Um die Bewahrung der Schöpfung geht es einigen mexikanischen Nonnen nur in zweiter Linie. Sie benötigen ein Sekret des Dumerils Querzahnmolchs für Hustensaft - zu dessen Glück.
▶▶ Mehr

10 großartige Erfolge des Naturschutzes
Costa Ricas Regenwälder, Wale oder der saubere Rhein - wenn die Menschheit will, kann sie die Umwelt auch bewahren. Hier werden zehn Beispiele aus aller Welt vorgestellt. ▶▶ Mehr

Energiewende: Wie bleibt unser Stromnetz stabil?
In Zukunft wird unser Stromnetz stärker belastet und deutlich flexibler werden müssen. Wie könnte das gelingen, mit Wind, Sonne und ohne stabilisierende Kohlekraftwerke? ▶▶ Mehr

Schützen Biberdämme vor Hochwassern?
Die Wissenschaftler Prof. Dr. Volker Zahner und Prof. Dr. Carsten Lorz vom Institut für Ökologie und Landschaft der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erarbeiteten in dem Forschungsprojekt "Die Wirkung des Europäischen Bibers auf den natürlichen Wasserrückhalt an ausgewählten Fließgewässern Bayerns" die Grundlagen der hydraulischen und hydrologischen Wirkung von Biberdämmen bei Hochwasserereignissen in Europa. In dem damit in Verbindung stehenden Projekt "ProNaHo" des Lehrstuhls für Hydrologie und Flussgebietsmanagement der TU München erfolgt dann die prozessbasierte Modellierung. ▶▶ http://idw-online.de/de/news697082

14.06.2018

Hechingen-Weilheim: Fünf Jungstörche auf dem Turm
Von Drohnen massiv gestört und vermutlich der Unerfahrenheit des Paares und der Trockenheit geschuldet, war die Brut der im letzten Jahr erstmals nach 50 Jahren wieder auf der Weilheimer Kirche nistenden Weißstörche ums Leben gekommen. In diesem Jahr sitzen nun 5 Junge im Nest und man ist gespannt, wie viele von ihnen durchkommen werden und ob sie beringt werden können. Lesen Sie mehr im ▶▶ Schwarzwälder Boten.

In eigener Sache: Neue Datenschutz-Grundverordnung
Auch wenn wir keinerlei kommerzielle Ziele verfolgen, trifft die neue EU-DSGVO auch uns. Den Bezug des Newsletters hatten wir vorsorglich schon Anfang des Jahres umgestellt. Jetzt muss noch der Internetauftritt rechtssicher umgestaltet werden. Dazu gehört nach Auffassung etlicher Fachleute auch, dass auf jeder einzelnen Seite der Hinweis zum Datenschutz angebracht werden muss. Das können wir aber erst nach und nach leisten, doch ein Anfang wurde mit der entsprechenden Ergänzung der Haupt-Seiten gemacht. Ein Beispiel finden Sie ganz unten auf dieser Seite. Sollten Ihnen in der nächsten Zeit Fehler auffallen und irgendetwas nicht richtig funktionieren, bitten wir um entsprechende Mitteilung.

Halloweenstimmung im Frühling - Proteinreiche Nahrung für Vögel
Kahle, silbrig glänzende Bäume und Sträucher sorgen im ganzen Land seit kurzem verstärkt für Aufsehen bei Spaziergängerinnen und Spaziergängern, Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtnern. Verantwortlich für das Phänomen der gespenstig anmutenden, wie in Seide gewickelten Bäume und Sträucher sind die zumeist harmlosen Gespinstmotten. Besonders beliebt ist das Pfaffenhütchen.
Fachleute gehen von keiner Gefahr aus, denn der Juni-Austrieb wird voraussichtlich alles wieder "in Ordnung" bringen. ▶▶ Mehr

Störche im Aufwind
Wissenschaftler können vorhersagen, welche Störche im Herbst nach Afrika ziehen und welche in Europa bleiben. ▶▶ http://idw-online.de/de/news696118

Einige Wüstentiere können dem Klimawandel besser trotzen als erwartet
Ökologen haben keinen Zweifel daran, dass der Klimawandel die Tiere und Pflanzen auf der Erde beeinflussen wird. Nur wie genau? Das ist oft schwer vorauszusagen. Es gibt bereits Hinweise darauf, dass manche Arten ihr Verbreitungsgebiet verschieben. Viel weniger ist dagegen darüber bekannt, wie einzelne Tiere und Populationen auf die Veränderungen reagieren. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des UFZ in Leipzig haben das nun bei nachtaktiven Wüstengeckos untersucht. Im Fachjournal Ecological Monographs kommen sie zu ermutigenden Erkenntnissen. Mit der Hitze allein werden die Tiere demnach wohl nicht so schnell Probleme bekommen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news696270

Zahl freilebender Berggorillas steigt auf mehr als 1.000
Die jüngste Zählung der vom Aussterben bedrohten Berggorillas (Gorilla beringei beringei) im Gebiet um die Virunga-Vulkane ergab eine Zahl von mindestens 604 Individuen. Zusammen mit den 400 Tieren der einzigen anderen Population, die im Bwindi Impenetrable National Park in Uganda beheimatet ist, steigt damit die Gesamtzahl weltweit freilebender Berggorillas auf mehr als 1.000 Tiere. Der Zensus war ein Gemeinschaftsprojekt der Naturschutzbehörden dreier afrikanischer Länder, in denen Berggorillas leben, mehrerer nicht staatlicher Naturschutzorganisationen sowie des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. ▶▶ http://idw-online.de/de/news696641

Gartenhummel bestäubt effizienter als Honigbiene
Der Anbau vieler Kulturpflanzen ist davon abhängig, dass sie bestäubt werden. Doch nicht alle Insekten sind dabei gleich effizient. Gartenhummeln sind mit ihren langen Rüsseln zuverlässige Bestäuber der Ackerbohne, während die kurzrüsseligen Hummelarten und Honigbienen weniger effektiv sind. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen herausgefunden. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Agriculture, Ecosystems & Environment erschienen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news696711

NABU- Aktionspaket zum Insektensommer
Unter dem Motto "Zählen, was zählt" startet der NABU sein neues Citizen Science-Projekt "Insektensommer" – und ganz Baden-Württemberg kann mitmachen. Werden Sie Teil der Meldeaktion für Insekten! Das Aktionspaket zum Insektensommer bietet praktische Hilfen zur Bestimmung der kleinen Flug- und Krabbeltiere. ▶▶ Mehr

Eine Stunde lang Sechsbeiner beobachten und zählen
Mitmachaktion des NABU Baden-Württemberg: Was krabbelt denn da? Beobachten Sie die kleinen Flug- und Krabbeltiere in Ihrer Umgebung und werden Sie Teil unserer neuen Mitmachaktion. Der erste Beobachtungszeitraum ist vom 1. bis 10. Juni. ▶▶ Mehr

Der französische Biodiversitätsplan
Am 18. Mai hat das französische Ministerium für den ökologischen und solidarischen Wandel eine öffentliche Befragung für den Biodiversitätsplan gestartet. Bis zum 7. Juni können die Franzosen Ihre Meinungen zum Schutz der Biodiversität äußern und damit einen Beitrag zum Verfassen des zukünftigen Biodiversitätsplans leisten. ▶▶ http://idw-online.de/de/news696367

Naturserie "Springwatch" auf BBC
Brigitte Pfister aus Rosenfeld macht uns auf eine sehr interessante Sendereihe auf BBC aufmerksam (auf Englisch): Seit Montag wird wieder 3 Wochen lang 4 mal die Woche je 1 Stunde lang die dort sehr beliebte Naturdoku "springwatch" mit tollen Bildern, interessanten Berichten und wissenschaftlichen Beiträgen gesendet. Dieses Jahr beobachten sie u.a. Nester von Zaunkönig, Sumpfmeise, Blaumeise (11 Junge!), Rabe, Eulen und Mandarinente, deren Nest in einem Baumloch ist. Hier der Link zu den ▶▶ Videoclips.

07.06.2018

NABU Albstadt: Seltene Fauna in Wasser und Luft
Zwei Exkursionen in die Natur hat die NABU-Gruppe Albstadt unternommen. Gerhard Layh und Karl-Fidelis Gauggel führten eine kleine Gruppe zu zwei Stellen, von denen aus man bequem mit Fernglas und Spektiv Vögel beobachten kann, die an und auf dem Wasser leben. Und Dirk Mezger führte durch die Insektenwelt am Ochsenberg.
Einen Kurzbericht finden Sie im ▶▶ Schwarzwälder Boten.

BUND-RV Neckar-Alb: Wir sind umgezogen!
Barbara Lupp: "Der BUND Regionalverband Neckar-Alb hat eine neue, bunte (aber auch verwirrende?) Homepage, die für Smartphones und Tablets besser geeignet ist:
▶▶ http://www.bund-neckar-alb.de. Sie ist auch mangels personeller Kapazität noch nicht perfekt und wir sind für Fehlermeldungen dankbar. Hat jemand Zeit und Interesse, an Homepagestruktur- und Inhalt "mitzubasteln"? - Dann einfach eine Mail an bund.neckar-alb@bund.net schicken."

Wanderfalken verlassen ihre Kinderstube im Kirchturm
Die Wanderfalken im Nistkasten der Heiliggeistkirche in Heidelberg werden flügge. Die ersten Flugversuche kann man ▶▶ live per Webcam miterleben.

Adler schlägt Fuchs schlägt Kaninchen
Manchmal braucht man als Naturbeobachter Glück - so wie der Fotograf Kevin Ebi, der im San Juan Island National Historical Park eine einmalige Jagd beobachten konnte. ▶▶ Mehr

Wenn zwei Luchse Argumente austauschen
Einem Luchs in freier Wildbahn zu begegnen, ist seltenes Glück - gleich zwei dabei zu beobachten und zu filmen, wie sie sich anmaulen, ist unbezahlbar. ▶▶ Mehr

Die Phantomjagd der Virensucher
Wieder ist Ebola auf den Menschen übergesprungen. Und wieder wird man es Fledertieren in die Schuhe schieben. Dabei ist die Beweislage weit dürftiger, als viele meinen. ▶▶ Mehr

Wie Kojoten Amerika eroberten
Kojoten sind eine Ausnahme: Während viele große Fleischfresser seltener werden, breiten sie sich aus - bis hinein in Millionenstädte. ▶▶ Mehr

Dem Tapanuli-Orang-Utan droht der Tod
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Der Tapanuli-Orang-Utan ist eine Sensation. Erst 2017 als eigene Art bestimmt, droht ihm kurz nach seiner Entdeckung schon der Tod. Nur 800 Tiere leben noch, versteckt in den Batang-Toru-Wäldern auf Sumatra. DNA-Analysen haben ergeben, dass sich der Tapanuli-Orang-Utan vor 670.000 Jahren von der Borneo-Primaten-Linie abgespalten hat und nicht vom Sumatra-Orang-Utan. Er steht daher eher dem Borneo-Orang-Utan nahe. Die Existenz des seltensten Primaten ist akut bedroht. China will nämlich einen Staudamm bauen ..."
▶▶ Hier finden Sie weitere Informationen und eine Petition.

31.05.2018

Nachtfalter-Leuchtnächte mit zum Teil recht "magerem" Ergebnis
Die Mitarbeiter der AG Schmetterlinge hatten zumeist ungünstige Witterungsverhältnisse erwischt und so blieben die Funde bei den ersten drei öffentlichen Nachtfalter-Leuchtnächten des Jahres 2018 zum Teil eindeutig hinter den Erwartungen zurück. Nur im Wald unterhalb der Rosenfelder Deponie, wohin man wegen des Windes umgezogen war, kam beim Anflug hinsichtlich Arten und Anzahl Freude auf. Waren in Hechingen und Starzeln nur 12 bzw. 17 Schmetterlingsarten aufgetaucht, so konnten die beiden Kinder in Rosenfeld stolze 46 bewundern. Wer mehr wissen will: Die folgenden Links führen zu den entsprechenden Beobachtungsgebieten im Naturgucker.de, dort muss dann noch "Beobachtungen" ausgewählt werden. Teilweise sind auch Fotos der Falter veröffentlicht.
▶▶ Hechingen Streuobstgebiet (12 Arten) ▶▶ Rosenfeld Nähe Deponie Lerchenbühl (46 Arten) ▶▶ Starzeln zwischen Sportplatz und NSG Nähberg (17 Arten)

NABU-Veranstaltungen in der Presse
Selten haben Redakteur*innen ausreichend Zeit, neben ihren vielen anderen Aufgaben auch noch NABU-Führungen oder Vorträge zu besuchen. In der Presse kommt also in der Regel nur dann etwas, wenn die veranstaltende Gruppe jemanden findet, die/der ein Foto macht und ein paar Zeilen schreibt. Unsere Lokalzeitungen nehmen solche Berichte dann auch immer gerne entgegen.
Aktuelle Berichte gab es nun beim ▶▶ NABU Albstadt und beim ▶▶ NABU Balingen

Biberbau zerstört
In der Ehestetter Talaue oberhalb der Eselsmühle haben Unbekannte in den frühen Morgenstunden des 27. April mit zwei Traktoren einen Biberbau und zwei Biberdämme zerstört. Lesen Sie weiter im ▶▶ Schwarzwälder Boten.

Genehmigte Zerstörung einer Hecke, um Trockenmauer bauen zu können?
Abstruser Vorgang bei Lehrensteinsfeld im Landkreis Heilbronn: Die Gemeinde muss für den Ausgleich eines Gewerbegebiets eine Trockenmauer bauen. Das Landratsamt ermöglicht mit einer Ausnahmegenehmigung, dass eine Hecke abgeholzt wird, damit dort die Trockenmauer errichtet werden kann. Dass dadurch ein Biotop zerstört wird, das auch Arten wie Neuntöter beherbergte, war angeblich nicht bekannt. ▶▶ Zeitungsbericht

Amphibien-Killer-Pilz stammt aus Asien
Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis, von Experten kurz „Bd“ genannt, dezimiert Amphibienbestände in der ganzen Welt. Unklar war bisher allerdings seine Herkunft. Ein internationales Forscherteam, in dem auch zwei UFZ-Wissenschaftler mitgearbeitet haben, hat nun eindeutig bestimmt, dass der Erreger ursprünglich aus Asien stammt. Von dort aus hat er sich weltweit verbreitet und etliche neue genetische Linien entwickelt. Dieser Prozess sei auch weiterhin im Gange und kann das Amphibiensterben sogar beschleunigen, warnen die Forscher im Fachjournal Science. Sie plädieren für ein Ende des internationalen Amphibienhandels, um die Verbreitung verschiedener Bd Linien zu unterbinden. ▶▶ http://idw-online.de/de/news694146

Ameisen: Auf Umwegen schneller ans Ziel
Ameisen nehmen nicht immer den kürzesten Weg, wenn sie es eilig haben. Ihr Navigationssystem bringt sie bisweilen schneller ans Ziel, indem es sie Umwege laufen lässt. ▶▶ http://idw-online.de/de/news695737

Online-Kartierung der Holzbienen
Die Blauschwarze Holzbiene ist eine der auffälligsten heimischen Wildbienen. In den 1980iger Jahren und davor in BW noch als stark gefährdet eingestuft (Rote Liste von 1989), konnte sie sich zwischenzeitlich wieder erholen und war im Jahr 2000 "nur noch" in der Vorwarnliste. Sie hatte davon profitiert, dass in vielen Streuobstwiesen infolge Nutzungsaufgabe der Gehölzschnitt unterblieb und alte Äste besondere bei Hochstämmen belassen wurden. Mit der Online-Kartierung will der AK Wildbienenkataster die Verbreitung der Art besser erfassen und nebenbei auch das Interesse für Wildbienen wecken.
Lesen Sie hier weiter: ▶▶ http://www.wildbienen-kataster.de/

BUND: Retten Sie unser Wasser!
Aus dem BUND-Newsletter: "Krebserregendes Nitrat im Trinkwasser, lebensbedrohliche Keime im Badesee, immer häufigere Hochwasser, Lebens¬räume von Tieren und Pflanzen: zerstört… Das ist heute beängstigende Realität. Unser Wasser geht den Bach runter und die Politik tut kaum etwas dagegen. Eigentlich haben wir starke EU-Gesetze, die unser Wasser schützen. Doch Deutschland setzt sie nicht vernünftig um. Und die anderen Länder auch nicht. Ein riesiger Skandal! Jetzt bahnt sich eine noch größere Katastrophe an: Die EU stellt den Wasserschutz auf den Prüfstand. Und das kann fatale Folgen haben. Unter dem Druck der mächtigen Lobby von Industrie und Agrarchemie könnten die Gesetze dramatisch abgeschwächt werden. Die Konzerne wollen ungehindert ihren Dreck einleiten. Das müssen wir verhindern! Und wer kann unser Wasser jetzt noch retten? Unsere neue Umweltministerin Svenja Schulze! Sie entscheidet bei einer wichtigen EU-Abstimmung am 20./21. September für Deutschland." ▶▶ Hier finden Sie weitere Infos und eine Protest-Möglichkeit.

Mauersegler und Mehlschwalbe bleiben Sorgenkinder
Bis Freitagmittag haben 6.500 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde aus 4100 Gärten und Parks rund 150.000 Vögel gemeldet. Auf den Medaillenrängen ist gegenüber dem Vorjahr alles beim Alten. Seriensieger Haussperling führt klar vor Amsel und Kohlmeise. ▶▶ Mehr

Fotowettbewerb: Faszinierende Insekten
NABU und CEWE laden in einem gemeinsamen Fotowettbewerb dazu ein, die Faszination unserer Insekten in Bildern festzuhalten. Schicken Sie uns Ihre favorisierten Motive zu Insekten in Deutschland. ▶▶ Mehr

EU-Parlament darf dem Lobbydruck der Palmölindustrie nicht nachgeben
Gero Leson und die Deutsche Umwelthilfe schreiben über Change.org: " EU-Parlament, EU-Rat und Kommission scheinen in ihren Verhandlungen zur Erneuerbaren Energien-Richtlinie festgefahren zu sein. Insbesondere die Diskussionen auf EU-Ebene für ein Verbot von Palmöl in Biodiesel gehen weiter. Schreibt heute zum Tag der Artenvielfalt eure persönliche Protestmail an die wichtigen deutschen Mitglieder des Präsidiums des EU-Parlaments...". Weitere Infos und eine Petition finden Sie ▶▶ hier.

Unerwartete Rückkehr der FCKW
Die erste globale Umweltkrise der Menschheit galt eigentlich schon als erledigt. Spätestens im Jahr 2050, verkündete die Weltorganisation für Meteorologie 2014, werde das Ozonloch kein Thema mehr sein. Doch das war wohl zu voreilig: Einige der im vor fast 30 Jahren beschlossenen Montreal-Protokoll verbotenen Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) werden anscheinend seit einigen Jahren nachproduziert. ▶▶ Mehr

Hier waltet die Natur, nicht der Förster
Um den berühmten Königsstuhl auf der Insel Rügen erstrecken sich die »Alten Buchenwälder«, die seit 2011 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören. Ein Urwald entsteht. ▶▶ Mehr

Dem Nordpol wird gerade eingeheizt
Das Eis am Nordpol schmilzt im Moment wieder rapide dahin. Eine außergewöhnliche Wärmewelle treibt die Temperaturen in der Arktis deutlich nach oben. ▶▶ Mehr

24.05.2018

Mottenschau am Leuchtturm - Nachtfalternächte mit der AG Schmetterlinge
Die bunten Tagfalter sind für viele eine ausgesprochene Augenweide. Aber wieso sind auch Nachtfalter oft recht farbenfroh? Gleich mehrfach besteht für die interessierte Bevölkerung Gelegenheit, sich von den Mitarbeitern der AG Schmetterlinge im Zollernalbkreis in die Welt der Nachtfalter einführen zu lassen. So bieten die NABU-Gruppen im Kreis in Zusammenarbeit mit dem BUND und der AG Schmetterlinge im Jahr 2018 gleich 7 öffentliche Leuchtnächte an. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Wölfe: Südwesten braucht effektiven Herdenschutz
Nach dem Wolfsriss in Bad Wildbad sind viele Menschen verunsichert. Ist es trotzdem wichtig, dass Wölfe nach Baden-Württemberg zurückkehren? Der NABU bezieht Stellung:
▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2018/mai/24360.html

Streuobstwiesen im Land sind gefährdeter Lebensraum
Streuobstwiesen bieten Naherholungsraum und Lebensraum für bedrohte und seltene Tiere und Pflanzen im Land. Schmetterlinge und Heuschrecken fühlen sich hier ebenso wohl wie Grünspecht und Gartenrotschwanz. Baden-Württemberg ist spitze beim Streuobstanbau. Die Wiesen im Südwesten bilden mit insgesamt rund 120.000 Hektar Fläche einen sehr großen Teil des Streuobstgebiets Europas, im Albvorland befindet sich mit 30.000 Hecktar sogar die größte zusammenhängende Fläche Europas. ▶▶ Mehr

Die Energie der Sonne naturverträglich nutzen
Damit sich Naturschutz und der Bau von Photovoltaik-Anlagen nicht ausschließen, ist die Standortwahl entscheidend. Wie Naturschutz und Sonnenenergie zusammenkommen und was es bei einem naturverträglichen Ausbau zu beachten gilt, darüber informierten NABU und BUND als Partner des Projekts "Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz" am Freitag beim Seminar "Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Naturschutz" in Singen. ▶▶ Mehr

Unterstützen Sie die NABU-Petition für weniger Pestizide in BaWü
Mohnbiene, Ackerhummel, Feldlerche & Co. brauchen dringend Ihre Hilfe! Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Stimme die Petition des NABU an den baden-württembergischen Landtag – für eine drastische Reduktion der in Baden-Württemberg eingesetzten Pestizidmenge. ▶▶ Mehr

NABU-Landesverband fordert vollständiges Verbot aller Neonikotinoide
Angesichts der anstehenden EU-Abstimmung ruft der NABU die Landesregierung zum Verzicht von Neonicotinoiden auf eigenen Flächen auf. ▶▶ Mehr

Die Mauersegler kommen zurück
Auf die Mauersegler ist Verlass. Ganz gleich, ob unser Winter lang und schneereich war oder kurz und mild: Jedes Jahr pünktlich Mitte April erreicht die Vorhut der schnittigen Flieger Deutschland und ab Anfang Mai sind wieder überall ihre schrillen Schreie zu hören. ▶▶ Mehr

Sommerboten auf Achse - das Schwalbenjahr im Überblick
Aus dem Newsletter des NABU-Bundesverbandes: Schwalben leben knapp die Hälfte des Jahres in unseren Breiten, die andere Hälfte überwintern sie südlich der Sahara. Anlässlich ihrer Rückkehr aus Afrika werfen wir einen Blick auf das Jahr der Sommerboten. ▶▶ mehr

Nestlé, stoppt den Wasser-Irrsinn!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Das Wasser von Vittel macht Schlagzeilen: Während der Konzern Nestlé in dem französischen Ort jährlich 750 Millionen Liter Wasser abzapft, sitzen die Einwohner bald auf dem Trockenen. Über eine Pipeline sollen sie dann mit Trinkwasser versorgt werden.
Schlimmer noch: Nestlé schädigt in Vittel das Grundwasser. Dauerhaft. Der Spiegel fällt um 30 Zentimeter im Jahr. Um 10 Meter ist er bereits abgesackt. 800 Millionen Liter Wasser fehlen jedes Jahr. Etwa so viel, wie Nestlé abpumpt." Hier geht's zur ▶▶ Petition.

Recycling von WEA zwischen Umweltsünde und neuem Ökostandard
Die erste Generation von Windenergieanlagen kommt in die Jahre: Nun muss entschieden werden, ob sie weiterbetrieben, erneuert oder zurückgebaut wird. Mit den Herausforderungen von nachhaltigem Repowering oder Rückbau und Recycling beschäftigen sich auch die Veolia Deutschland GmbH und das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH. Auf einem Symposium auf der IFAT, der Weltleitmesse für Umwelttechnologie, diskutieren beide Unternehmen mit weiteren Projektentwicklern sowie Betreibern von Windenergieanlagen über die verschiedenen Möglichkeiten des Recyclings. ▶▶ http://idw-online.de/de/news694177

17.05.2018

Schwalbenhaus in Margrethausen: Viele Hände schaffen ein Zuhause
Am 21. April wurde im Beisein vieler Leute aus nah und fern das neue Schwalbenhaus in Margrethausen eingeweiht. Der ▶▶ Schwarzwälder Bote berichtete ...

Ausstellung Niels Keck Naturfotografie
Die Gemeindeverwaltung Bodelshausen schreibt: "Der Schüler Niels Keck stellt vom 20. April bis zum 9. Juni 2018 eindrucksvolle Tierfotografien in der Bücherei im FORUM aus. Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 20. April 2018 um 19:30 Uhr präsentiert er einen Naturfilm, den er selbst gedreht hat. Beim Dt. Jugend-Naturfilmpreis in Darß wurde Niels Keck bereits mehrmals ausgezeichnet. Zur Vernissage mit Filmvorführung im FORUM Bodelshausen laden wir Sie herzlich ein." ▶▶ Weitere Informationen

Bee's Inn - Kinder bauen Häuser für Wildbienen
Vom NABU: Bis Ende September 2018 sollen mindestens 500 Nisthilfen gebaut werden - für gefährdete Wildbienen. Hilf uns dabei und sichere dir dein Aktionspaket mit Bauanleitungen, Bestimmungskarte und Samenmischung. ▶▶ mehr beim NABU

Geniales Umweltbildungsmaterial zum Thema Wildbienen
Wildbienenschützer*innen aus der Schweiz haben großartiges Umweltbildungsmaterial entwickelt und stellen es im Internet kostenlos zur Verfügung. Über die Homepage ▶▶ http://www.wildbee.ch/erlebniswerkstatt hat man beispielsweise Zugriff auf ein vielseitiges E-Book mit Hintergrundwissen, Spielen, Vorlagen, Filmen etc. rund um das Leben und den Schutz von Wildbienen - außer für Lehrer*innen auch für alle Naturschutz-Kindergruppen sehr zu empfehlen.

Schwalben-Quiz: Wissen testen und gewinnen!
Der NABU Baden-Württemberg verlost 10 Schwalben-Aktionspakete inklusive Doppelnisthilfen für Mehlschwalben. Einfach die drei Quiz-Fragen richtig beantworten, Lösungswort eintragen und gewinnen! ▶▶ Mehr

Sonne satt, (fast) von den Bergen bis ins Watt – das Birdrace 2018
347 Teams waren bei fast überall herrlichem Frühlingswetter beim 15. bundesweiten Birdrace am Start – so viele wie nie zuvor. Mit "Oh ein Tag, so wunderschön wie heute …" lagen wir offenbar nicht ganz daneben: Nur der Wind trübte mancherorts das Vergnügen, vor allem (und wieder einmal!) in Teilen Süddeutschlands, wo bei bei den radelnden Teams teils "E-Bike-Feeling" aufkam und sich die Sonne nur sporadisch zeigte. Ansonsten lachte die Sonne über den 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vom strahlend blauen Himmel. Damit herrschten sehr ähnliche und damit ungewöhnlich faire Bedingungen. ▶▶ Mehr

Klimawandel verschärft Dürren in Europa
Die globale Klimaerwärmung wird das Problem der Dürren in Europa verschärfen – Dürren werden länger dauern, mehr Flächen und damit mehr Menschen betreffen. Erwärmt sich die Erde um drei Grad Celsius, werden Extremereignisse wie die Dürre im Jahr 2003 künftig in weiten Teilen Europas der Normalzustand sein. Das schreibt ein von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) koordiniertes internationales Autorenteam im Wissenschaftsmagazin Nature Climate Change. Die Forscher haben erstmals beschrieben, wie sich ein globaler Temperaturanstieg von ein bis drei Grad Celsius europaweit auf die Ausbreitung und die Dauer von Dürren auswirken kann. ▶▶ http://idw-online.de/de/news693040

Alternativer Waldzustandbericht: Deutschlands Wäldern geht es schlecht
Zum Tag des Baumes 2018 am 25.04. veröffentlicht die Naturwald Akademie den alternativen Waldzustandsbericht. Dieser belegt, dass fast 90% der Waldfläche Deutschlands in einem naturschutzfachlich schlechten Zustand sind. Die letzten verbliebenen naturnahen Wälder sind kaum geschützt oder bereits vernichtet. Die Analyse der Wälder zeigt auch, dass sie für ein ökologisches Gleichgewicht zu jung sind. ▶▶ http://idw-online.de/de/news693070

Der DGB verkohlt uns
Campact schreibt: Der DGB-Vorstand will umschwenken – und sich gegen die deutschen Klimaziele wenden. Bei vielen Gewerkschaftern sorgt das für großen Unmut. Sie wissen, dass eigentlich Erneuerbare Energien die Arbeitsplätze der Zukunft bringen. Auch Verdi-Mitglied Oliver Wagner kann es nicht fassen. Er streitet nun mit einer Petition dafür, dass sich der DGB konsequent für den Klimaschutz einsetzt.
Wenn Sie Gewerkschaftsmitglied sind, dann unterzeichnen Sie bitte den ▶▶ Appell.
Wenn Sie kein Gewerkschaftsmitglied sind, bitten Sie ein Mitglied darum: ▶▶ hier

So viel Kohlendioxid entsteht durchs Reisen
Der globale Tourismus leistet womöglich einen deutlich größeren Beitrag zum Kohlendioxidausstoß als bislang angenommen, entdeckten Forscher nun. ▶▶ Mehr

Artenvielfalt und Artensterben
Noch ist die Biodiversität nicht in ihrem gesamten Ausmaß bekannt, und doch fegt wohl schon die sechste große Aussterbewelle in der Erdgeschichte durch ihre Reihen. ▶▶ Mehr

10.05.2018

Heidelberg: Die Wanderfalkenwebcam ist online!
Von Anfang März bis Ende Mai kann man die Wanderfalken in Heidelberg live über drei Webcams beim Brüten und Aufziehen des Nachwuchses beobachten, ohne sie zu stören.
▶▶ Mehr

Vom diffusen Mikroplastik zum massiven Bauschutt
BUND-Aktive haben mehrere Fälle im Landkreis Heilbronn aufgedeckt, in denen in großem Stil un- oder schlecht sortierter Bauschutt beim Forstwegebau entsorgt wurde. Ob das an mangelnden Vorschriften liegt oder ob es sich um ein Vollzugsdefizit handelt, ist noch nicht definitiv geklärt. Ähnliche Fälle gab es bzw. gibt es leider auch in anderen Landkreisen. Parallel zu Aktivitäten über Behörden, die Umweltmeldestelle und die Presse wurde deshalb über Campact eine Petition gestartet:
▶▶ https://weact.campact.de/petitions/keine-abfalldeponien-in-deutschlands-waldern

Knuffige Kängururatte nach Jahrzehnten wiederentdeckt
Mehr als 30 Jahre galt sie als verschollen und als Opfer der Landwirtschaft. Doch die San-Quintin-Kängururatte hat überlebt. ▶▶ Mehr

Umweltkriminalität: Unglaublicher Fund auf Madagaskar
Einen nicht ganz alltäglichen Fall von Kriminalität gibt es auf Madagaskar: Schmuggler horteten mehrere tausend Schildkröten. Übler Geruch enttarnte sie. ▶▶ Mehr

Gespitzte Ohren: Wie Fledermäuse verschiedene Hörereignisse gleichzeitig auswerten
Fledermäuse können nicht nur die Information der Echos ihrer Ultraschalllaute zur Beutesuche nutzen, sondern gleichzeitig auch akustische Signale, die von der Beute selbst ausgehen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen zeigen in einer neuen Studie, dass Große Hufeisennasen solche kombinierten Hörereignisse nutzen, um die begrenzte Reichweite der Echoortungslaute deutlich zu vergrößern. ▶▶ http://idw-online.de/de/news693443

ILN Bühl: 30 Jahre im Einsatz für Mensch und Natur
Die Bilanz der vergangenen 30 Jahre kann sich sehen lassen: Sie reicht von der Projektskizze zum ersten Nationalpark des Landes über den Einsatz für eine zeitgemäße Jagd bis hin zu Luchspfad. ▶▶ Mehr

BUND-Kommentar: Landesregierung muss Klimaschutz vorantreiben
Die Treibhausgas-Emissionen in Baden-Württemberg sind laut einer ersten Schätzung des Statistischen Landesamts 2016 das zweite Jahr in Folge gestiegen. Die Landesregierung ist nun gefordert, den Klimaschutz wirksam voranzutreiben. ▶▶ Mehr

"Straw Wars"
Aus dem NABU-Newsletter: Wer von euch hat Plastikstrohhalme zu Hause? Ich muss es ja zugeben – ja ich habe noch Altbestände in meiner Küche. Ein Paket stammt aus einem bekannten Möbelkaufhaus, das sie in Riesenpackungen vertreibt. Doch wann benutze ich die schon mal? Eigentlich nur bei Partys in Cocktails. Natürlich habe ich auch Papierstrohhalme, wer die jedoch schon mal benutzt hat, weiß, dass sie sich schnell auflösen. Nicht sehr angenehm. ▶▶ zum NABU-Blog

Film ab: Bio-Was? Biotopverbund im Film kurz erklärt
Der BUND erklärt: Warum Bienen, Schmetterlinge und Wildkatzen verbundene Lebensräume brauchen. Und wie aus Naturinseln eine neue Heimat für Feldhasen, Schmetterlingen und Kröten entstehen kann. ▶▶ Film ansehen

Biologische Vielfalt von grünlanddominierten Kulturlandschaften unter der Lupe
Die abnehmende Biodiversität in unseren Ökosystemen ist ein wachsendes Thema in den Medien. Die nationale Biodiversitätsstrategie und die bayerischen Strategie zum Erhalt und zur Steigerung der biologischen Vielfalt haben sich zum Ziel gesetzt, gerade außerhalb von Schutzgebieten besonders artenreiche Bereiche zu erhalten und sinnvoll miteinander zu verbinden. Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf untersucht in einem dreijährigen vom Freistaat Bayern geförderten Forschungsprojekt, welche Lebensräume in grünlanddominierten Landschaften besonders artenreich sind, welche Vielfalt an Arten und Vegetationstypen vorhanden ist und was mehrjährige Naturschutzmaßnahmen bewirken können.
▶▶ http://idw-online.de/de/news692891

Kein Freihandel für Palmöl in der EU!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e-V. schreibt: "Umweltgruppen aus Indonesien und Europa sind alarmiert. Vor den Verhandlungen über ein Freihandels-abkommen zwischen den beiden Partnern setzte Indonesien offenbar die EU-Delegation unter Druck. Nicht nur ärgert sich Indonesien über europäische Ansätze, in den nächsten Jahrzehnten weniger Palmöl als Kraftstoff einzusetzen. Indonesien hat auch vor der WTO gegen Handelsbarrieren geklagt. Indonesien schlägt sogar vor, gegen Palmöl-Kritiker vorzugehen. Minister Luhut Panjaitan wirbt derzeit in Europas Hauptstädten plus Brüssel dafür, dass die EU weiterhin Palmöl aus Indonesien kauft. Der Mann - ein Ex-General - ist dabei nicht zimperlich." Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Ohne Erneuerbare wird das nichts!
Chris Methmann und Lisa Lehmann von Campact schreiben: "Das schmerzt sehr! Schon wieder drischt die CDU auf den Klimaschutz ein: Erst schlägt Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) einen Kohleausstieg im Schneckentempo vor. Dann poltern Unionspolitiker gegen die Besteuerung des Klimakillers CO2. Und jetzt will die Union auch noch den wichtigen, zusätzlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien lahmlegen.
Erst letzte Woche schmiss Altmaier ein Sonderprogramm für den Ausbau von Sonne und Wind aus einem Gesetzesvorschlag.[4] Das Brisante daran: Die Koalition wollte eigentlich genau mit diesem Programm das Klimaschutzziel 2020 zumindest teilweise retten. Verschleppt Altmaier das jetzt, ist es endgültig aus mit dem Klimaziel."
▶▶ Hier können Sie weiterlesen und einen Appell unterzeichnen.

Größter Elektrolaster der Welt nimmt Arbeit auf
Der Muldenkipper «eDumper» ist das größte Elektrofahrzeug der Welt und steht ab dem 20. April in einem Steinbruch in Péry im Berner Jura im Einsatz. Zusammen mit Industriepartnern haben die Berner Fachhochschule BFH, die NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs und die Empa den umweltfreundlichen Laster entwickelt. ▶▶ http://idw-online.de/de/news692879

03.05.2018

Schwalbenschutz verkehrt?
In einer Kleinstadt im Hohenzollerischen erhielt ein Hausbesitzer den amtlichen Auftrag, für die unerlaubte Entfernung von Schwalbennestern eine festgelegte Anzahl von Nisthilfen als Ersatz anzubringen. Bei der Umsetzung hatte er leider kein "glückliches Händchen". Es ist zu hoffen, dass das bis zur Rückkehr der Schwalben korrigiert ist.
▶▶ https://naturgucker.de/?verein=zollernalb&bild=-1946113097

Eine mächtige Branche: Zementindustrie
In einem diesbezüglichen Vorstoß des Balinger AfD-Abgeordneten Stefan Herre wird auf eine Internetquelle verwiesen, der folgendes zu entnehmen ist: "Fast alle deutsche Zementwerke verbrennen Abfall, um auf billige Weise ihren enormen Energiehunger zu stillen. Bürger in der Nähe der Anlagen sind besorgt und wollen, dass sie die modernsten Schadstofffilter verwenden. Auch das Land Baden-Württemberg befürwortete den Einsatz solcher Technologien – konnte sich jedoch gegen den Widerstand der Industrie nicht durchsetzen."
Weitere Informationen unter ▶▶ correctiv.org.

Raben legen "Geld" zurück
Raben – die gefiederten Primaten – sind erstaunlich intelligente Vögel. Schwedische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sie nicht nur Nahrungsbrocken für die nächsten Tage verstecken, sondern sie planen noch einen Schritt weiter! ▶▶ weiter im birdnet.de

Europas Fledermäuse überleben Krankheit, die in Nordamerika ein Massensterben auslöst
In Nordamerika sind in den vergangenen zehn Jahren mehr als sechs Millionen Fledermäuse in ihren Winterquartieren am Weißnasensyndrom verstorben. Auslöser für das Massensterben ist ein Pilz. Fledermausforscher der Universität Greifswald haben herausgefunden, dass die Sterbe­rate in den Winterquartieren der europäischen Fledermäuse dagegen sehr gering ist und nicht in Zusammenhang mit der Pilzerkrankung steht. Die Wissenschaftler vermuten, dass sich die europäischen Fledermäuse seit langem an den Pilz angepasst haben und dieser versehentlich aus Europa nach Nordamerika verschleppt wurde. Ihre aktuellen Forschungs­ergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift Mammal Review veröffentlicht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news692671

Milane kennen lernen!
Jetzt im zeitigen Frühjahr kreisen die Milane wieder über das Land. Milane sind imposante Greifvogel mit langen Flügeln und Schwänzen. Da sie nicht versteckt im Wald leben, sondern sich oft segelnd und im Wind surfend in der freien Landschaft sehen lassen, sind sie vielen Menschen bekannt. Manchmal ist es allerdings nicht einfach, die beiden heimischen Arten auseinander zu halten. ▶▶ weiter im birdnet.de

Stärkere Belege für Abschwächung des Golfstromsystems
Die als Golfstromsystem bekannte Umwälzströmung im Atlantik – eines der wichtigsten Wärmetransportsysteme der Erde, das warmes Wasser nach Norden und kaltes Wasser nach Süden pumpt – ist heute schwächer als je zuvor in den vergangenen 1000 Jahren. Temperaturdaten von der Meeresoberfläche liefern neue Belege dafür, dass sich diese große Ozeanzirkulation seit Mitte des 20. Jahrhunderts um etwa 15 Prozent verlangsamt hat. Das zeigt eine Studie, die jetzt von einem internationalen Wissenschaftlerteam in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde. Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist der Hauptverdächtige für diese beunruhigenden Beobachtungen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news692148

19.04.2018

Naturschutzverbände beziehen Stellung zum Gesteinsabbau am Plettenberg
Wenngleich der Antrag auf Gesteinsabbau am Plettenberg noch nicht vorliegt und das immissions­schutzrechtliche Verfahren noch nicht angelaufen ist, waren die Naturschutzverbände zur Stellung­nahme zum Regionalplan-Änderungsverfahren aufgerufen, in dem u.a. die Umwandlung des seitherigen VRG "Rohstoffsicherung" im Bereich des Steinbruchs am Plettenberg teilweise in ein erweitertes Vorranggebiet "Abbau oberflächennaher Rohstoffe" vorgesehen ist. Wie schon in der Vergangenheit lehnen die Naturschutzverbände im Zollernalbkreis das Vorhaben ab. Ein Zitat aus der Stellungnahme: "Die nun für die Ausweisung als VRG Gesteinsabbau vorgesehene Fläche ist der letzte Rest eines ehemals ausgedehnten Biotopverbund trockener Biotope, der trotz seiner hohen naturschutzfachlichen Wertigkeit (= bis zum Abbau regelmäßig besetzter Brutplatz der Heidelerche) in früheren Verfahren preisgegeben wurde. Dass die geringere Wertigkeit der Rest-Fläche nun als Argument dienen soll, einen weiteren Abbau "naturverträglicher" erscheinen zu lassen, ist schwer zu ertragen."
Die ganze Stellungnahme finden Sie ▶▶ hier.

Schwäbischer Albverein Dotternhausen: Anzeige ist ein Affront
Der Schwäbische Albverein Dotternhausen hat seine Hauptversammlung im Sportheim abgehalten. Vertrauensfrau Ilse Ringwald ging dabei auf die Anzeige wegen der Pflegemaßnahme der Wacholderheide ein. Auch Bürgermeisterin Monique Adrian führte aus, die Wacholderheide benötige Pflege und zeigte sich tief betroffen über die Anzeige: Die Maßnahme sei mit dem Landratsamt abgesprochen worden. Würden den Helfern solche Steine in den Weg gelegt, werde das ehrenamtliche Engagement zurückgehen. Lesen Sie mehr im ▶▶ Schwarzwälder Bote
Hierzu ein Kommentar: Bei der Rodungsaktion im November waren auch in unserem Newsletter wegen des Zusammenhangs mit dem Streit um den Plettenberg-Abbau sowohl Umfang als auch Zeitpunkt der Maßnahme kritisiert worden. Sich nun einfach "jammernd" hinzustellen und zu behaupten, das sei doch alles im Detail mit dem Landratsamt abgesprochen gewesen, grenzt schon an Unbelehrbarkeit. Denn es ist einfach nicht wahr! Es wäre zu wünschen, das Landratsamt könnte dies einmal klarstellen. Man mag von den Aktivitäten der Bürgerinitiative genervt sein - das berechtigt jedoch nicht dazu, sich Recht und Wahrheit so hinzubiegen, wie man es gerade braucht.

Plakette Schwalbenfreundliches Haus in Bisingen vergeben
Die NABU-Gruppe Bisingen-Grosselfingen hat – rechtzeitig vor der Rückkehr der Schwalben – ein Gasthaus mit der Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" ausgezeichnet. Der Eigentümer hatte extra die zwei vorhandenen Nester um weitere Nisthilfen ergänzt, damit die Auszeichnung mit dem hübschen Schildchen möglich wurde. Wir drücken die Daumen, dass die neuen Nester schon in diesem Jahr bezogen werden! ▶▶ Zeitungsbericht

Weilheim: Die Störche sind wieder da
Weilheim hat sein Storchen-Paar wieder. Nachdem der erste der beiden schon am Donnerstag eingetroffen war, kam am Freitag nun auch der zweite Langschnäbler wieder auf dem Kirchturm an. ▶▶ Mehr

Eine Heimat für Mauersegler
Karl-Otto Gauggel und Gerhard Pfaff aus Harthausen schaffen Nistkästen für eine Vogelart, die in Bedrängnis ist. Sie hoffen, dass sie bald bewohnt werden.
Mehr im ▶▶ https://www.zak.de/artikel/details/412771/Hartahusen-Eine-Heimat-fuer-Mauersegler

80 Jahre Naturschutzgebiet: Der Schatz am Mindelsee
Das Naturschutzgebiet Mindelsee gehört zu den wichtigsten Hotspots der Artenvielfalt in Baden-Württemberg: Schilfflächen und Streuweisen, Trockenrasen und naturnahe Nadel- und Laubwälder – die strukturreichen Lebensräume rund um den See beheimaten einen seltenen Schatz an Pflanzen- und Tierarten. 2.000 Tierarten leben hier. ▶▶ Mehr

Wenn Feinde zu Helfern werden
Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Dass dieses Prinzip auch für Krabbenspinnen und Blütenpflanzen gilt, zeigen nun UZH-Forschende. Die Spinnen fressen oder vertreiben zwar nützliche Bestäuberinsekten wie Bienen. Sie werden von der Pflanze aber mit einem Duftstoff zu Hilfe gerufen, sobald Fraßinsekten die Blüten befallen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news692175

Warum manche Käfer Alkohol mögen
Der Ambrosiakäfer sucht gezielt nach Alkohol. Nun haben Forscher herausgefunden, warum er das tut: Es liegt an seinem ausgeklügelten landwirtschaftlichen System. Mit Alkohol als "Unkrautvernichter" optimiert der Käfer seine Ernte. ▶▶ http://idw-online.de/de/news691878

Die Hauptstadt der Nachtigallen kann von allen erforscht werden
Ein Citizen Science Projekt als Beispiel: Singt die heimische Nachtigall in Dialekten, gibt es regionale Unterschiede? Welche Brutstätten bevorzugt sie und welche Sehnsüchte verbinden Menschen mit dem Nachtigall-Gesang? Das Museum für Naturkunde Berlin (MfN) will diesen Fragen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürger in der kommenden Nachtigallsaison zwischen Mai und Juli in dem Bürgerforschungs-Projekt "Forschungsfall Nachtigall" nachgehen, die gewonnenen Daten wissenschaftlich bearbeiten und Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen geben. ▶▶ http://idw-online.de/de/news692242

Verhaltensforschung: Schlaue Lemuren bekommen die meiste Zuneigung
Schlaue Lemuren haben mehr Freunde. Und dafür müssen sie nicht viel mehr tun, als allen zu zeigen, wie clever sie sind. ▶▶ Mehr

Insektensterben: Die dunkle Seite des Lichts
Ein altbekanntes Problem, erneut erforscht: Immer mehr Kunstlicht erhellt die Nacht. Welche Folgen das hat, sollen nun Studien ergründen. Schon jetzt weiß man: Die Insekten trifft es am härtesten. ▶▶ Mehr

Insektensterben - Petition von Dr. Robert Trusch und der Deutsche Umwelthilfe
Leider stehen heutzutage schon ein Drittel aller Schmetterlingsarten Deutschlands auf der Roten Liste! Schuld daran sind die intensive Landwirtschaft, Überdüngung und Pestizide – vor allem Neonikotinoide, die unsere Schmetterlinge vergiften. Deshalb starte ich gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe diese Petition. Wir fordern die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf, endlich etwas gegen das Sterben der Schmetterlinge zu unternehmen. Bitte unterstützt diese Petition mit eurer Stimme! ▶▶ zur Petition

Miombo-Wald vor gigantischem Zellstoffprojekt retten!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Eine Handvoll Jobs und säckeweise Cash für einen Konzern – oder intakter Wald, der Tausenden Einheimischen eine Lebensgrundlage und ungezählten Tieren einen Lebensraum bietet? Die Antwort dürfte klar sein, wenn man das Herz am rechten Fleck hat: Wir müssen den Wald bewahren. Doch in Mosambik droht das Gegenteil: Für ein gigantisches Zellstoffprojekt soll artenreicher Miombo-Wald gerodet werden. Die Firma Portucel will riesige Eukalyptus-Plantagen anlegen – mit Geld von der Weltbank." ▶▶ zur Petition

12.04.2018

Stau der Zugvögel in der Bodenseeregion
Nach dem Kälteeinbruch und der aktuellen Phase mit wärmeren Temperaturen löst sich der Stau der Zugvögel in der Bodenseeregion auf. Sibirische Kälte hatte die Vögel auf der Durchreise zu ihren Brutgebieten zu einem längeren Aufenthalt am Bodensee gezwungen. ▶▶ Mehr

Ausbau Photovoltaik-Freiflächenanlagen
Mit der Freiflächenöffnungsverordnung von 2017 will die Landesregierung die Rahmenbedingungen für baden-württembergische Projekte bei den bundesweiten Ausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen deutlich verbessern. Damit neue Solarparks natur-, landschafts- und landwirtschaftsverträglich ausgebaut werden, hat das UM jetzt Hinweise für die kommunale Bauleitplanung herausgegeben. Den Trägern der Bauleitplanung kommt eine aktive und lenkende Rolle beim Ausbau der Freiflächen-PV zu. ▶▶ Mehr

Silberreiher im deutschen Winter: woher und warum?
Seit Jahren nimmt die Zahl der weißen Reiher im Winterhalbjahr in unseren Breiten zu. Fast immer sind es Silberreiher, die elegant über die Wiesen schreiten, wie angenagelt auf Mäuse warten oder auf gewölbten Flügeln mit ruhigem Flug durch die Flussaue rudern. Was machen die hier? Und woher kommen sie? ▶▶ weiter im birdnet.de

Märzrätsel: Alle da?
Lange mussten wir warten! In Zeiträumen, in denen in anderen Jahren schon Rauchschwalben über das Land fliegen, herrscht 2018 hier eiskalter Wind, Bodenfrost, Schnee und Zugstau. Aber jetzt geht's los. Da kommen Fragen und Übungen zu den frühen Kündern des Frühlings gerade richtig (auch wenn wir jetzt schon April haben) ... ▶▶ weiter im birdnet.de

Seevögel als Verlierer des Klimawandels
Keine Anpassung der Brutzeiten an veränderte Bedingungen – Gießener Wildbiologe Johannes Lang erforscht Falkenraubmöwen auf Grönland. ▶▶ http://idw-online.de/de/news691738

Biodiversität: In Frankreich schwinden die Vogelbestände auf dem Land mit rasanter Geschwindigkeit
Der katastrophale Rückgang von einem Drittel der Vogelarten in Landwirtschaftsgebieten innerhalb von 15 Jahren in Frankreich sei auf die landwirtschaftliche Praxis zurückzuführen, so die Ergebnisse der neuesten Studien des französischen Forschungsinstituts CNRS [1] und des Museums für Naturkunde. ▶▶ http://idw-online.de/de/news691553

Mehr Wildbienenarten nach 20 Jahren im Botanischen Garten München durch Klimaerwärmung
Mindestens 106 Wildbienenarten kommen im Botanischen Garten München-Nymphenburg vor, eine Zahl, die sich in den letzten Jahren durch das Hinzukommen von 15 wärmeliebenden Arten erhöht hat. ▶▶ http://idw-online.de/de/news691266

Pestizide machen Bienen das Lernen schwer
Wissenschaftlerinnen der Universität Würzburg haben den Einfluss eines neuen Pestizids auf die Honigbiene untersucht. Hoch dosiert zeigt es einen negativen Einfluss auf die Geschmacks­wahrnehmung und das Lernvermögen der Tiere. ▶▶ http://idw-online.de/de/news691567

Bäume wachsen in artenreicher Nachbarschaft deutlich besser als in Nachbarschaft zur gleichen Art
Ein wohl seit jeher besonders faszinierendes Themenfeld der Ökologie ist die Erforschung des Zusammenlebens von Pflanzen, insbesondere dann, wenn sich diese den größten und langlebigsten Organismen unseres Planeten, den Bäumen, widmet.
▶▶ http://idw-online.de/de/news691219

Geier: Ausgehungert und vergiftet
Die Odyssee des Gänsegeiers Gypsi durch Deutschland und Europa zeigt, warum die majestätischen Greifvögel nicht längst wieder bei uns heimisch geworden sind. ▶▶ Mehr

Hilfe, wir ersticken im Plastik: Die EU muss handeln!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "PET-Flaschen, Obst- und Gemüseverpackung, Kleidung: Unser Alltag steckt voller Kunststoff. Entsprechend groß ist der Berg aus Plastikmüll – europaweit werden nur 30 Prozent recycelt. Wir fordern: Schluss mit dem Plastikwahn!" ▶▶ Zur Petition

Stand-by von Windturbinen bei schwachem Wind reduziert Kollisionsrisiko von Fledermäusen
Die zunehmende Nutzung von Windkraftanlagen stellt für Vögel und Fledermäuse ein Risiko dar. Schweizer Forschende unter der Leitung der Universität Bern konnten nun anhand des Flugprofils von Fledermäusen zeigen, dass das Nichtanschalten von Windturbinen bei niedrigen Windgeschwindigkeiten das Kollisionsrisiko von Fledermäusen mit den Rotoren um 95% reduziert. Diese Maßnahme ist einfach umsetzbar und würde nur einen marginalen Verlust der Stromproduktion bedeuten. ▶▶ http://idw-online.de/de/news691225

Vorbildliche Praxisbeispiele für kommunalen Klimaschutz veröffentlicht
Im Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2017" wurden neun "Ausgezeichnete Praxisbeispiele" prämiert. Die guten Beispiele sind in einer Online-Publikation dokumentiert.
▶▶ http://idw-online.de/de/news691488

Sanitärhiebe im Wald: oft vorgeschobener Grund für Holzernte
Umfangreiche Holzeinschläge in geschützten Wäldern nehmen weltweit zu. Als "Sanitärhiebe" sollen sie etwa sturmgeschädigte Waldflächen vor Borkenkäferbefall schützen. Jedoch wird dieses Instrument laut einer Würzburger Studie viel zu häufig angewendet.
▶▶ http://idw-online.de/de/news691344

Stromgestehungskosten: Photovoltaik und Onshore-Wind sind günstigste Technologien in Deutschland
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben heute die vierte Auflage ihrer Studie zu den Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien vorgelegt. Darin analysieren sie die aktuellen Kosten und prognostizieren die weitere Entwicklung auf Basis von technologiespezifischen Lernraten und Marktszenarien bis zum Jahr 2035.
▶▶ http://idw-online.de/de/news691157

"Aufforderung zur Kriminalität"
Die NRW-Landesregierung hat die Stabsstelle gegen Umweltkriminalität zerschlagen. Eine Maßnahme, der Wirtschaft das Leben zu erleichtern, kommentiert Jürgen Döschner, der als Umwelt- und Energieexperte für ARD und WDR arbeitet. ▶▶ Mehr

Petition "Weideprämie auch für Schäfer – jetzt!"
Sven de Vries ist einer der wenigen Wanderschäfer, die es in Deutschland noch gibt. Denn ihre Existenz ist bedroht! Deshalb fordert er mit hunderten Schäfer*innen bei der Demonstration vor dem Landwirtschaftsministerium in Berlin die Einführung einer Weidetierprämie. Knapp 100.000 Menschen haben sich seiner Petition bisher bereits angeschlossen. Er bittet auch Sie darum zu unterschreiben, damit die Politik versteht, wie wichtig die Schäferei - eine der letzen artgerechten Nutztierhaltungen - ist! ▶▶ Zur Petition

Billigfleisch macht Bauern platt – weitere Petition
Campact schreibt: "Das neue TTIP steht kurz vor Abschluss: Mercosur, das Handelsabkommen mit Lateinamerika. Mit ihm kommt massenhaft Billigfleisch in die EU. Kleine Höfe sterben, die EU-Landwirt/innen gehen pleite. Stoppen Sie jetzt Mercosur – mit Ihrer Unterschrift!" ▶▶ Zur Petition

05.04.2018

Ergänzungsmaterial zur Aktion "Erlebter Frühling"
Die NAJU ruft auch 2018 wieder bundesweit kleine Naturforscher/-innen dazu auf, Frühlingsboten vor der eigenen Haustür zu entdecken. Online gibt es passendes Zusatzmaterial wie Forscher­karten, Bauanleitungen und Aktionsvorschläge zu den diesjährigen Frühlingsarten. ▶▶ Mehr

Erlebter Frühling: Der Wettbewerb für kleine Naturforscher*innen
Raus aus dem Haus, rein in die Natur: So lautet das Motto des bundesweiten Kinderwettbewerbs "Erlebter Frühling". Jedes Jahr wählt die Naturschutzjugend vier Frühlingsboten. Das sind solche Tier- und Pflanzenarten, die mit ihrem Auftreten charakteristisch für den Beginn des Frühlings sind. Kinder von drei bis zwölf Jahren sind aufgerufen, die Frühlingsboten vor der Haustür zu suchen und zu erforschen. In diesem Jahr sind die Frühlingsboten die Honigbiene, der Apfelbaum, die Zwerg­fledermaus und der Star, der vom NABU zum Vogel des Jahres 2018 gewählt worden ist. ▶▶ Mehr

Naturtagebuch: Kleine Naturforscher*innen auf der Pirsch
In jedem Jahr veranstaltet die BUNDjugend den Bundeswettbewerb Naturtagebuch, bei dem Kinder zwischen 8 und 12 Jahren in ganz Deutschland mitmachen können - auf eigene Faust, zusammen mit Freund*innen oder mit der ganzen Schulklasse.
Weitere Informationen unter ▶▶ http://www.bundjugend.de/projekt/naturtagebuch/

Keine Hoffnung mehr für das Nördliche Breitmaulnashorn
Es hat sich abgezeichnet, nun ist es offiziell: Das letzte Männchen der beinahe ausgestorbenen Unterart kann den Fortbestand der Population nicht sichern. ▶▶ Mehr

Verhaltensforschung: Auch verschiedene Fledermausarten lernen voneinander
Fledermäuse schauen sich artübergreifend Tricks von anderen ab. Eine unerwartete Kooperation, die vermutlich das Überleben der Flugsäuger sichert. ▶▶ Mehr

Schelladler Tõnn auf Frühjahrstour durch Deutschland
Über Schelladler Tõnn muss man unter Vogelkundlern nicht mehr viele Worte verlieren. Der berühmte in Estland besenderte Schelladler fasziniert europäische Vogelbeobachter bereits seit 2008. Zweimal jährlich überfliegt der Adler beim Wechsel zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet viele Länder Europas. Die Sichtbeobachtungen sind dennoch bislang rar. ▶▶ Mehr

Mehr Nachhaltigkeit bei der Bioenergie
Bioenergie hat viele Vorteile. Sie kann (fast) überall erzeugt werden, ist speicherbar und kann so Verbrauchsschwankungen ausgleichen. Sie ist vielseitig und lässt sich als Strom, Wärme und Kraftstoff nutzen. Zunehmend werden jedoch auch ihre Schattenseiten sichtbar. Bioenergie tritt in Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Nahrungsproduktion, führt zu erhöhten Agrarimporten (mit Folgen in den Herkunftsländern), kann zur Intensivierung und Monotonisierung der Feldflur führen und tritt im Wald in Konkurrenz zu stofflicher Nutzung und zu Biodiversitätszielen.
Der LNV hat sich in der Vergangenheit für den Ausbau der Bioenergienutzung ausgesprochen, allerdings auch auf ihre Grenzen hingewiesen. Nun wurden die Positionen überprüft und aktualisiert. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

30.03.2018

Aktionsjahr der Artenvielfalt ist eröffnet
Der Fachbereich Naturschutz hat die ökologisch sinnvolle Pflege kommunaler Grünflächen in den Mittelpunkt eines Informationsnachmittags gestellt. Zahlreiche Mitarbeiter der Städte und Gemeinden folgten der Einladung. Der Umweltbeauftragte der Stadt Bad Saulgau, Thomas Lehenherr, und Stadtgärtner Jens Wehner berichteten über ihre Erfahrungen zum modifizierten Grünkonzept. Das Thema "Arten- und Insektensterben" wird das Landratsamt im Rahmen eines "Aktionsjahres der Artenvielfalt" mit verschiedenen Veranstaltungen aufgreifen.
Die Präsentation der Vertreter der Stadt Bad Saulgau können Sie ▶▶ hier downloaden.

Attraktive Schmetterlingsraupen züchten? Ein Update ...
Unlängst hatten wir Sie auf einen interessanten Zucht-Bericht auf den Seiten der AG Schmetter­linge hingewiesen. Zwischenzeitlich sind weitere vier Berichte veröffentlicht worden und außer dem Schlehenspinner können Sie nun auch die Entwicklung vom Schwalbenschwanz, der Kupferglucke, der Kleinen Pappelglucke und vom Pergament-Zahnspinner betrachten - fast immer vom Ei zum fertigen Falter. Die Links dazu finden Sie ▶▶ hier - in der letzten Tabellenzeile unter "Zuchtberichte".

"Neue" Atomenergie - eine Lösung auf der Suche nach Alternativen?
Im Zusammenhang mit ihrem Kampf gegen bereits genehmigte und noch nicht einmal konkret geplante Windenergieanlagen im Zollernalbkreis haben verschiedene Herren, verbunden mit teils drastischen Vorwürfen, immer wieder Atomreaktoren der neuen Generation ins Spiel gebracht. Als Stichworte sind hier "Thorium-Reaktoren" und die "Dual-Fluid-Technologie" gefallen.
▶▶ Leserbrief Michael Thorwart
▶▶ Leserbrief Rudolf Seuffer
Natürlich haben wir von der Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände im Kreis keine Ahnung davon und diese theoretische Diskussion geht aus unserer Sicht auch an der Frage vorbei, ob eine bestimmte Anlage aus Naturschutzgründen errichtet werden darf oder nicht. Aber es gibt andere, die sich damit beschäftigt haben, so dass nicht ausschließlich die bereits genannten Werbe-Plattformen im Stile des unsäglichen Films "Unser Freund das Atom" aus dem Jahr 1957 betrachtet werden müssen. Zwei Quellen sollen deshalb als ergänzende Lektüre zur Meinungsbildung ausdrücklich empfohlen werden:
▶▶ http://www.bund-rvso.de/thorium-reaktor-fluessigsalz-klein.html - eine Seite des BUND Regionalverbandes Südlicher Oberrhein; schwer zu lesen, aber sicherlich umfassend aufbereitet und interessant
▶▶ https://energiestiftung.ch/files/energiestiftung/publikationen/pdf/2017_Oeko-Institut_Gen_IV.pdf - eine Studie des Ökoinstitut Darmstadt im Auftrag der Schweizerischen Energie-Stiftung

Steinkauz-Projekt des NABU Haigerloch in der Presse
Auch die Lokalpresse hat über die Aktion des NABU Haigerloch berichtet. Lesen Sie weiter
▶▶ Hohenzollerische Zeitung (nur begrenzt kostenlos lesbar)
▶▶ Schwarzwälder Bote

"Pestizidfreie Kommune": 181 Städte und Gemeinden gegen Glyphosat
Zum Tag des Artenschutzes am 03. März 2018 zieht der BUND eine erste positive Zwischenbilanz des Projekts "Pestizidfreie Kommune". Auf einer interaktiven Karte können sich Kommunen eintragen bzw. eintragen lassen, die auf Glyphosat und andere Pestizide bei der Pflege ihrer Grün- und Freiflächen verzichten. Die interaktive Karte mit pestizidfreien Kommunen und weitere Informationen, darunter eine Beschlussvorlage für den Gemeinderat, gibt es im Internet unter:
▶▶ https://www.bund.net/umweltgifte/pestizide/pestizidfreie-kommune/

Spurenstoffe in Gewässern
Bis zu 70.000 Chemikalien kommen täglich zum Einsatz. Viele dieser in Massen eingesetzten Stoffe verbreiten sich in kleinsten, aber wirksamen Mengen als Spurenstoffe in der Natur und bleiben dort über lange Zeit erhalten. Spurenstoffe können sich gegenseitig beeinflussen und in ihrer Wirkung verstärken. Sie schädigen Organismen wie Fische und Insekten und reichern sich in Nahrungsketten an. Lesen Sie weiter beim ▶▶ Landesnaturschutzverband

Vorbildlich: Eislingen verbietet Einsatz von Glyphosat und Neonics auf Eigentumsflächen der Stadt
Der gemeinsamen Initiative von drei lokalen Vereinen ist es zu verdanken, dass der Gemeinderat von Eislingen/Fils (Landkreis Göppingen) beschlossen hat: "Grundsätzlich werden auf allen verpachteten städtischen landwirtschaftlichen Flächen der Einsatz von glyphosathaltigen Herbiziden sowie Insektizide mit Neonikotinoide als Bestandteil ausgeschlossen". Aber nicht nur das: Der Gemeinderat verabschiedete ein "Kommunales Maßnahmenpaket zur Förderung der Artenvielfalt in Eislingen/Fils", das 2018 immerhin 25.000 € umfasst. Eine vorbildliche Aktion, die hoffentlich viele Kommunen im Land ebenfalls zum Handeln anregt.
▶▶ Zeitungsbericht und ▶▶ Sitzungsvorlage Gemeinderat

Wie Mopsfledermäuse Nachtfalter austricksen
Im evolutionären Wettstreit zwischen insektenfressenden Fledermäusen und ihrer Beute haben viele Nachtfalter Ohren entwickelt. Damit hören sie die Echoortungslaute jagender Fledermäuse und können mit schnellen Ausweichmanövern vermeiden, gefressen zu werden. Dies kontern Mops­fledermäuse damit, auf ihren nächtlichen Streifzügen besonders leise zu rufen, um dadurch möglichst spät von den Faltern gehört zu werden. Durch Lautaufnahmen von jagenden Mopsfleder­mäusen haben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen heraus­gefunden, dass sie sogar zunehmend noch leiser rufen und so unerkannt bleiben, wenn sie sich fliegend an einen ahnungslosen Nachtfalter heran pirschen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news690585

Insektensterben sorgt für Nahrungsmangel
Viele Vögel sind auf fette Insektenbeute angewiesen. Doch was passiert, wenn diese zunehmend fehlt? Eine Studie findet einen weiteren Beleg für das Insektensterben. ▶▶ Mehr

Auch Pythons kennen Mutterliebe
Von wegen kaltblütig: Afrikanische Felsenpythons kümmern sich um ihren Nachwuchs. Auch wenn die Bilder wimmelnder Schlangenleiber manchen vielleicht erschrecken. ▶▶ Mehr

Kolibri-Gezwitscher: Mit Hochfrequenz durch den Regenwald
Im Stimmengewirr des brasilianischen Regenwalds funken kleine Schwarzkolibris sozusagen auf eigenem Kanal: Ihre Rufe sind für andere Vögel unhörbar. ▶▶ Mehr

Was ein "Haa" über eine Futterstelle verrät
Wenn Kolkraben (Corvus corax) an einer Futterstelle auf Probleme stoßen, äußern sie spezielle Futter-assoziierte Laute, um Angehörige derselben Art zu Hilfe zu rufen. Laut einer Studie von Wissenschaftler*innen der Universität Wien und der Universität Cambridge beinhalten diese Rufe Hinweise über das Alter und Geschlecht des rufenden Raben. Das fanden die VerhaltensbiologInnen mit Hilfe der Analyse von Frequenz, Rufdauer und Lautstärke der Laute heraus. Die Ergebnisse dazu erscheinen aktuell im Fachjournal "Frontiers in Zoology".
▶▶ http://idw-online.de/de/news690612

Ökologische Gefahren der zunehmenden Landnutzung in Ostafrika
Die Berge in Ostafrika sind bis heute Schatzkammern der Biodiversität. Aber ihre Ökosysteme sind möglicherweise stärker bedroht als bisher wahrgenommen. Dr. Andreas Hemp und Dr. Claudia Hemp von der Universität Bayreuth haben entdeckt, dass der Kilimanjaro sich immer mehr zu einer "ökologischen Insel" entwickelt. Landwirtschaft und Wohnungsbau haben die natürliche Vegetation beseitigt, die früher als Brücke in das Umland diente und die heutige Artenvielfalt ermöglicht hat. ▶▶ http://idw-online.de/de/news690792

22.03.2018

Schutzprojekt im Landkreis Tübingen stellt Konzept zur Gehölzpflege vor
Das Heckenpflegekonzept des zur Rettung des Rebhuhns gemeinsam initiierten Projekts vom NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen, der Initiative Artenvielfalt Neckartal (IAN) und des Verein VIELFALT e. V. im Landkreis Tübingen zeigt Erfolge. ▶▶ Mehr

Ministerpräsident Kretschmann lobt NABU Horb für die Landschaftspflege
Hohen Besuch bekam unsere NABU-Gruppe Horb: Winfried Kretschmann machte Station im Naturschutzhaus der Gruppe und ließ sich über die ehrenamtliche Naturschutzarbeit informieren. Beispielsweise pflegen die Horber seit Jahren das Naturschutzgebiet ▶▶ Kuglerhang, einen Steilhang, der für seinen Orchideenreichtum weithin bekannt ist. Der Landesvater lobte die Arbeit der Ehrenamtlichen: „So, wie man für den Wirtschaftsstandort überzeugte Unternehmer braucht, braucht man für den Naturschutz engagierte Menschen.“ ▶▶ Zeitungsbericht

Städtische Laufkäfer sind erkundungsfreudiger als ihre Artgenossen auf dem Land
Die zunehmende Verstädterung verändert und fragmentiert Lebensräume wildlebender Tiere: Wenn Wälder und Parks wie grüne Inseln im Betonmeer liegen, verschwinden deren tierische Bewohner oder passen sich mit Verhaltensänderungen an. Das gilt auch für versteckter lebende Tiere wie Käfer, wie eine Studie von Dr. Wiebke Schütt und Dr. Claudia Drees sowie sechs Studierenden vom Biozentrum Grindel der Universität Hamburg zeigt. Das Ergebnis: Stadtkäfer sind erkundigungsfreudiger als ihre Artgenossen auf dem Land. ▶▶ http://idw-online.de/de/news690406

Forscher identifizieren genetische Basis von Raubzügen bei Ameisen
Einige Ameisenarten überfallen Wirtsarten und integrieren deren Nachkommen in ihre eigene Kolonie, um sich Vorteile zu verschaffen. Forscher der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Universität Mainz haben entdeckt, dass diese Raubzüge bei nah verwandten Temnothorax-Ameisenarten jeweils durch unterschiedliche Gene gesteuert werden. Das spricht dafür, dass die Evolution nah verwandter Arten durch Veränderungen im Erbgut ein zufälliger Prozess ist, auf dem viele Wege zum gleichen Ziel führen. Darüberhinaus haben die Forschenden bei den Sklavenhalter-Ameisen zwei spezifische "Angriffsgene" identifiziert.
▶▶ http://idw-online.de/de/news690369

Für Schneehasen wird es mit dem Klimawandel eng in den Alpen
Wenn sich das Klima erwärmt, werden die Lebensräume für den Schneehasen in den Schweizer Alpen kleiner und zerstückelter. Damit dürften die Bestände schrumpfen, legt eine Studie unter Leitung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und der Universität Bern nahe. ▶▶ http://idw-online.de/de/news690749

Kurzvideo zum naturverträglichen Verteilnetzausbau
Die Anpassung der Stromverteilnetze (bis 110 kV) an die neuen Gegebenheiten der Erneuerbaren Energien ist eine Kernaufgabe der Energiewende. Der Netzausbau kann jedoch negative Auswirkungen auf Natur und Umwelt haben. Durch frühzeitigen Einbezug von örtlichen Naturschützer*innen sowie durch sorgfältige Planung können die Folgen auf Natur und Arten reduziert und in einigen Fällen auch vermieden werden. Wie ein möglichst naturverträglicher Verteilnetzausbau umgesetzt werden kann, zeigt das Kurzvideo ▶▶ "Naturverträglicher Verteilnetzausbau" des ▶▶ "Dialogforums Erneuerbare Energien und Naturschutz".

NABU-Kranich-Projekt in Afrika verzeichnet Erfolge
Kenia will den Grauen Kronenkranich besser schützen und hat den größten Süßwassersee im Norden des ostafrikanischen Landes zum Schutzgebiet erklärt. Der 43,3 qm große Lake Ol’Bolossat wurde bereits 2008 von Nature Kenya, dem nationalen Partner des NABU in Kenia, als "Important Bird Area" ausgewiesen und ist zudem eines der wichtigsten Brutgebiete für den Grauen Kronenkranich in Kenia. "Das ist ein großer Erfolg für den NABU und die ganze Region. Der NABU ist seit 2014 in der Region aktiv und tritt seitdem für die Anerkennung der Fläche als Schutzgebiet ein", sagt NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt. ▶▶ Mehr

Auch eine dezentrale Energiewende braucht Netzausbau
Gemeinsame Pressemitteilung von Öko-Institut, Renewables Grid Initiative und Germanwatch.
▶▶ http://idw-online.de/de/news690721

Globaler Konflikt: Agrarproduktion vs. Artenvielfalt
Eine gezielte Landnutzungsplanung könnte den Konflikt zwischen landwirtschaftlicher Produktion und Naturschutz mindern. Wissenschaftler der Universität Göttingen, des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Universität Münster haben weltweite Datensätze ausgewertet – einerseits zur Verbreitung und zu den ökologischen Anforderungen tausender Tierarten, anderseits zur landwirtschaftlichen Produktion der weltweit wichtigsten Feldfrüchte. ▶▶ http://idw-online.de/de/news690308

15.03.2018

Erhalt von Feld- und Wegerandstreifen – rechtliche Aspekte
Deutschland hat sich wie die anderen Vertragsstaaten der vereinten Nationen in der Biodiversitäts-Konvention verpflichtet, den weiteren Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen. Entsprechend fordert das BNatSchG, dass als Grundsatz der guten fachlichen Praxis die zur Vernetzung von Biotopen erforderlichen Landschaftselemente zu erhalten und nach Möglichkeit zu vermehren sind. Welche Bedeutung hierbei der Erhaltung und Pflege von Feld- und Wegerandstreifen zukommt, wird in einem Übersichtsbeitrag von IDUR dargestellt. Der Beitrag steht zum Download bereit. ▶▶ Mehr

Nachtfalter besitzen spezialisierte Hirnstrukturen für Futtersuche und Eiablage
Die Suche nach Nahrungsquellen ist im Riechhirn von Tabakschwärmern mit anderen Gehirnarealen verknüpft als die Suche nach einem geeigneten Eiablageplatz. Dies hat ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena jetzt nachweisen können. Die Wissenschaftler haben in ihrer Studie 80 ökologisch relevante Umgebungsdüfte von Tabakschwärmern untersucht und herausgefunden, wo diese Düfte im Gehirn der Nachtfalter verarbeitet werden. Dabei wurde deutlich, dass bestimmte Areale im Riechhirn der Insekten die Suche nach Nahrung, andere Bereiche dagegen die Eiablage steuern. ▶▶ http://idw-online.de/de/news689864

Fortpflanzung unter Spinnen - Das Geschenk macht's
Auf Partnersuche gehen die Männchen der Listspinne stets mit einem Präsent. Das spielt für ihren Erfolg eine größere Rolle als bislang gedacht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news690103

"Winterschläfer-Nachzügler" wachsen schneller, vertrauen auf Powernapping und haben mehr Sex
Junge Winterschläfer müssen viel Energie in das Wachstum und den Fettaufbau vor dem ersten Winter investieren. Nachzügler könnten dabei einen zeitlichen Nachteil haben. Das kompensieren sie aber, indem sie schneller wachsen und häufiger ein Powernapping einlegen. Das zeigte nun eine Studie der Vetmeduni Vienna an Gartenschläfern. Sie pflanzen sich außerdem häufiger fort als früher geborene Tiere. Der Preis könnte allerdings eine geringere Lebenserwartung sein.
▶▶ http://idw-online.de/de/news690152

Insektensterben - Wissenschaftler sind sich einig: Die Zeit zum Handeln ist jetzt
Im Rahmen einer Anhörung im Sächsischen Landtag am 2. März 2018 zu den Ursachen des Insektensterbens und möglichen Gegenmaßnahmen wurden unter anderem Wissenschaftler von iDiv, der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dem UFZ gehört. Einhellig betonten sie die Notwendigkeit, zügig zu handeln. Nach Aussage der Wissenschaftler sind sowohl Ausmaß und Tragweite des Insektenschwunds als auch dessen wesentliche Ursachen unbestritten.
▶▶ http://idw-online.de/de/news690335

Dieselkonzerne verstärken ihre Kampagne gegen die DUH
Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe schreibt: "Wegen unseres Erfolgs lässt die Automobilindustrie nichts aus, uns zu diskreditieren. Und verstärkt aktuell die Kampagne zur Diffamierung und Schädigung der DUH sowie zur Abschreckung mancher langjähriger Sponsoren." Den ganzen Brief finden Sie ▶▶ hier.

Jetzt mitmachen: Platzverweis für Bienengifte!
Das Umweltinstitut München schreibt: "Der massenhafte Einsatz von Pestiziden bedroht unsere Bienen und andere Insekten: Um durchschnittlich 76 Prozent ist der Insektenbestand seit 1989 in Deutschland zurückgegangen. Damit wird das Insektensterben auch eine Gefahr für uns Menschen. Es ist also höchste Zeit, den Einsatz der Gifte zurückzudrängen. Und dazu öffnet sich gerade ein politisches Handlungsfenster ..." ▶▶ Hier geht's weiter.

08.03.2018

Attraktive Schmetterlingsraupen züchten?
Wie es eben mitunter geschieht: Friedemann Treuz holt Futter für die Raupen aus einer Zucht des Großen Gabelschwanzes (Cerura vinula) und entdeckt dann auf einem Weiden-Blatt ein kleines "Würmchen" in Häutungsruhe - vermutlich von L2 nach L3. Weil er es erst zuhause entdeckt, wird es natürlich weiter gezüchtet, auch wenn das eigentlich nicht geplant war. Hätte er es schon beim Einsammeln entdeckt, wäre es vermutlich draußen geblieben. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Königspinguine müssen bald umziehen
Über 70 Prozent der weltweiten Kolonien der Königspinguine könnten bald Teil der Vergangenheit sein, da die Klimaerwärmung die Vögel zwingt in südlichere Gebiete umzuziehen. Zu diesem Schluss kommt die Studie eines Forschungsteams um den Evolutionsbiologen Emiliano Trucchi. Die ForscherInnen haben die Veränderungen der Populationsgröße in den letzten 50.000 Jahren durch Genomanalysen rekonstruiert. Die Ergebnisse erscheinen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Climate Change. ▶▶ http://idw-online.de/de/news689812

Die Ahnen der Przewalski-Pferde
Das Erbgut der ältesten bekannten Hauspferde, die vor 5500 Jahren auf den Steppen Zentralasiens weideten, enthüllt überraschende Zusammenhänge. ▶▶ Mehr

Warum macht Blut Vampire satt?
Blut ist zwar ein besonderer Saft, satt macht er aber nicht so schnell - dafür jedoch krank. Was tun, wenn man als Gemeiner Vampir trotzdem überleben will? ▶▶ Mehr

Der Fisch mit der Augenlampe
Forscherinnen und Forscher der Universität Tübingen entdecken erstmals bei tagaktiven Meeresbewohnern die Voraussetzungen für eine aktive Ortung mittels Licht.
▶▶ http://idw-online.de/de/news689541

Wechselkröten zeigen: Arten mit vielfachen Genomen haben lediglich entfernt verwandte Vorfahren
Die meisten Wirbeltiere haben zwei Chromosomensätze, einen von der Mutter und einen vom Vater – auch wir Menschen sind diploid. Viel seltener ist die Polyploidie, also der Besitz von drei oder mehr Chromosomensätzen. Um die Entstehung neuer Wirbeltierarten zu erforschen, studieren EvolutionsbiologInnen Wechselkröten – diese können diploid oder polyploid sein. Dr. Matthias Stöck vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei und ForscherInnen der Universität Lausanne und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung haben einen Stammbaum für die eurasischen Wechselkrötenarten vorgelegt: Die polyploiden Arten stammen von Elternlinien mit sehr geringem Verwandtschaftsgrad ab. ▶▶ http://idw-online.de/de/news689449

Ausgezeichnet! Elf neue Biobauern
"Gemeinsam Boden gut machen" - unter diesem Motto fördern NABU und Alnatura auch in diesem Jahr wieder Landwirte bei der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft. Weitere 4.134 Hektar bleiben damit zukünftig pestizidfrei. Auch aus Baden-Württemberg sind 2 Höfe dabei: Milchvieh Stefan Hofer aus Wangen im Allgäu und der Birkhof Rosenberg Rudolf Schips. Herzlichen Glückwunsch! ▶▶ Mehr

Mehr EU-Geld zur Rettung der Artenvielfalt nötig
Anlässlich des Auftaktes der Verhandlungen zum künftigen EU-Haushalt haben Anhänger von über 130 Umweltschutzorganisationen in Brüssel für eine bessere Förderung von Maßnahmen zum Schutz der Natur protestiert. ▶▶ Mehr

Richtfest im neuen NABU-Bodenseezentrum
Geschafft - der NABU hat den fertigen Rohbau des neuen NABU-Bodenseezentrums auf der Baustelle in Göldern eingeweiht. Für die Finanzierung der interaktiven Ausstellung sucht der NABU noch Unterstützerinnen und Unterstützer. ▶▶ Mehr

NABU mahnt zu sensiblem Umgang mit Höhlenbäumen
Momentan ist wieder Fäll- und Rodungszeit. Sobald es trocken und schneefrei ist, legen viele mit den Arbeiten los, um die Bäume vor der Brutsaison rechtzeitig zurück zu schneiden. Was gilt es dabei zu beachten? Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Wo das Meer sich völlig wandelt
Der Arktische Ozean wird in seinen Eigenschaften dem Atlantik immer ähnlicher. Das stellt ein auf eisigen Gewässern gründendes Nahrungsnetz vollkommen auf den Kopf. ▶▶ Mehr

Handle nachhaltig und rede darüber
Neuer Wegweiser hilft kleinen und mittleren Unternehmen, soziale und ökologische Ziele zu erreichen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news689441

01.03.2018

NABU Hechingen und Haigerloch veröffentlichen Jahresheft 2018
Wie jedes Jahr legen die NABU-Gruppen Hechingen und Haigerloch ein "Jahresheft" auf, das einerseits Berichte über die Tätigkeiten des vergangenen Jahres aber auch Informationen über die Planungen des aktuellen Jahres und weitere interessierende Themen enthält.
▶▶ Jahresprogramm 2018 NABU Hechingen
▶▶ Info 2018 NABU Haigerloch

"Natur nah dran" 2018: auch Hechingen erhält Förderung
Hechingen hat sich für die Teilnahme am NABU-Projekt "Natur nah dran" beworben und wurde ausgewählt. Im Rahmen Projekts legen Städte und Gemeinden Blühflächen an, um die biologische Vielfalt zu fördern und das Insektensterben einzudämmen. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes. Jede teilnehmende Kommune erhält eine Zuwendung in Höhe von 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 15.000 Euro. Weitere Informationen finden Sie hier: ▶▶ http://www.naturnahdran.de

Verein zur Förderung naturnaher Weidelandschaften gegründet
Es kommt Bewegung in die Angelegenheit - auf fachlich fundierter Grundlage: Der Verein zur Förderung naturnaher Weidelandschaften Süddeutschlands setzt sich dafür ein, die großflächige und extensive Beweidung, z.B. in Form der "Wilden Weiden", als zentrale Strategie für den Schutz von Natur und Landschaft wieder in Politik und Gesellschaft zu verankern. Am 19./20. April findet die erste Fachtagung in Kappel-Grafenhausen statt. Mehr unter ▶▶ http://www.weidelandschaften.org/

Wilde Nachbarn
Bürger können ihre Beobachtungen von Wildtieren in Städten und Dörfern Baden-Württembergs in einem Web-Portal melden.
>▶▶ http://idw-online.de/de/news688943

Naturschutzverbände für Rücknahme der Zoogenehmigung in Triberg
Die Naturschutzverbände im Schwarzwald-Baar-Kreis haben das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis und das Regierungspräsidium Freiburg dazu aufgefordert, die Zoogenehmigung für den “Greif- und Eulenparkpark Triberg” vom 13.3.2017 zurückzunehmen. Diese entspricht weder der aktuellen Rechtslage noch zeitgemäßen fachlichen Standards. Alternativ fordern sie, die notwendigen “hohen Anforderung” in der Zoogenehmigung zu verankern. ▶▶ Mehr

Turmfalken: Gesünder lebt es sich am Stadtrand
Turmfalken stehen im Fokus einer Forschungskooperation zwischen der Universität Wien und dem Naturhistorischem Museum. In einer neuen Publikation in "PlosOne" beschäftigt sich Petra Sumasgutner von der Universität Wien mit dem Parasitenbefall und dem Immunsystem von jungen Turmfalken. Die ForscherInnen gehen darin den Fragen nach, wie sich die Brutplätze der Innenstadt von denen der Außenbezirke unterscheiden und ob die Ernährung der Turmfalken einen Einfluss auf die Fitness der Jungvögel hat.
▶▶ http://idw-online.de/de/news688925

Stammbaum der Tagfalter erstmalig umfassend neu aufgestellt
Ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Federführung von Dr. Marianne Espeland, Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn, überarbeitet mit einer großen Datenmenge an genomischen Informationen den Stammbaum der Tagfalter. Die neuen Erkenntnisse zeigen: Die mutualistischen Wechselbeziehung zwischen Schmetterlingen und Ameisen sind in der Evolution drei Mal unabhängig entstanden: ein Mal bei den Bläulingen (Familie Lycaenidae) und zwei Mal bei den Würfelfaltern (Riodinidae). Bisher dachte man, dieses Phänomen sei maximal zwei Mal aufgetreten.
▶▶ http://idw-online.de/de/news689315

Marmorkrebs-Klone übernahmen Madagaskar in nur einem Jahrzehnt
Der Marmorkrebs ist deutscher Exportschlager: Er entstand in den 1990er Jahren im Aquarium, brach aus, brachte ohne Sex Millionen Klone hervor und übernahm weltweit Ökosysteme. ▶▶ Mehr

Erfolgreich überleben ohne Sex
Sie vermehren sich durch Jungfernzeugung; ihre Nachkommen sind hundertprozentige Klone der Mutter. Nach den gängigen Theorien müsste der Amazonenkärpfling deshalb längst ausgestorben sein. Warum das nicht so ist, zeigt eine neue Studie.
▶▶ http://idw-online.de/de/news689055

Netflix gefährdet Brüllaffen – Wir fordern Stopp!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald schreibt: "Schon der reißerische Titel der Netflix-Serie lässt Böses ahnen: "72 Dangerous Animals: Latin America". Für Netflix scheint die Natur gefährlich, sogar tödlich. Dabei bringt die Serie ganz konkret Primaten in Lebensgefahr! Brüllaffen werden von Netflix als Überträger von Gelbfieber gebrandmarkt. Wissenschaftler kämpfen seit Jahren gegen diesen Mythos." Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Keine Militärbasis auf das Schildkröten-Atoll
Eine weitere Mitteilung von Rettet den Regenwald: "Das Seychellen-Atoll Aldabra ist ein Paradies: Riesenschildkröten, seltene Vögel, eine ungewöhnliche Vielfalt an Fischen und Korallen. Doch die Natur ist bedroht, sollte Indien auf der Insel Assumption Soldaten stationieren. Bislang ist es ein Segen für die Natur, dass das Atoll isoliert im Indischen Ozean liegt. Mit der Einsamkeit ist es vorbei, falls eine Militärbasis gebaut wird. ▶▶ Mehr

Windpotenzialbestimmung mit LiDAR: Projekt LiMeS entwickelt neue Methoden
Die Laser-Technologie »LiDAR« ermöglicht die Messung von Windgeschwindigkeiten in großen Höhen vom Boden aus. Das Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) (ehemals Fraunhofer IWES) in Kassel entwickelt nun neue Methoden, mit denen die Ergebnisse von Messkampagnen verbessert und der Zeitaufwand weiter verringert werden können. Partner sind Universitäten, Windparkplaner und -gutachter, Strömungsmechaniker und eine Bank. Das 2017 begonnene Forschungsvorhaben LiMeS wird ab Mitte 2019 erste Ergebnisse präsentieren. ▶▶ http://idw-online.de/de/news689183

Entwaldung in den Tropen
Die Tropenwälder rund um den Globus beherbergen eine große Artenvielfalt und sind ein wichtiger Kohlenstoffspeicher. Doch nach wie vor werden sie durch Abholzungen weiter zerschnitten und damit gefährdet. Wissenschaftler des UFZ haben nun aus der Physik eine Methode abgeleitet, mit der sich die Fragmentierung erstmals auf globaler Ebene erklären und mathematisch beschreiben lässt. Dabei zeigte sich u.a., dass sich die Tropenwälder aller drei Kontinente nahe an einem kritischen Punkt befinden, ab dem die Anzahl der Fragmente stark ansteigen wird. Dies wird schwerwiegende Folgen für die Biodiversität und die Kohlenstoffspeicherung haben, schreiben die Forscher im Wissenschaftsjournal Nature. ▶▶ http://idw-online.de/de/news689208

22.02.2018

Steinkauz-Projekt in Haigerloch
Vor einigen Jahren schon verweilte nachweislich ein Steinkauz über mehrere Wochen im Dorf und konnte tagsüber in der Giebel-Öffnung einer Scheune in der Bahnhofstraße beobachtet werden. Danach wurden über die Jahre hinweg vereinzelt Steinkauz-Rufe von verschiedenen Dorfbewohnern gehört. So hörte auch ich wieder Mitte März vergangenen Jahres ein kurzes aber deutliches "Guhhk" (Balzruf) im Bereich Bachgasse ...        Weiter geht's ▶▶ hier

NABU-Gruppen veröffentlichen Veranstaltungsprogramm
Das Programmheft ist fertig gedruckt und die NABU-Mitglieder im Zollernalbkreis erhalten die Information über die Veranstaltungen der Gruppen im Zollernalbkreis in den nächsten Wochen mit ihren örtlichen Rundschreiben bzw. den Einladungen zur jeweiligen Mitgliederversammlung als "Papier-Exemplar". Wer sich schon vorab informieren will (oder noch nicht NABU-Mitglied ist), findet das Heft hier als ▶▶ PDF zum Download.

NABU: Bericht von der Bodensee-Exkursion am 28.01.
Am 28. Januar 2018 stand wieder die traditionelle Winterexkursion an den Bodensee zur Wasservogelbeobachtung auf dem Programm. Weil der Wasserstand extrem hoch war, standen sämtliche Schlickflächen unter Wasser und auch die Spundwand im Hafen von Moos war nahezu komplett vom Wasser überspült. ▶▶ https://www.nabu-zollernalb.de/bilder-berichte/bodensee-28-01-2018/

Widerspruch gegen Genehmigung der Windenergieanlagen Winterlingen
Die Naturschutzinitiative e.V. hat gegen die durch das Landratsamt Zollernalbkreis erteilte immissions­schutzrechtliche Teilgenehmigung zur Errichtung und zum Betrieb von vier Windkraft­anlagen auf der Gemarkung Winterlingen Widerspruch eingelegt. Begründet wird das unter anderem mit 16 Rotmilan-Paaren, die nach Aussage des Vereins dort brüten sollen und aufgrund eines aus ihrer Sicht mangelhaften Artenschutzgutachtens nicht berücksichtigt wurden. Man darf gespannt sein, wie das Landratsamt damit umgehen wird.
Mehr im ▶▶ Schwarzwälder Boten

Kampf den Einwanderern?
Weltweit werden immer mehr Pflanzen und Tiere in neue Regionen eingeführt. Vielerorts gilt das als ökologisches Problem. Sollten Naturschützer mehr Toleranz an den Tag legen? ▶▶ Mehr

Krähen überlisten Giftkröten
Agakröten gehören zu den unbeliebtesten Tieren in Australien: Die eingeschleppten Lurche breiten sich aus und sind giftig. Doch Krähen lernen, sie zu besiegen. ▶▶ Mehr

Geringe Hybridisierungsrate bei deutschen Wildkatzen
Senckenberg-Forschende habe in einer groß angelegten Studie gezeigt, dass sich Wildkatzen in Deutschland nur sehr selten mit Hauskatzen paaren. Das Wissenschaftlerteam untersuchte über 1000 "genetische Fingerabdrücke" der Katzen und zeigt in der kürzlich im Fachjournal "Ecology and Evolution" erschienenen Studie, dass nur etwa drei Prozent der untersuchten Wildkatzen deutliche Spuren von Hauskatzen-DNA im Erbgut tragen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news688916

Insektensterben: Auch häufige Arten werden selten
Senckenberg-Wissenschaftler konnten gemeinsam mit Kollegen der Technischen Universität München nachweisen, dass derzeit weit verbreiteten Insekten zukünftig ein hoher Artenverlust droht. Als Gründe für den Rückgang dieser "Generalisten" nennt das Forscherteam eine Verinselung von Lebensräumen sowie die Intensivierung der Landwirtschaft. Auch die genetische Diversität der untersuchten Schmetterlingsarten wird laut der heute im Fachjournal "Biological Conservation" veröffentlichten Studie zukünftig stark abnehmen – die Insekten reagieren in Folge sensibler auf Umweltveränderungen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news688484

Die Stunde der Wintervögel 2018 bricht alle Rekorde
Mehr Meldungen, mehr Teilnehmer, mehr Vögel. Noch werden die letzten postalisch eingegangenen Meldebögen in die Datenbank eingetragen. Doch schon jetzt steht fest, dass die achte bundesweite Stunde der Wintervögel alle Rekorde gebrochen hat. ▶▶ Mehr

Unterschätzte Gefahr: Mikroplastik auf dem Trockenen
Kleinste Plastikteilchen stellen auch für Lebewesen an Land eine Bedrohung dar und könnten dort sogar schädlicher wirken als in Meeren. Forschende vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und Berliner KollegInnen warnen: Die Auswirkungen von Mikroplastik in Böden, Sedimenten und Binnengewässern könnten terrestrische Ökosysteme auf der ganzen Welt dauerhaft negativ beeinflussen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news688648

Auferstanden aus Mondlandschaften
Braunkohle hinterlässt verwüstete Landschaften? Ja - aber wenn man die Natur lässt, entwickelt sich daraus eine vielfältige Wildnis.
▶▶ Mehr

Thementag: Sonnenhaus ohne großen Speicher
Das Institut für Solarenergieforschung GmbH (ISFH) hat für den Einfamilienhausbereich ein Konzept für die direkte solarthermische Raumheizung entwickelt. Es wurde an einem Demonstrationsobjekt erprobt und liefert ein im Vergleich zu herkömmlichen Sonnenhäusern höheren solarthermischen Ertrag bei geringeren Investitionskosten.
Das Konzept wurde auf einem Thementag am ISFH vorgestellt. Nach der Veranstaltung waren sich die Besucher einig, dass für die Energiewende im Bereich der Gebäudeheizung und Warmwasserversorgung der vermehrte Einsatz von Solarthermieanlagen dringend erforderlich ist. ▶▶ http://idw-online.de/de/news689086

Einfluss steigender Kohlendioxid-Werte auf den Meeresgrund
Die Speicherung von Kohlendioxid (CO2) tief unter dem Meeresgrund ist eine Möglichkeit, der steigenden CO2-Konzentration in der Atmosphäre entgegenzuwirken. Aber was passiert, wenn solche Speicherstätten undicht werden und CO2 am Meeresboden austritt? Antworten auf diese Frage liefert nun eine Studie, die sich mit der Auswirkung von CO2-Austritten auf die Bewohner sandiger Meeresböden beschäftigt. ▶▶ http://idw-online.de/de/news688627

15.02.2018

Naturschützer freuen sich über weitere Maßnahmen zur Biotopvernetzung
Pressemitteilung vom 17.01.2018: "Der Landesnaturschutzverband (LNV) begrüßt das Engagement der Stadt Albstadt für den Biotopverbund ausdrücklich. Beispielhaft wird anlässlich des heutigen Spatenstichs „Wacholderheidenpflege“ gezeigt, wie eine „grüne Infrastruktur“ geschaffen werden kann. Diese ist landesweit nötig, um das Überleben der Arten zu sichern, etwa durch Wanderungs­möglichkeiten, die auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel wichtig sind."
▶▶ Mehr

Naturschutzverbände loben Wettbewerb zu Bio-Musterregionen
Mit dem Wettbewerb "Bio-Musterregionen" will das baden-württembergische Landwirtschaftsministerium (MLR) "Bio" und "Regio" besser vernetzen, regionale Kreisläufe stärken und einen Ideenwettbewerb für Vermarktungswege anstoßen. Die Natur- und Umweltschutz­organisationen NABU, BUND und LNV bewerten die Initiative des MLR positiv.
Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Zahlreiche Greif- und Rabenvögel in Serbien vergiftet
Kürzlich wurde ein seltener Kaiseradler im Norden Serbiens vergiftet aufgefunden – ein ausgelegter Fleischköder wurde dem Adler zum Verhängnis. Bei der Suche nach dem besenderten Tier machten die Vogelschützer weitere grausige Funde. Mehr bei ▶▶ https://www.euronatur.org/

Der Traum im Fliegen: Vögel schlafen im Flug
Erstmals ist es gelungen zu erforschen, dass und wie Vögel im Flug schlafen können. Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Niels Rattenborg vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen hat durch Messungen der Gehirnaktivität bei Fregattvögeln herausgefunden, dass diese beim Fliegen mit beiden Gehirnhälften gleichzeitig oder nur mit einer Hälfte schlafen. ▶▶ Weiter im birdnet.de

Forscher erstellen Bestimmungsschlüssel für invasive Käferarten
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt: Universität Hohenheim und LTZ Augustenberg untersuchen Asiatischen Laubholzbockkäfer und andere eingeschleppte potenzielle Schadinsekten - ein Werkstattbericht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news688367

Gleich und gleich gesellt sich gern – auch bei Fröschen!
In einer kürzlich veröffentlichten Studie zeigen Carolin Dittrich, Mark-Oliver Rödel (Museum für Natur­kunde Berlin) und Kollegen, dass die Partnerwahl bei einer der häufigsten Froscharten Europas, dem Europäischen Grasfrosch Rana temporaria, viel komplexer ist als bisher ange­nommen. Die Wissenschaftler*innen fanden heraus, dass brütende Froschpaare sich eher bilden, wenn sie eine ähnliche Körpergröße aufweisen. Die Studie steht stellvertretend für die Arbeit und Aufgabe des Museums für Naturkunde Berlin: Forschung vertiefen, Erkenntnisse vermitteln und gesellschaftliche Veränderungsprozesse für Natur anstoßen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news687408

Gericht beendet behördlichen Blindflug und gibt Naturschutz Recht
NABU und LNV fordern Abbau der gestoppten Windkraftanlage im Kreis Schwäbisch Hall
Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) hat in zweiter Instanz in allen Punkten den Eilantrag der Naturschutzverbände LNV und NABU gegen Bau und Betrieb der Windkraftanlage Orlach 6 bei Braunsbach vom Dezember 2016 bestätigt. Das Gericht wies jetzt die Beschwerden des Landes, vertreten durch das Landratsamt Schwäbisch Hall als Genehmigungsbehörde, und des Anlagenbetreibers als Beigeladenem gegen das erstinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 15. März 2017 zurück. "Das Windrad wurde mitten in das Brutgebiet von vier geschützten Greifvogelarten gebaut und hätte nicht genehmigt werden dürfen. Die Betreiber sollten es daher schleunigst abbauen und andernorts einsetzen", fordern die Vorsitzenden von NABU und LNV. ▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2018/januar/23763.html

Fernsehtipp: Planet Wissen: Ausgezwitschert - Wo sind unsere Vögel hin?
Droht ein stiller Frühling? Manche Vogelarten sind kaum noch zu hören. Ihre Bestände schrumpfen seit Jahrzehnten, einige der heimischen Vogelarten sind bereits ganz verschwunden, genau wie ihre natürlichen Lebensräume. Es ist ein schleichender Prozess - aber ist er auch unaufhaltsam? Fest steht: Ohne ein Umdenken wird es künftig im Frühling immer stiller werden. Und nicht nur das. Ohne Vögel und ohne Insekten verlieren auch Menschen die Lebensgrundlage. Die Sendung, an der auch Dr. Stefan Bosch, ehrenamtlicher Fachbeauftragter für Ornithologie des NABU, mitgewirkt hat, kommt am 09. Februar 2018 um 11:15 Uhr im SWR-Fernsehen. ▶▶ Mehr

Glyphosat contra biologische Vielfalt: Empfehlungen des BfN
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) weist auf die gravierenden Risiken glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel für die biologische Vielfalt hin und empfiehlt die Anwendung in Deutschland so schnell wie möglich zu beenden. Die nach der Entscheidung der Wiederzulassung von Glyphosat in Europa zu treffenden Regelungen zum Umgang mit glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland stehen mit der Konstituierung der entsprechenden Fachausschüsse nun auf der Agenda des Bundestages. Zudem ist am 2. Februar eine Debatte des Bundesrates geplant. Das BfN hat dazu Empfehlungen in einem Positionspapier veröffentlicht.
▶▶ http://idw-online.de/de/news688442

Ozon-Belastung: Diese Regionen sind weltweit am stärksten betroffen
Weit oben schützt es vor gefährlicher UV-Strahlung, in den unteren Luftschichten schadet es der Gesundheit. Ein internationales Wissenschaftler-Team aus 14 Forschungseinrichtungen hat den bislang umfassendsten Bericht darüber vorgelegt, wie sich die bodennahen Ozon-Konzentrationen global in den letzten 15 Jahren entwickelt haben. Es ist die erste Studie dieser Art, die sich auf alle weltweit verfügbaren Messdaten von insgesamt über 4.800 Messstationen stützt.
▶▶ http://idw-online.de/de/news688725

Ressourcen: Planetare Grenzen auf Länder heruntergebrochen
Kein Land der Welt schafft es derzeit, die Grundbedürfnisse seiner Bürger zu erfüllen und dabei den Ressourcenverbrauch auf einem nachhaltigen Niveau zu halten. Das ist das Ergebnis neuester Forschungen unter Beteiligung des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). Die von der University of Leeds geleitete Studie "A good life for all within planetary boundaries" hat die nationale Ressourcen-Nutzung in insgesamt 151 Ländern bestimmt und wurde nun im renommierten Fachmagazin Nature Sustainability veröffentlicht.
▶▶ http://idw-online.de/de/news688718

Stand der französischen Forschung im Bereich Energiespeicherung: Batterien
Die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen in Frankreich wirken sich begünstigend auf die Forschung im Bereich Energie aus. So besitzt die Energiespeicherung oberste Priorität unter den sieben Schwerpunktthemen der Kommission "Innovation 2030", die Teil des Projektes Nouvelle France Industrielle ist, bei dem es darum geht, mit 34 Aktionsplänen die Position der französischen Industrie auf den Weltmärkten zu stärken. ▶▶ http://idw-online.de/de/news688184

08.02.2018

AG Schmetterlinge mit neuem Programm
Sieben Nachfalter-Leuchtnächte, drei Exkursionen zu tagaktiven Schmetterlingen und anderen Insekten und ein Vortrag finden sich im jetzt vorgestellten Programm 2018 der AG Schmetterlinge im Zollernalbkreis. Weil die Arbeitsgemeinschaft einen "losen Zusammenschluss" von Hobby-Entomologen darstellt, sind alle Veranstaltungen Kooperationsangebote von Naturschutzverbänden wie BUND, IGNUK und NABU und sind deshalb auch in deren Programmen zu finden. Wer sich näher mit den Schmetterlingen beschäftigen möchte, findet also ein Angebot. Daneben gibt es vier Stammtische, wo man sich in lockerer Runde zum Meinungsaustausch treffen kann. Näheres finden Sie hier: ▶▶ http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/schmetterlinge/jahr2018.htm

NABU sammelt: "Handys für die Havel"
Weil der Such-Algorithmus der Sammelstellen-Datenbank beim NABU-Bundesverband den Suchern im Zollernalbkreis aus den PLZ-Bereichen 724* immer einen Streich gespielt und die Sammelstelle im Naturschutzbüro nur bei der Suche mit PLZ 723* ausgegeben hatte, wurden nun zusätzliche "offizielle" Sammelstellen eingerichtet und weitergemeldet, bei denen Sie Ihre alten Handys abgeben und die Sammelaktion des NABU Zollernalb unterstützen können: In Hechingen, Haigerloch, Rangendingen und Ebingen stehen nun ebenfalls Sammel-Kisten bereit. Nähere Infos unter ▶▶ http://www.naturschutz-zollernalb.de/diverses/handys.htm

Lieber Fett als Zucker - Vögel im Winter
Die kalte Jahreszeit stellt Vögel, die nicht in den warmen Süden fliegen, vor Herausforderungen bei der Nahrungssuche: Viele Futterquellen sind gar nicht oder nur unzureichend vorhanden, erschwerend kommt womöglich eine Schneedecke hinzu. Um den gefiederten Tieren zu helfen, richten viele Menschen zusätzliche Futterstellen ein. Aber welche Nahrung bevorzugen einheimische Vögel, wie Kohlmeisen, im Winter? Und inwiefern beeinflussen etwa das Wetter oder der Waldtyp die Futterwahl? ▶▶ weiter im birdnet.de

Wo Menschen sind, laufen Tiere weniger weit
Säugetiere bewegen sich in Gebieten, die stark vom Menschen geprägt sind, deutlich weniger als ihre Verwandten in der Wildnis. Sie legten nur zwischen der Hälfte und einem Drittel der üblichen Strecken zurück. Das schreibt ein internationales Team, unter Leitung von Forschenden des Senckenberg und der Goethe-Universität, in der Titelgeschichte des Fachmagazins "Science". Die bisher umfassendste Studie zu diesem Thema basiert auf 57 Säugetierarten, deren Bewegungen per GPS verfolgt wurden. Die Autoren weisen darauf hin, dass die von ihnen festgestellte Entwicklung weitreichende Konsequenzen für die Ökosysteme und damit letztlich auch für den Menschen haben könnte. ▶▶ http://idw-online.de/de/news687933

Warum sterben Eulen rund um Marihuana-Felder?
Kalifornien hat Marihuana legalisiert, dennoch sprießen illegale Plantagen in den Wäldern. Und diese fordern tierische Opfer. ▶▶ Mehr

Paarbindung mit gewissen Vorzügen- Waldrapp: Positiver Effekt
Die Brutsaison ist für Waldrapp-Eltern sehr herausfordernd, wodurch das Immunsystem der Vögel zusätzlich belastet ist und damit ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Gute soziale Beziehungen könnten jedoch stressverringernd wirken. Das hat ein Team der Konrad Lorenz Forschungsstelle (KLF) der Universität Wien um Verena Pühringer-Sturmayr gemeinsam mit der Anglia Ruskin University (Cambridge) und der Veterinärmedizinischen Universität Wien herausgefunden. Die ForscherInnen begleiteten die Waldrappe während und außerhalb der Brutzeit und untersuchten die Stresshormone der Tiere. ▶▶ http://idw-online.de/de/news688297

Alpenflora der ungleichen Geschwindigkeiten
"Flucht nach oben", also die Besiedelung immer höherer Lagen, ist eine typische Reaktion von Gebirgspflanzen auf den Klimawandel. Ein Team von ÖkologInnen der Universität Wien um Sabine Rumpf und Stefan Dullinger hat nun gemeinsam mit Schweizer KollegInnen Daten gesammelt, die ein vollständigeres Bild der Reaktion von Alpenpflanzen auf Klimaveränderungen ergeben. Die wichtigsten Trends: Die Verbreitungsschwerpunkte verschieben sich generell nach oben und viele Arten werden innerhalb ihres Verbreitungsgebietes häufiger. Allerdings reagieren Pflanzen in tieferen Lagen schneller und dürften daher die hochalpine Flora zunehmend unter Konkurrenzdruck bringen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news688206

Kohle-Ausstieg: Ankündigen von CO2-Bepreisung führt zu Divestment
Die Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens wird bei Investoren auf der einen Seite und Eignern von fossilen Brennstoffen auf der anderen Seite gegensätzliche Reaktionen auslösen. Manche befürchten, entschiedene politische Maßnahmen zur CO2-Reduktion könnten – ein 'grünes Paradox' – eben diese Emissionen in die Höhe treiben: die Eigner fossiler Brennstoffe beschleunigen deren Ausbeutung, um noch maximale Profite zu erzielen, bevor die neuen Regeln greifen. Andererseits könnten aber Investoren auch ihr Geld aus der Kohle-Industrie abziehen, um einem Wertverlust ihrer Investitionen zuvor zu kommen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news688205

Stoppt das Abschlachten der Elefanten für Biodiesel
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Ende Dezember wurde in der Provinz Aceh in Indonesien eine trächtige Elefantenkuh auf einer Palmölplantage vergiftet aufgefunden. Weil der Regenwald für immer neue Palmölplantagen weichen muss, suchen die Tiere auf den Ölpalmpflanzungen nach Futter. Mindestens 11 Elefanten starben 2017 allein in Aceh, die meisten wurden von Menschen getötet." Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Windräder, Windkraft, Vögel, Fledermäuse & Vogelschlag - ein Vergleich
Ein komplexes, schwieriges Thema, bei dem es keine "einfachen" Antworten gibt. Aber wir haben da eine sehr interessante Seite gefunden, die wir trotz der etwas unübersichtlichen Darstellung für inhaltlich gut und damit für sehr lesenswert halten:
▶▶ http://www.bund-rvso.de/windenergie-windraeder-voegel-fledermaeuse.html

01.02.2018

Albstadt wird zum Öko-Vorbild
Axel Mayer hat zwei Hüte auf: Als Grün- und Umweltplaner der Stadt weiß er, warum Albstadt jetzt Modellgemeinde ist im landesweiten Modellprojekt für den Biotopverbund – als Alb-Guide weiß er, welche Projekte vordringlich wären. Lesen Sie weiter im ▶▶ https://www.schwarzwaelder-bote.de/

Natur ist Lebensgrundlage der Menschheit
Auch aus dem Zollernalbkreis war eine kleine Abordnung gekommen. Der Neujahrsempfang der Landesregierung stand in diesem Jahr unter dem Motto "Natur und Umwelt". Ministerpräsident Winfried Kretschmann zeigte sich besorgt über den Rückgang der Tier- und Pflanzenarten. Für die Landesregierung seien der Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt zentrale Anliegen.
▶▶ Mehr

42. Naturschutztage mit Besucher/-innen-Rekord
Ministerpräsident Kretschmann erteilt Aquakulturen im Bodensee klare Absage Die 42. Naturschutztage am Bodensee sind zu Ende gegangen. 1.400 Naturschützerinnen und Naturschützer haben sich an den vier Tagen in 40 Vorträgen, Workshops und Exkursionen über den Schutz von Umwelt und Natur im Milchwerk Radolfzell informiert. ▶▶ Mehr

Genbänkle: Hobbygärtner im Südwesten wollen alte Sorten verbreiten
Klaus Langs Lehrgarten in Wolfegg (Kreis Ravensburg) ist ein Wunderland an skurrilen Pflanzen, die kaum einer kennt – und die ein Gemüse-Weltbild in wenigen Minuten erschüttern können. Denn viele der Pflanzen, die so exotisch wirken, waren vor wenigen Generationen noch Alltag auf den Feldern und in den Küchen im Südwesten – sie verschwanden mit der Rationalisierung der Landwirtschaft. Doch es tut sich etwas in den Gärten im Ländle: Vor einigen Jahren sorgte Lang mit dem Fund von Alblinsen-Samen in der Genbank von St. Petersburg für Furore. Heute wird die lange verschollene Sorte wieder von 80 Bauern auf der Alb kultiviert. Die Saatgutliste von Klaus Lang können Sie ▶▶ hier downloaden.
Nun hat sich wieder etwas bewegt: Ein Netz aus Hobbygärtnern will alte Gemüsesorten im Land wiederbeleben und hat hierzu einen Verein gegründet: ▶▶ http://www.genbaenkle.de/. Ihr Kampf für die Vielfalt ist durchaus politisch gemeint. Lesen Sie weiter in der ▶▶ Hohenzollerischen Zeitung.
Übrigens: Wenn Sie sich auch für winterharte Stauden sowie Duft- Heil- und Gewürzkräuter interessieren, sind Sie bei ▶▶ Ingrid Wagner in Leidringen gut aufgehoben. Dort werden die angebotenen Sorten größtenteils selbst vermehrt und in torffreiem Biosubstrat kultiviert.

Vogelmonitoring leicht gemacht: Erfassung der Brutvögel wird digitalisiert
Naturbegeisterte beobachten zur Brutzeit Vögel, erfassen sie im Smartphone oder Tablet und bereits kurz nach Ende der Brutsaison liegen wissenschaftlich belastbare Angaben zu überregionalen Bestandsveränderungen gegenüber den Vorjahren vor. Noch ist das Zukunftsmusik. Mit einem neuen Forschungsvorhaben will der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), zusammen mit Expertinnen und Experten aus der Schweiz, diesem Ziel näher rücken und die Voraussetzungen dafür schaffen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news687831

Forschungsteam entschlüsselt Evolution von Nachtfaltern
Die Bergregenwälder der tropischen Anden sind eine der artenreichsten Regionen auf unserem Planeten. Warum gerade dort so viele Arten leben und wie und wann sie entstanden sind, ist in der Fachwelt umstritten und für die meisten Tiergruppen noch völlig ungeklärt. Ein internationales Forschungsteam um Patrick Strutzenberger von der Universität Wien sowie Kooperationspartnern aus Deutschland und Tschechien ist der Evolution einer artenreichen Gattung von Nachtfaltern auf die Spur gegangen und hat herausgefunden, warum diese evolutionär so erfolgreich sind. Die Ergebnisse dazu sind kürzlich im Fachjournal "PLoS One" erschienen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news687913

Paradiesvögel protzen mit dem schwärzesten Schwarz
Tanzende Paradiesvögel haben nicht nur die eindrucksvollsten Moves bei der Brautwerbung, sondern profitieren auch vom Superschwarz ihrer Federn. Mehr Kontrast geht nicht! ▶▶ Mehr

Winter-Fotorätsel Enten
Die Enten sind im Winter in ihren Prachtkleidern, bis auf wenige Ausnahmen, eigentlich ganz gut auseinanderzuhalten. Jedenfalls so lange sie sich wie im Bestimmungsbuch von der Seite zeigen, das Licht gut ist und sie nicht gerade irgendwelche Verrenkungen machen oder gar schlafen. Das birdnet-Fotorätsel versucht nun, interessierte Vogelgucker mit zehn Entenfotos aufs Glatteis zu führen. Die Antworten werden anschließend kommentiert. Nur Mut! Weiter im ▶▶ birdnet.de

Schwäne bestimmen! So geht's!
Und gleich noch etwas aus dem Reich der Entenvögel: Sing- und Zwergschwäne kommen im Winter in ähnlichen oder oft auch gleichen Lebensräumen vor. Manchmal ist es gar nicht so einfach sie zu unterscheiden. Bei schlechter Sicht oder großer Distanz zu den Vögeln, muss man manchmal Geduld haben, um die entscheidenden Merkmale zu erkennen. Das gilt im Übrigen auch für die Unterscheidung vom Höckerschwan. ▶▶ Video anschauen

Der Fleck macht's: Weiden- & Sumpfmeisen erkennen
Und noch ein weiterer Bestimmungstipp: Weiden-und Sumpfmeise werden häufig als Zwillingsarten bezeichnet. Sie sind kaum zu unterscheiden, vor allem, wenn sie schweigen. Ein Bestimmungstipp des British Trust of Ornithology (BTO) wird hier weitergegeben: ▶▶ birdnet.de

Älteste Schmetterlinge durchstreiften bereits Jurassic Park
Forscher haben die bislang ältesten fossilen Überreste von Schmetterlingen gefunden. Die Flügel- und Körperschuppen, die in Niedersachsen entdeckt wurden, sind mindestens 201 Millionen Jahre alt. Diese alten Fossilien werfen ein neues Licht auf die Evolution dieser Insektenordnung, teilte das Stuttgarter Naturkundemuseum mit. Lesen Sie weiter in der ▶▶ http://www.zeit.de/

Klarheit über die Ursachen des Artensterbens
Deutschland ist zu grün, meint Prof. Werner Kunz von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er vertritt in seinem Vortrag die provokante These, dass wir mehr Ödland und gestörte Landschaften brauchen, wenn wir das Aussterben besonders bedrohter Arten verhindern wollen. Unter dem Motto "Rettet die Wiesen – Landwirtschaft und Artenschutz" hatte die Deutsche Wildtier Stiftung am 10. November 2017 über 100 Expertinnen und Experten nach Berlin eingeladen. Den äußerst sehenswerten Vortrag von Werner Kunz gibt's hier:
▶▶ https://www.youtube.com/watch?v=NWArqSuL5C4

Neuer Biotopverbundfilm des BUND BW
Der BUND hat einen neuen Biotopverbund-Erklärfilm (3:15 Minuten) erstellt. Denn viele Menschen können ja mit dem Begriff nicht wirklich etwas anfangen. Er wurde erstmals bei den Naturschutztagen am Bodensee am vergangenen Wochenende gezeigt und hat dort Anklang gefunden: Auf Youtube unter ▶▶ https://kurzlink.de/biotopverbund

Der Nutzen der Natur für den Menschen wird unterschätzt
Ausreichende Nahrung, sauberes Wasser und reine Luft gehören zu den wertvollsten und bekanntesten Leistungen der Natur für den Menschen. Sie wird deshalb hauptsächlich als Quelle von Dienstleistungen und Rohstoffen betrachtet. 30 internationale Experten haben jetzt in einem in der weltweit renommierten Wissenschaftszeitschrift Science erschienenen Artikel dafür plädiert, Politik und Entscheidungsträger stärker für die gesamte Bandbreite des Nutzens der Natur für den Menschen zu sensibilisieren. Eine der Autorinnen ist Professorin Dr. Berta Martin-Lopez von der Leuphana Universität Lüneburg. ▶▶ http://idw-online.de/de/news687781

Afrikanische Schweinepest: Die falsche Sau durchs Dorf treiben
Die Afrikanische Schweinepest ängstigt Deutschlands Schweinehalter - zu Recht. Dennoch wird sich das Problem nicht durch massenhaften Wildschweinabschuss lösen lassen. ▶▶ Mehr

Neuerscheinung: Klimaschutz kommunal umsetzen
Welchen Beitrag zum Klimaschutz können Städte und Gemeinden leisten? Welche kommunalen Institutionen, Akteure und Verfahren spielen eine Rolle? Welche Handlungsfelder und Ansätze tun sich auf? Mit diesen Fragen befasst sich der Sammelband "Klimaschutz kommunal umsetzen" des Ecological Research Network. 14 Beiträge beschreiben und analysieren darin, wie auf kommunaler Ebene die Umsetzung des Pariser UN-Klimaabkommens weiter vorangebracht werden kann.
▶▶ http://idw-online.de/de/news687465

Ausgesummt?
Campact schreibt: "Bienenkiller endlich verbieten! Uns sterben die Bienen weg. Schuld daran: Pestizide wie Neonikotinoide. Die EU will sie jetzt zwar verbieten. Aber CSU-Agrarminister Schmidt könnte schon wieder zuschlagen – und wie bei Glyphosat ein Verbot im Alleingang verhindern. Eine zweite Unverschämtheit dieser Art lassen wir nicht zu. Überzeugen Sie die SPD: Das Verbot muss in den Koalitionsvertrag!"
Weitere Infos und eine Möglichkeit zum Unterschreiben finden Sie ▶▶ hier

25.01.2018

Visualisierung des Vogelzugs – EuroBirdPortal mit neuem Online-Viewer
Der neue Online-Viewer des EuroBirdPortal (EBP) zeigt die Verbreitung von insgesamt 105 ausgewählten Vogelarten für weite Teile Europas rund ums Jahr. Im EBP werden durch eine Partnerschaft von derzeit 81 Organisationen Vogelbeobachtungen von Online-Portalen aus 29 Ländern Europas zusammengeführt. In Deutschland ist ornitho.de Partner des EBP. ▶▶ Mehr

Klimawandel lässt Flüsse über die Ufer treten: Anpassung nötig
Veränderte Regenfälle als Folge der globalen Erwärmung werden das Risiko von Überschwemmungen an Flüssen vielerorts stark erhöhen. Schon heute gehören derartige Fluten zu den häufigsten und verheerendsten Naturkatastrophen. Wissenschaftler haben jetzt die bis in die 2040er Jahre nötige Erhöhung des Hochwasserschutzes in allen Teilen der Welt berechnet, bis hinunter zu einzelnen Regionen und Städten. Sie stellen fest, dass der Anpassungsbedarf in den USA, in Teilen Indiens und Afrikas, in Indonesien und in Mitteleuropa einschließlich Deutschland am größten ist. Ohne Gegenmaßnahmen wären viele Millionen Menschen von schweren Überschwemmungen bedroht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news687164

18.01.2018

NABU-Albguides mit neuer Führung
Jahresbilanz haben die Mitglieder des Arbeitskreises Alb-Guides Zollernalb im Gasthaus Schalksburg in Laufen gezogen. Schriftführerin Sabine Froemel hatte in ihrem Bericht diverse Außenauftritte wie auf der Tourismusmesse CMT und beim Geoparkfest in Sontheim an der Brenz vermerkt – die Alb-Guides bewarben die Wanderregion Zollernalb aber auch bei Heimspielen wie dem Schäferfest in Albstadt. Lesen Sie weiter im ▶▶ Schwarzwälder Boten.

Über den Wandel der Kulturlandschaft
Professor Peter Poschlod, Inhaber des Lehrstuhls für Ökologie und Naturschutzbiologie an der Universität Regensburg, erklärt, was sich im Umgang mit unseren Lebensräumen ändern muss und welche Rolle Landwirtschaft und Naturschutz spielen können und sollen. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Schmetterlinge im Winter - mit Frostschutz in die Winterstarre
Die kalte und nahrungsarme Jahreszeit stellt an die hier überwinternden Tierarten hohe Anforderungen. Auch Schmetterlinge haben verschiedene Strategien entwickelt, den Winter zu überstehen. Immerhin 6 der 129 in NRW lebenden Arten überdauern als Falter. ▶▶ Mehr

Wisente: Die Rückkehr der großen Rinder ist möglich
Deutschland hat genug Platz, um Wisente wieder anzusiedeln. Das ist eine der zentralen Kernaussagen einer neuen WWF-Studie zu den europäischen Verwandten der Bisons. Besonders geeignet sind der Müritz-Nationalpark mit der Mecklenburgischen Seenplatte, die Region Cottbus-Spreewald-Guben, der Harz und der Pfälzer Wald. Auch Schwarzwald, Spessart, Bayerischer und Thüringer Wald, sowie die deutschen Alpen und die Region rund um Celle/Hermannsburg kämen als Lebensraum für die großen Wiederkäuer in Frage. ▶▶ Mehr

Ist öko zu unmännlich?
Männer tun sich mit Umweltschutz oft schwerer als Frauen. Ein Grund: Naturbewusstes Verhalten kratzt offenbar am männlichen Selbstbild. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Nachgefragt: Welche Rolle spielen Naturkundemuseen? Und wie?
Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln: Die klassischen Aufgaben der naturkundlichen Sammlungen finden nach wie vor große Anerkennung. Das zeigen Wissenschaftler/innen des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig, Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn, anhand einer Umfrage unter Wissenschaftler/innen und Student/innen. Die im Bonner Zoological Bulletin erschienene Veröffentlichung macht deutlich, dass die Qualität der Durchführung dieser Arbeiten als hochwertig gilt. So haben naturkundliche Sammlungen an ihrer Faszination wenig verloren. Kritik gibt es hinsichtlich der Vermittlung molekularer Methoden und Proben oder der Digitalisierung von Daten und Objekten. ▶▶ http://idw-online.de/de/news686410

Regionaler Klimawandel: Trocken im Südwesten, feucht im Nordosten
Führende Klimaforscher in Deutschland, darunter Forscher der Uni Hohenheim, stellen erstmals aktuelle belastbare Klimaprojektionen für Deutschland und die Flusseinzugsgebiete vor.
▶▶ http://idw-online.de/de/news685954

11.01.2018

Foto: Klaus FrankeJochen Nill ist tot
Wir haben die traurige Nachricht erhalten, dass Jochen Nill, langjähriger Vorsitzender beim NABU Mössingen und unermüdlicher Naturschutz-Arbeiter, wichtiger Helfer beim Aufbau des NABU-Vogelschutz­zentrums, nach langer Krankheit verstorben ist. Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten und verneigen uns vor seiner Lebensleistung.

Rätsel-Adventskalender Schmetterlinge 2017
Nachdem auf den Schmetterlingsseiten des Naturschutzbüros schon 2012 ein "Rätsel"-Adventskalender erschienen und 2015 neu aufgelegt worden war, der Bestimmungsübungen zu ein paar einheimischen Nachtfalterarten enthielt, war 2016 ein neuer Kalender erschienen, der auf den Seiten der AG Schmetterlinge im Zollernalbkreis veröffentlicht wurde. Diesen haben wir nun pünktlich zum 01. Dezember wieder aufgelegt.
Der Schwerpunkt liegt auf Bläulingen, Schecken- und Perlmuttfaltern - allesamt Arten, bei denen wenig Geübte immer wieder Bestimmungsschwierigkeiten haben. Wenn der "Falter des Tages" nicht auf Anhieb richtig erkannt wird, gelangt man zu einer Hilfeseite mit weiteren Bestimmungshinweisen und Tipps - und der Möglichkeit, das Rätsel auflösen zu lassen. Aber wie beim echten Adventskalender kann man erst am 1. Dezember beginnen. Dafür gibt's eine "Zugabe" für den 25. Dezember.
▶▶ http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/schmetterlinge/advent2017.htm

Pestizid-Toleranz macht Amphibien anfälliger
Frösche und Kröten können sich an erhöhte Pestizid-Belastungen anpassen – das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht aber: Diese Anpassung fordert ihren Preis. Denn durch sie werden die Amphibien anfälliger für Parasiten und für tödliche Virenerkrankungen, wie eine Studie nun enthüllt. ▶▶ Mehr bei natur.de

"Irrweg Pestizide" - Informationen für Laien und Fachkundige
Wie sicher können wir sein, dass das Wichtigste, was der Mensch zum Leben braucht, auch in Zukunft ausreichend verfügbar ist? Kann man sich auf die beruhigende Behauptung der Agrarindustrie verlassen [...]? ▶▶ Mehr

Flop für Umwelt und Steuerzahler
Die jetzt von der EU-Kommission veröffentlichten Pläne für die künftige Gestaltung der Agrarpolitik legen den Fokus allein auf Handel, Digitalisierung und Intensivierung - ungeachtet einer fatalen Umweltbilanz. ▶▶ Mehr

Gutachten zur Umweltverwaltung: FDP ist auf dem Holzweg
Der LNV, Dachverband von 33 Naturschutzverbänden in BW, hält die Kritik der FDP am geplanten Stellenaufwuchs in der Umweltverwaltung für nicht nachvollziehbar. In der Studie wurde eine im Bundesländervergleich miserable Personalausstattung der Umweltverwaltung in BW belegt. Deshalb hat die Landesregierung einen Stellenaufwuchs im niedrigen dreistelligen Bereich beschlossen.
"Wenn die Parteizugehörigkeit eines von mehreren Autoren das einzige Argument der FDP gegen die Studie ist, so ist das ein Armutszeugnis für der FDP", kritisiert Bronner. Die Naturschützer weisen darauf hin, dass für Insider die Ergebnisse der Studie keine Überraschung waren. Die Studie habe das Offensichtliche mit Zahlen untermauert, so der LNV.
▶▶ Mehr

Ackern gegen das Artensterben
Insektensterben? Vogelsterben? Ein Modellprojekt versucht, konventionelle Landwirtschaft und Artenvielfalt unter einen Hut zu bringen – mit beachtlichem Erfolg. ▶▶ Mehr

Klimawandel begünstigt Methanfreisetzung aus Gewässern
Es ist ein Teufelskreis: Infolge des Klimawandels und steigender Temperaturen tritt immer mehr Methan aus Binnengewässern auf der ganzen Welt aus. Die Freisetzung des Treibhausgases Methan wiederum führt zu einem weiteren Temperaturanstieg und einer Beschleunigung des Klimawandels. WissenschaftlerInnen vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) waren an einer niederländischen Studie beteiligt, die einen deutlichen Zusammenhang zwischen Temperaturanstieg und Methanemissionen aus Gewässern zeigt. Ein Temperaturanstieg von nur einem Grad Celsius steigert die Methanfreisetzung um sechs bis 20 Prozent.
▶▶ http://idw-online.de/de/news685072

Konsum ist der Flaschenhals für nachhaltige Entwicklung
Von der Beseitigung der Armut bis hin zur Gleichstellung der Geschlechter oder Maßnahmen zum Klimaschutz - positive Wechselwirkungen zwischen den meisten Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) können Fortschritte befördern. Doch es gibt auch Zielkonflikte, die ein Hindernis für die erfolgreiche Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele für 2030 sein können. Das ist das Ergebnis einer neuen, umfassenden Analyse eines Teams von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Ein Flaschenhals ist der verantwortungsbewusste Konsum, wie Daten der letzten Jahrzehnte zeigen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news685527

Lichtverschmutzung: Die gescheiterte LED-Revolution
Die Umstellung auf LED in der Außenbeleuchtung soll Energiekosten sparen - und vielleicht sogar helfen, den Sternenhimmel zurückzubringen. Doch es ist leider anders. ▶▶ Mehr

 

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